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Beruf:
Schauspieler
Geburt:
25. Mai 1939 in Burnley, England
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Vater:
Denis Murray (Bauingenieur)
Mutter:
Margery Lois (Hausfrau)
Geschwister:
Jean
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Familienstand:
ledig
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Kontakt:
c/o International Creative Management
8942 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90211
USA
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Ian McKellen |
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Priest of Love
Erst Ende der 90er Jahre war es dem britischen Schauspieler Ian
McKellen vergönnt, auch auf der Kinoleinwand für Furore zu
sorgen. Zuvor war fast ausschließlich auf der Theaterbühne
zugegen und feierte dabei unzählige Erfolge. Seine Vorliebe
für die Bühne entdeckte er im Alter von sieben Jahre und
hatte dabei die volle Unterstützung seiner Eltern. Er stand
fortan regelmäßig auf der Bühne und besuchte
zahlreiche Kurse. Selbst während seiner Literatur-Studiums an
der Cambridge University, das er 1961 abschloss, stand er für
mehr als 20 verschiedene Stücke auf der Bühne. Nach seinem
Studium spielte er für verschiedene regionale Theater, ehe er
1964 erstmals in London vor der Publikum trat.


Richard III
Mit Rollen in den Stücken Much Ado
About Nothing und The Promise
arbeitete sich Ian McKellen stetig nach oben und wurde zu einem des
gefragtesten Bühnendarsteller der Insel. Auch während
seiner Zeit bei der Royal Shakespeare Company zwischen 1974 und 1978
war er in zahlreichen denkwürdigen Rollen anzutreffen. Trotzdem
wurde des internationale Publikum erst nach Rollen in zwei
zeitgenössischen Stücken auf ihn aufmerksam. Zum einen
Martin Shermans Bent aus dem Jahre
1979 und zum anderen Peter Shaffers Amadeus aus dem Jahre 1980. In
erstgenanntem spielte er einen Homosexuellen, der sich als Jude
ausgibt, als er ins Konzentrationslagen gebracht wird. In
letztgenanntem war als der Komponist Salieri zu sehen, einem
Konkurrenten von Wolfgang Amadeus Mozart.


Gods and Monsters
Dank der Erfolge der beiden Theaterstücke avancierte Ian
McKellen auch bei den Filmproduzenten zum gefragten Mann. So
portraitierte er 1981 in Priest of
Love den Autoren D.H. Lawrence und stand 1982 als geistig
Behinderter in Stephen Frears Walter and
June vor der Kamera. Als Reaktion auf die Verabschiedung eines
Gesetzes zur Benachteiligung Homosexueller, machte er im Jahre 1988
seine Homosexualität im Rahmen eines BBC Interviews
öffentlich und trat auch später vehement für die
Rechte von Schwulen und Lesben in der England ein. Ironischerweise
war er nach seinem Coming-Out in Scandal als Politiker zu sehen, der einem
heterosexuellen Sex Skandal zum Opfer fiel.


X-Men
Anfang der 90er Jahre stand Ian McKellen in Richard III und King Lear auf der Bühne, ehe er von
Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen wurde. Seine eigene
Interpretation von Richard III
brachte er im Jahre 1995 auf die Leinwand und verlagerte dabei er die
Handlung in die 30er Jahre. Nach dem starbesetzten Film war er im
Jahre 1998 in zwei weiteren großen Produktionen anzutreffen. Zum
einen war er in Bryan Singers Adaption von Stephen Kings Apt Pupil als ehemaliger Offizier eines
Konzentrationslagers zu sehen und zum anderen portraitierte er in
Gods and Monsters den Frankenstein Regisseur James Whale.
Für seine außerordentliche Performance wurde mit einer
Oscar-Nominierung als bester Schauspieler belohnt.


The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring
Im Jahre 2000 war Ian McKellen in der Comic-Verfilmung X-Men als Fiesling-Mutant Magneto zu sehen,
der gegen die wachsende mutantenfeindliche Stimmung in der
Bevölkerung mit Gewalt vorging. Durch die Rolle des Magiers
Gandalf in der dreiteiligen Verfilmung von J.R.R. Tolkiens The Lord of the Rings konnte er seinen
neugewonnen Ruf als internationaler Kinostar untermauern. Er wurde
für diese Rolle sogar für einen Oscar als bester
Nebendarsteller nominiert und war damit das einzige Mitglied des
Ensembles, dem diese Anerkennung zu Teil wurde. Im Jahre 2003 ist Ian
McKellen erneut in der Rolle des Mutanten Magneto anzutreffen und
kämpft erneut für die Rechte seiner Artgenossen.


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