Beruf:
Schauspieler
Geburt:
29. April 1957
in London, England
Vater:
Cecil Day-Lewis (Dichter)
Mutter:
Jill Balcon (Schauspielerin)
Geschwister:
Lydia Tamasin (Dokumentarfilmerin)
Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Rebecca Miller (Schauspielerin)
verheiratet seit November 1996
Kinder:
Gabriel Kane (*1995 - Mutter: Isabelle Adjani) & ??? (*1998 - Mutter: Rebecca Miller)
Kontakt:
c/o William Morris Agency
151 El Camino Drive
Beverly Hills, CA 90212
USA
Daniel Day-Lewis
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Der Letzte Mohikaner
Der Enkel von Michael Balcon, dem Chef der bekannten Ealing Studios und somit eine wichtige Persönlichkeit im britischen Kino, brach im Alter von 13 Jahren die Schule ab und ergatterte eine kleine Rolle in John Schlesingers Sunday, Bloody Sunday. Daraufhin entschloss sich Daniel Day-Lewis für eine Karriere beim Theater und ließ sich am Bristol Old Vic ausbilden. Die 70er Jahre verbrachte er fast ausschließlich auf der Bühne und kehrte erst 1982 mit einer unwichtigen Rolle in Gandhi wieder auf die Leinwand zurück. Nach seiner ersten ernstzunehmenden Nebenrolle in Die Bounty war er als schwuler Punk in Mein wunderbarer Waschsalon und als unausstehlicher Pedant in Zimmer mit Aussicht zu sehen.


Zeit der Unschuld
Die beiden letztgenannten Filme liefen in New York am selben Tag an und führten den ansässigen Kritikern die enorme Wandlungsfähigkeit von Daniel Day-Lewis vor Augen, was sie dazu bewog, ihn sogleich als besten Nebendarsteller auszuzeichneten. Im Jahre 1988 bekleidete er in Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins erstmals eine Hauptrolle und überzeugte als tschechischer Chirurg und Schürzenjäger. Im Jahr darauf verkörperte er in Jim Sheridans Mein linker Fuß den gelähmten irischen Autor Christy Brown und verbrachte sogar die Drehpausen im Rollstuhl, um sein Spiel zu perfektionieren. Seine akribische Vorbereitung auf seine Rollen und die unvergleichliche Vereinnahmung seiner Charaktere, die bis zum heutigen Tage von manchen belächelt wird, hatte sich in Form eines Oscars als bester Schauspieler erstmals ausgezahlt.


Hexenjagd
Bis zum Jahre 1992 und seiner äußerst erfolgreichen Rückkehr als durchtrainierter letzter Mohikaner nahm sich Daniel Day-Lewis eine kleine Auszeit. Für Jim Sheridans Im Namen des Vaters verschlug es ihn wieder nach England, wo er sich durch seine Verkörperung eines fälschlicherweise für einen IRA-Anschlag verhafteten Mannes eine Nominierung bei den Oscar und Golden Globes verdiente. Noch im selben Jahr stand er für Martin Scorsese und sein um die Jahrhundertwende spielendes Werk Zeit der Unschuld vor der Kamera. 1996 war Daniel Day-Lewis in Nicholas Hytners Adaption von Arthur Millers Hexenjagd zu sehen und machte eine gewohnt souveräne Figur.




Gangs of New York
In dem Drama Der Boxer, seiner dritten Zusammenarbeit mit Jim Sheridan, war er als ehemaliger Boxer und IRA-Aktivist zu sehen, der sich nach 14 Jahren Haft ein neues Leben aufbauen will. Nach dieser Rolle begab sich Daniel Day-Lewis nach Italien, um dort als einfacher Schuhmacher zu leben. Es wird bereichtet, dass es Regisseur Martin Scorsese einiges an Überzeugungsarbeit kostete, den eigenwilligen Schauspieler aus seinem selbstauferlegten Exil loszueisen und ihn zur Mitarbeit an Gangs of New York zu bewegen. Der Film spielt Mitte des 19. Jahrhunderts und handelt vom Krieg zweier rivalisierender New Yorker Banden, angeführt von Daniel Day-Lewis und Leonardo DiCaprio. Nach den Dreharbeiten wurde es wieder ruhig um den Hollywood-scheuen Darsteller. Umso mehr nahm man ihm die Rolle des gierigen Ölmagnaten in There Will Be Blood ab. Die intensive Vorbereitung wurde abermals mit einem Oscar belohnt.



News zum Star:


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20. Juli 2012 - Steven Spielbergs Biopic Lincoln hat endlich einen Starttermin
22. September 2011 - Lincolns Nemesis gefunden
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20. Dezember 2010 - Eric Bana als vampirejagender Abe Lincoln?


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