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Beruf:
Schauspieler
Geburt:
13. Juli 1942 in Chicago, Illinois
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Vater:
Christopher Ford (Schauspieler)
Mutter:
Dorothy Ford
Geschwister:
Terence Ford (Schauspieler)
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Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Melissa Mathison (Drehbuchautorin)
verheiratet seit März 1983
Ex-Frau:
Mary Marquardt
verheiratet von 1964 bis 1979
Kinder (1.Ehe):
Benjamin (*1967)
Willard (*1969)
Kinder (2.Ehe):
Malcolm (*1987)
Georgia (*1990)
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Kontakt:
c/o United Talent Agency
9560 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
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Harrison Ford |
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Star Wars
Harrison Ford war nie ein besonders guter Schüler, er hatte
schlechte Noten und fiel nur durch großes Desinteresse und
häufige Nickerchen auf. Einzig und allein der Schauspielkurs
faszinierte ihn und so faßte er den Entschluß dieses
Handwerk zu erlernen. Im Jahre 1964 machte er sich mit seiner Frau
Mary Marquardt in einem abgewrackten VW-Bus auf den Weg nach
Hollywood, um sich seinen Traum zu erfüllen. Dort angekommen
entdeckte ihn einem Talentsucher von Columbia und nahm ihn in deren
Förderprogramm auf. Dadurch kam er zu einigen Rollen in weniger
spektakulären Filmen. Nach 18 Monaten wechselte er zum
Universal, was seiner Karriere aber nicht den nötigen Schub
verleihen konnte. Aus dieser Enttäuschung heraus schmiß
Harrison Ford hin und verdiente sich sein Geld fortan als Zimmermann.


Indiana Jones
Trotz seiner bis dato fehlgeschlagenen Karriere konnte Harrison Ford
die Schauspielerei nie an den Nagel hängen. So wurde er 1973
für den Film American Graffit
gecastet und übernahm eine kleine Rolle neben Richard Dreyfuss.
Der Regisseur des Streifens war der unbekannte aber
erfolgversprechende George Lucas. Ein paar Jahre später
verfilmte der besagte Regisseur Star
Wars und er fragte Harrison Ford, ob er nicht die Rolle des
Han Solo übernehmen möchte. Der Film brach alle Rekorde und
war der erste, der über das Wochenende 10 Millionen Dollar
einspielte. Aber auch die beiden weiteren Teile der Trilogie
schafften es nicht Harrison Ford zum Star zu machen, er war einfach
nur als Han Solo bekannt.


The Fugitive
Im Jahre 1981 starteten George Lucas und Steven Spielberg das Projekt
Indiana Jones, für die
Hauptrolle engagierten sie Harrsion Ford. Die Rolle als
abenteuerlustigen Archäologieprofessors machte ihn über
Nacht zum Weltstar und markierte den endgültigen Durchbruch des
damals 38-jährigen. Auch die Indiana
Jones-Reihe wurde zur Trilogie ausgeweitet und konnte
internationale Erfolge verbuchen. Natürlich stand Harrison Ford
während seiner Star Wars- und
Indiana Jones-Zeit noch für
andere Projekt zur Verfügung. So zum Beispiel für Ridley
Scotts Blade Runner, der düstere
Zukunftsstreifen war kein Kassenschlager, entpuppte sich aber als
Kultfilm. Der Film Witness aus dem
Jahre 1985 brachte ihm eine Oscar-Nominierung als bester Schauspieler
ein. Er spielte einen Polizisten, der einen Jungen der Amish Gemeinde
beschützen muß, weil er einen brutalen Mord beobachtet hat.


Clear and Present Danger
In den folgenden Jahren baute Harrison Ford seinen guten Ruf aus und
wagte auch einige Ausflüge in romantische Filme, wie zum
Beispiel Working Girl mit Melanie
Griffith und Sigourney Weaver sowie Sabrina mit Julia Ormond. Aber seine
größten Rollen hatte er in Action-Thrillern. Im Jahre 1990
wird ihm in Presumed Innocent ein
Mord zur Last gelegt und es war nun seine Aufgabe sich selbst zu
entlasten. Unvergessen sind seine Auftritte als Romanheld Jack Ryan
in Patriot Games und Clear and Present Danger, in denen er
zuerst gegen die IRA kämpft und anschließend kolumbianische
Drogenkartelle aushebt. Als Richard Kimble glänzt er 1993 in
The Fugitive und setzt sich
erfolgreich gegen seinen Verfolger Tommy Lee Jones zur Wehr.


Six Days, Seven Nights
Nach all diesen Erfolgen war Harrison Ford einer der ersten, der die
20 Millionen Dollar Marke knackte, seine Rolle als tapferer
Präsident in Air Force One
brachte ihm diese magische Summe ein. Im Jahre 1997 konnte man ihn in
The Devil's Own als nichtsahnender
Widersacher von Terrorist Brad Pitt bewundern. Anschließend
wagte sich Harrison Ford wieder an ein romantisches Filmchen heran,
an der Seite von Anne Heche war er in 6
Days, 7 Nights zu bewundern. Seiner romantische Ader blieb er
treu und so fanden sich er und Kristin Scott Thomas in Random Hearts auf Grund unglücklicher
Umstände. In seinem neuesten Film What
Lies Beneath werden er und Michelle Pfeiffer von
übernatürlichen Phänomenen heimgesucht, die einiges
ans Licht bringen.


What Lies Beneath
Harrison Ford ist der perfekt Action-Superstar, in all seinen Rollen
wirkt er immer männlich, aber nie verstrickt er sich in
irgendwelche Klischees. Das macht ihn beim weiblichen, aber auch beim
männlichen Publikum sehr beliebt. Die Rolle des einfachen
Mannes, der durch außergewöhnliche Umstände in die
Enge getrieben wird liegt ihm besonders. Vor allem deshalb, weil er
ein einmaliges Gespür dafür besitzt, nie die Ironie
für diese Situation aus dem Auge zu verlieren. Dies macht ihn zu
einem Schauspieler der Sonderklasse, von dem wir nicht genug bekommen
können. Hoffentlich zieht sich der mittlerweile 58-jährige
nicht so schnell auf seine Ranch in Wyoming zurück, sondern
bleibt der Schauspielerei noch viele Jahre treu.


News zum Star: 06. Februar 2012 - Blade Runner - Reboot oder Remake des Replikantenjägers 22. Dezember 2011 - Harrison Ford in SciFi-Film Enders Game 13. Dezember 2011 - Konzept für Indiana Jones steht - Es fehlt nur noch der "MacGuffin" 08. November 2011 - Blade Runner Fortsetzung kommt, allerdings ohne Harrison Ford 26. Juli 2011 - Harrison Ford schwingt sich wieder in den Sattel

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