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Beruf:
Regisseur, Autor & Produzent
Geburt:
17. November 1942 in Flushing, New York
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Vater:
Luciano Charles Scorsese
Mutter:
Catherine Cappa Scorsese
Geschwister:
Frank
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Familienstand:
verheiratet
Ex-Frauen:
Laraine Brennan
verheiratet von 1965 bis ---
Julia Cameron
verheiratet von 1975 bis ---
Isabella Rossellini (Schauspielerin)
verheiratet von 1979 bis 1983
Barbara De Fina (Produzentin)
verheiratet von 1985 bis ---
Ehefrau:
Helen Morris
verheiratet seit Juli 1999
Kinder:
Catherine (*1966 - Laraine Brennan), Domenica (*1976 - Julia Cameron) & Francesca (*1999 - Helen Morris)
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Kontakt:
c/o Artists Management Group
9465 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
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Martin Scorsese |
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Biographie | Filmographie
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Mean Streets
Regisseur Martin Scorsese prägte in den 70er und 80er Jahren wie
kein Zweiter das moderne amerikanische Kino. Gerade weil er sich mit
seinen Filmen nie am Mainstream orientierte, konnte er entscheidende
Akzente setzen und dem Filmgeschäft seinen Stempel
aufdrücken. Er tat sich vor allem durch seinen unnachahmlichen
Erzählstiel hervor und verstand es hervorragend, seine
Leidenschaft und Energie auf die Leinwand zu transportieren.
Beeinflusst durch das klassische Hollywoodkino, durch die French New
Wave und durch die New Yorker Bewegung der 60er Jahre, entwickelte
Martin Scorsese seinen visuellen Stiel, mit dem er dem Publikum ein
unglaublich intensives Kinoerlebnis beschert.


Taxi Driver
Seine Kindheit verbrachte Martin Scorsese in New York, wo er in einer
streng katholischen Umgebung aufwuchs. Geplagt durch schwere
Asthmaanfälle blieb er den Spielplätzen fern und widmete
sich stattdessen dem Kino. Seinen Plan, Priester zu werden, warf er
bei Zeiten über Bord und lies sich lieber an der Filmschule der
Universität von New York ausbilden. Im Rahmen seiner Ausbildung
drehte er drei Kurzfilme, von denen zwei (It's Not Just You, Murray! und The Big Shave) beim New Yorker Filmfest
Gefallen fanden. Im Jahre 1969 vollendete Martin Scorsese seinen
ersten Spielfilm Who's That Knocking at My
Door?, in dem Harvey Keitel die Hauptrolle spielte.


Raging Bull
Nach seiner Dokumentation Street
Scenes, in der er die Demonstrationen der Studenten gegen die
Invasion des US Militärs im Kambodscha festhielt, verlies er New
York und ging nach Hollywood. Dort arbeitete Martin Scorsese
zunächst am Schnittpult, bevor 1972 das low Budget Projekt Boxcar Bertha in die Tat umsetzte. Für
die Produktion seines Films Mean
Streets kehrte er wieder nach New York zurück. Mit diesem
Drama tat er sich erstmals als vielversprechendes Talent hervor und
entzückte durch seine ungewöhnliche Kameraführung und
seinen Erzählstiel die Kritiker. Der Film Mean Streets markierte ebenfalls den Anfang
der erfolgreichen Zusammenarbeit von Martin Scorsese und Robert De
Niro.


Goodfellas
Im Anschluss daran drehte Martin Scorsese den Film Alice Doesn't Live Here Anymore, der seiner
Hauptdarstellerin Ellen Burstyn einen Oscar einbrachte. Nach seinem
Film Italienamerican, in dem er die
Erlebnisse italienischer Einwanderer sowie die Leben in Little Italy
beleuchtet, begann er mit der Arbeit zu Taxi
Driver. Der düstere Film über den entfremdeten
Taxifahrer Travis Bickle, gespielt von Robert De Niro, gewann die
Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes und geriet nach John
Hickleys Attentat auf Ronald Reagan erneut in die Schlagzeilen.
Martin Scorseses Musical New York, New
York kam bei den Kritikern weniger gut an, dafür lief der
Konzertfilm The Last Waltz
äußerst erfolgreich.


Cape Fear
Wiederum mit Robert De Niro in der Hauptrolle inszenierte Martin
Scorsese 1979 die Biographie des Boxers Jake LaMotta. Er filmte Raging Bull in schwarz-weiß und schuf
dabei einen der besten Filme der 80er Jahre. Bei der bitteren Satire
The King of Comedy, bei der Martin
Scorsese das Berühmtsein auf die Schippe nahm, bekleidete erneut
Robert De Niro die Hauptrolle. Die Produktion seines nächsten
Projektes The Last Temtation of
Christ musste er vorzeitig abbrechen, da ihm der Geldhahn
zugedreht wurde. Erst nach der Komödie After Hours und dem The Hustler Sequel The Color of Money, mit Paul Newman und Tom
Cruise in den Hauptrollen, konnte er die Arbeit an dem kontroversen
Film über Jesus fortsetzen.


Casino
Nachdem Martin Scorsese zusammen mit Francis Ford Coppola und Woody
Allen den Film New York Stories
verwirklicht hatte, tat er sich erneut mit Robert De Niro zusammen
und zeichnete in Goodfellas ein
erschreckend detailliertes Portrait der New Yorker Unterwelt. Es ist
fast überflüssig zu erwähnen, wer in seinem
nächsten Film, dem Thriller Cape
Fear, die Hauptrolle als fieser Ex-Sträfling
übernahm. Im Jahre 1993 verfilmte Martin Scorsese Edith Whartons
Roman The Age of Innocence und
berichte darin über die sexuelle Unterdrückung des
späten 17. Jahrhunderts. In dem Film Casino setzte sich Martin Scorsese im
Anschluss daran mit dem Aufstieg und Fall der Mafia im Las Vegas der
70er Jahre auseinander.


Gangs of New York
Den Film Kundun, in dem er über
die prägenden Jahre des Dalai Lama berichtet, vollendete Martin
Scorsese 1997. Im gleichen Jahr wurde er vom American Film Institute
mit einem Preis für sein Lebenswert aufgezeichnet. Für das
Drama Dringing Out the Dead nahm er
1999 erneut auf dem Regiestuhl platz und erzählte die Geschichte
eines ausgebrannten New Yorker Rettungswagenfahrers, gespielt von
Nicolas Cage. Mit seinem nächsten Film Gangs of New York begab sich Martin
Scorsese ins New York des 17. Jahrhunderts und berichtete über
die Konflikte der angelsächsischen Bevölkerung mit den
italienischen Einwanderern.


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