Beruf:
Regisseur, Autor & Produzent
Geburt:
20. Februar 1925
in Kansas City, Missouri
Vater:
B.C. Altman (Versicherungsvertreter)
Mutter:
Helen Altman
Geschwister:
---
Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Kathryn Reed
verheiratet seit 1957
1. Ex-Frau:
LaVonne Elmer
verheiratet von 1947 bis 1949
2. Ex-Frau:
Lotus Corelli
verheiratet von 1950 bis 1955
Kinder:
Christine (Mutter: Lavonne Elmer), Michael (Mutter: Lotus Corelli), Stephen (Mutter: Lotus Corelli), Robert (Mutter: Kathryn Reed) & Matthew (Mutter: Kathryn Reed)
Kontakt:
c/o International Creative Management
8942 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90211
USA
Robert Altman
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MASH
Während der Renaissance des US-Films in den 70er Jahren gab es nur wenige, die sich in dem Maße hervortaten wie Robert Altman. Er spielte mit eingestaubten Genres wie Western, Musical und Krimi und gab ihnen durch seine überlappenden Dialoge und durch den Einsatz modernster Filmtechnik einen neuen Look. Auch heute zählt Robert Altman zu den renommiertesten Filmemachern, der außerdem auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken kann. Bevor er 1948 erstmals mit der Filmindustrie in Kontakt kam, genoss er eine Ausbildung auf einer Jesuitenschule und flog Einsätze im Zweiten Weltkrieg. Im Anschluss daran studierte er an der Universität von Missouri Ingenieurwesen und verfasste zusammen mit Richard Fleischer sein erstes Drehbuch The Bodyguard.


Nashville
Nachdem er das Drehbuch gewinnbringend verkaufen konnte, versuchte er im Business Fuß zu fassen und landete schließlich bei der Calvin Company, wo er unter anderem an Dokumentationen arbeitete. Seinen ersten eigenen Film The Delinquents stellte Robert Altman im Jahre 1955 fertig und konnte damit erste klitzekleine Erfolge feiern. Durch seine Beteiligung an der Dokumentation The James Dean Story, die kurz nach dem Tod des Schauspielers in die Kinos kam, wurde Alfred Hitchcock auf ihn aufmerksam und lies ihn zwei Folgen seiner TV-Reihe Alfred Hitchcock Presents inszenieren. Außerdem führte er bei einigen Folgen von Bonanza und The Kraft Suspense Theater Regie.


The Player
In den 60er Jahren gründete Robert Altman seine Produktionsgesellschaft Lion's Gate Films und inszenierte den sowohl kritisch als auch kommerziell erfolglosen Spielfilm That Cold Day in the Park. Umso erfolgreicher war dagegen sein nächstes Projekt MASH, das bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Obwohl er daraufhin mit guten Angeboten überhäuft wurde, blieb sich Robert Altman selbst treu und realisierte den surrealen und experimentellen Streifen Brewster McCloud. In den 70er Jahren schuf Robert Altman eine Reihe richtungsweisender Filme, die aber meist am Boxoffice eher schlecht als recht abschnitten.


The Gingerbread Man
Angefangen bei seinem Western McCabe and Mrs. Miller, über seine atmosphärische und eigenwillige Adaption von Raymond Chandlers The Long Goodbye und seinen romantischen Krimi Thieves Like Us, bis hin zur Spielerkomödie California Split schuf Robert Altman eine ganze Reihe Filme, die von den Kritikern, nicht aber vom Publikum, geliebt wurden. Erst mit seinem Musical Nashville aus dem Jahre 1975, das als eines der größten Werke dieses Jahrzehntes gilt, fand er auch beim Publikum Anklang und wurde sogar für fünf Oscars nominiert. Außerdem konnte er sein neu entwickeltes achtspuriges Sound-System erstmals zum Einsatz bringen.


Cookie's Fortune
Nach dem Erfolg mit Nashville brachte Robert Altman seinen nächsten Film Buffalo Bill and the Indians or Sitting Bull's History Lesson in die Kinos. Dieser wurde ebenfalls von den Kritikern gelobt und gewann bei den Filmfestspielen von Berlin den Großen Preis der Jury. Auf diese Erfolge folgte die Ernüchterung, da seine nächsten Filme 3 Women, A Wedding und Quintet kaum Publikum fanden. Als das Projekt Popeye, das er 1980 mit Robin Williams realisierte, ebenfalls nicht den hohen Ansprüchen genügen konnte, verkaufte Robert Altman aus Trotz seine Produktionsgesellschaft Lion's Gate Films.


Dr. T and the Women
Robert Altman wandte sich daraufhin dem Theater und dem Fernsehen zu und führe unter anderem am Broadway Regie. Im Jahre 1984 stellte er zusammen mit ein paar Studenten Richard Nixons Docudrama Secret Honor fertig und brachte in den folgenden Jahren die Filme The Laundromat und Fool for Love hervor. Durch zahlreiche Produktionen fürs Fernsehen arbeitete sich Robert Altman wieder nach oben und wurde durch sein van Gogh Portrait Vincent and Theo erneut zum gefragten Mann. Im Jahre 1992 brachte er seinen Film The Player in die Kinos und strafte damit die letzten Kritiker lügen. Die brutale Attacke auf das Hollywood der Superstars schnitt an den Kinokassen gut ab und wurde für drei Oscars nominiert.


Gosford Park
Robert Altmans nächster Film Short Cuts, eine brillante Provokation der Gesellschaft von LA, kam sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum sehr gut an. Seine nächsten beiden Filme Pret-A-Porter und Kansas City wurden dagegen etwas schlechter bewertet, genauso seine John Grisham Verfilmung The Gingerbread Man. Im Jahre 1999 feierte Robert Altman mit seinem witzigen Kleinstadtdrama Cookie's Fortune wieder größere Erfolge und konnte mit seinem nächsten Film Dr. T and the Woman an selbige anknüpfen. Im Jahre 2001 kam sein hervorragendes Ensemble Drama Gosford Park in Kinos, das in sieben Kategorien für einen Oscar nominiert wurde und schließlich in der Kategorie "Bestes Drehbuch" gewann.



News zum Star:


19. Juni 2009 - Woody Allen will Carla Bruni-Sarkozy
22. November 2006 - Robert Altman verstorben
12. Januar 2006 - Ehren-Oscar für Robert Altman
18. Mai 2005 - Robert Altman inszeniert "A Prairie Home Companion"
15. Mai 2003 - Salma Hayek im neuen Altman Projekt


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