Beruf:
Schauspieler, Produzent, Regisseur & Komiker
Geburt:
21. Juli 1952
in Chicago, Illinois
Vater:
Robert Williams (Autohändler)
Mutter:
Laurie Williams
Geschwister:
---
Familienstand:
verheiratet
Ex-Frau:
Valerie Velardi (Tänzerin)
verheiratet von 1978 bis 1988
Ehefrau:
Marsha Garces Williams (Produzentin)
verheiratet seit April 1989
Kinder (1. Ehe):
Zachary (*1983)
Kinder (2. Ehe):
Zelda (*1989), Cody Alan (*1991)
Kontakt:
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Robin Williams
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Good Morning, Vietnam
Die Familie Williams musste wegen der Arbeit von Vater Robert bei Ford sehr oft umziehen und so konnte Sohn Robin nirgends richtig heimisch werden. Die ständigen Schulwechsel machten ihm sehr zu schaffen, zumal er als leicht dickliches Kind oft von seinen Klassenkameraden gehänselt wurde. Seinen spontanen und schlagfertigen Humor, der ihn in den 70ern und 80ern zu einem der beliebtesten Komiker machte, entwickelte zu dieser Zeit als eine Art Abwehrmechanismus gegen die ewigen Sticheleien. Während Robins letzten Jahr auf der High School ging sein Vater in Rente und die Familie lies sich in Marin County, Kalifornien nieder. Nach der Schule studierte er zunächst Politik und kam erstmals mit dem Comdeyzirkus in Berührung.


Good Will Hunting
Obwohl Robin Williams ein offensichtliches Talent für Komik hatte, trug er sich zunächst mit dem Gedanken ein ernster Schauspieler zu werden. Dazu lies er sich unter anderem bei der bekannten Juillard School in New York ausbilden. Wieder zurück in LA übernahm er die Rolle des Mork from Ork in der TV Serie Happy Days und tat dies so erfolgreich, dass er seine eigene Serie bekam. Diese nannte sich Mork & Mindy und wurde von 1978 bis 1982 ausgestrahlt. Seine Serienpartnerin war Pam Dawber, die die Erdendame Mindy spielte. Seinen ersten großen Kinoauftritt hatte Robin William 1980 in Robert Altmans enttäuschender Live-Action Version von Popeye.


Patch Adams
Robin Williams tat sich zunächst schwer seine Erfolge im Fernsehen auch auf der Kinoleinwand zu wiederholen. Seine Hauptrolle in der John Irving Verfilmung The World According to Garp und sein Auftritt in Moscow on the Hudson wurden zwar von den Kritikern gelobt, aber vom Publikum weitestgehend verschmäht. Erst seine Rolle als respektloser DJ beim US-Militärradio während des Vietnam Krieges, machte ihn auch auf der Kinoleinwand zu einem oft und gern gesehenen Star. Außerdem wurde er für Barry Levinsons besagten Film Good Morning, Vietnam für einen Oscar nominiert. Keine zwei Jahre später durfte Robin Williams erneut um einen Oscar bangen, nachdem er in Dead Poet Society als phantasieanregender Englischlehrer überzeugt hatte.


Jakob the Liar
Neben Robert de Niro brillierte er 1990 in Penny Marshalls Drama Awakenings, bevor er für Steven Spielberg ins Peter Pan Kostüm schlüpfte. Allerdings danken es ihm das Kinopublikum nicht und lies Hook floppen. Noch im selben Jahr stand er in der Tragikkomödie The Fisher King als Obdachloser vor der Kamera und holte sich dafür seine dritte Oscarnominierung ab. Für Disneys Aladin begab sich Robin Williams 1992 ins Tonstudio und lieh dem Genie seine Stimme. Kurz darauf verkleidete er sich äußerst erfolgreich als schrumpelige Nanny Mrs. Doubtfire, um seinen Kinder näher zu sein. Im Jahre 1995 wagte es Robin Williams Jumanji zu Spielen und beschwor damit ein animalisches Chaos herauf.


One Hour Foto
Ein Jahr später zog Robin Williams zusammen mit Nathan Lane als schwules Pärchen in den einschlägigen Club The Bird Cage und lieferte eine irrwitzige Komödie ab. Seinen Auftritt in Father's Day neben Billy Christal wollte kaum jemand sehen, dagegen strömten die Menschen zu Flubber ins Kino, um Robin Williams als verrückten Professor zu sehen. Seinen ersten und bisher einzigen Oscar bekam er für seine Nebenrolle als Matt Damons Mentor in Good Will Hunting. Seine nächsten Filme Patch Adams und What Dreams May Come in denen er einen unkonventionellen Kinderarzt spielte bzw. das Leben nach dem Tod ergründete, kamen sowohl beim Publikum als auch bei den Kritiker eher weniger gut an.


Insomnia
Ebenso verhielt es sich mit Robin Williams beiden nächsten Filmen Bicentennial Man und Jakob the Liar, was ihn zu einer kleinen Leinwandpause ermutigte. Mit völlig umgekrempelten Image kehrte er dann 2002 in die Kinos zurück und präsentierte sich gleich mehrmals als Psychopath und Einzelgänger. In dem Thriller One Hour Photo verkörperte er einen Fotoentwickler, der geradezu besessen davon ist, am Privatleben seiner Kunden teilzunehmen. Im Anschluss daran lieferte er sich mit Al Pacino in Christopher Nolans Hollywood-Remake Insomnia ein spannendes Duell im eisigen und dauerhellen Alaska.



News zum Star:


27. Januar 2012 - Die Rückkehr von Monty Python
24. Juni 2011 - Williams und Sarandon besuchen DeNiros und Keatons Hochzeit
02. Juli 2010 - Williams will endlich der Bösewicht sein
19. Januar 2010 - Pitt und Damon freunden sich mit Pinguinen an
06. März 2009 - Robin Williams hat Herzprobleme


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