Beruf:
Schauspieler & Produzent
Geburt:
25. August 1930
in Edinburgh, Schottland
Vater:
Joseph Connery (LKW-Fahrer)
Mutter:
Euphamia Connery (Putzfrau)
Geschwister:
Neil (ehemaliger Schauspieler)
Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Micheline Roquebrune (Malerin)
verheiratet seit 1975
Ex-Frau:
Diane Cilento (Schauspielerin)
verheiratet von 1962 bis 1973
Kinder:
Jason Joseph (*1963)
Kontakt:
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Sean Connery
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Dr. No
Der erste James Bond Darsteller Sean Connery wurde mitten in die Große Depression hineingeboren und wuchs als Sohn einer Putzfrau und eines LKW-Fahrers auf. Im Alter von 15 Jahren schmiss er die Schule und ging zur britischen Armee. Nach seiner Entlassung musste er sich mit einigen Nebenjobs über Wasser halten und so arbeitete er beispielsweise als Sargbauer oder Maurer. Durch seine Begeisterung für Bodybuilding kam er an einige Modelaufträge für Bademode und nahm 1950 an dem "Mr. Universe" Wettbewerb teil. Anfang der 50er Jahre wuchs Sean Connerys Interesse am Theater und so machte er sein Debüt in der Londoner Version von South Pacific. Er blieb dem Theater einige Zeit treu und wechselte dann ins Fernsehen.


Never Say Never Again
Auf der Mattscheibe konnte er mit dem Drama Requiem for a Heavyweight erste Erfolge feiern und war bis Ende der 50er Jahre in zahlreichen Minirollen im TV und im Kino anzutreffen. Seine erste bedeutendere Rolle hatte Sean Connery 1958 an der Seite von Lana Turner in Another Time, Another Place. Im Anschluss daran war er in dem Titanic-Streifen A Night To Remember und in der Disney-Produktion Darby O'Gill and the Little People zu sehen. Anfang der 60er Jahre wurde die Verfilmung von Ian Flemings Geschichten über den Geheimagenten James Bond geplant. Sean Connery stand auf der Wunschliste der Produzenten zwar nicht ganz oben, trotzdem gelang es ihm, sich gegen die namhaften Konkurrenten Cary Grant, Rex Harrison, Trevor Howard und Roger Moore durchzusetzen.


The Untouchables
Der erste James Bond Film Dr. No kam 1962 in die Kinos, doch es dauerte bis zum dritten Steifen der Serie Goldfinger, ehe der Geheimagent und auch Darsteller Sean Connery echt Publikumsmagneten wurden. Um dem Publikum und den Kritikern zu beweisen, dass er nicht nur als smarter Geheimagent zu gebrauchen ist, stand Sean Connery 1964 für die Alfred Hitchcock Verfilmung Marnie oder 1966 als Dichter in A Fine Madness vor der Kamera. Nach dem sechsten Bond-Abenteuer Diamonds Are Forever im Jahre 1971 übergab er das Zepter an Roger Moore und konzentrierte sich auf anspruchsvolle Rollen wie zum Beispiel in The Molly Maguires (1970) und Zardoz (1973).


The Hunt for Red October
Nachdem sich Sean Connery dank James Bond des Prädikat Actionheld auf die Fahne schreiben konnte, waren seine Filme dieses Genres beliebter, als die oben erwähnten anspruchsvolleren Filme. Entsprechend gut kamen The Wind and the Lion (1974), The Man Who Would Be King (1975) und The Great Train Robbery (1979) beim Publikum an. Auch in Filmen über politische Intrigen war Sean Connery stets ein gerngesehenes Zugpferd und so machte er in The Next Man (1976), Cuba (1979), The Hunt for Red October (1990) und The Russia House (1990) eine gute Figur. Im Jahre 1981 stand er in Never Say Never Again ein letztes Mal als James Bond vor der Kamera.


First Knight
Für seine Rolle als ermittelnder Mönch in dem Thriller Der Name der Rose wurde er 1986 von der British Film Academy ausgezeichnet. Einen Oscar und einen Golden Globe erhielt er 1987 für seine Nebenrolle in dem Film The Untouchables über Al Capone Jäger Eliot Ness. Als Vater des legendären Abenteurers Indiana Jones war er 1989 in Indiana Jones and the Last Crusade zu sehen, bevor er Anfang der 90er in Medicine Man und A Good Man in Africa eine etwas ruhigere Kugel schob. Etwas mehr zur Sache ging es dagegen 1993 in der Michael Crichton Verfilmung Rising Sun, dem "Ritter der Tafelrunde"-Epos First Knight und in dem, in Alcatraz spielenden, Action Thriller The Rock.


The League of Extraordinary Gentlemen
Nach der enttäuschenden Serien-Verfilmung The Avengers im Jahre 1998 war Sean Connery in dem Episodendrama Playing by Heart zu Gast. Ein Jahr später spielte er in Entrapment einen Meisterdieb und verstrickte sich dabei mit der 40 Jahre jüngeren Catherine Zeta-Jones in eine Romanze. Für Gus van Sant verkörperte er in Finding Forrester einen zurückgezogenen Autoren, der eine ungewöhnliche Freundschaft mit einem talentierten jungen Farbigen pflegt. Im Jahre 2003 kehrte Sean Connery wieder als Actionheld auf die Leinwand zurück und verkörperte in der Comic-Verfilmung The League of Extraordinary Gentlemen der legendären Abenteurer Allan Quartermain.



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05. November 2012 - Wachablösung an der Spitze - Craig der wahre 007? Skyfall legt den besten Start aller Bond-Abenteuer hin
19. Oktober 2011 - Fährt Bond bald die Krallen aus?
14. September 2011 - Von Krähen, Unsterblichen und Wellenreitern


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