Beruf:
Schauspieler, Regisseur, Produzent
Geburt:
28. Dezember 1954
in Mount Vernon, New York
Vater:
Denzel Washington (Pfarrer)
Mutter:
Lynne Washington (Kosmetikerin)
Geschwister:
Lorice & David
Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Pauletta Pearson (Schauspielerin)
verheiratet seit 1983
Kinder:
John David (*1984) Katia (*1987) Malcolm & Olivia (*1991)
Kontakt:
c/o International Creative Management
8942 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90211
USA
Denzel Washington
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Malcom X
Denzel Washington wuchs im New Yorker Stadtteil Bronx auf. Seine Eltern achteten in der Erziehung auf Ethik, Gott und Familie, Werte, die der Schauspieler noch heute hoch hält und respektiert. Im Alter von 14 ließen sich seine Eltern scheiden und er wurde mit seiner älteren Schwester in ein Internat gebracht. Nach der High School studierte er an der Fordham University und machte 1977 seinen Abschluß in Journalistik und Dramaturgie. Während seiner Studienzeit konnte er erste Theatererfahrungen sammeln und so stand sein Berufswunsch fest: Schauspieler. Natürlich kam da der Gewinn eines Stipendiums für das American Conservatory Theater in San Francisco gerade recht. Aber schon nach einem Jahr hatte er die Schnauze voll, er wollte endlich Schauspieler werden.


Fallen
An der Seite von George Segal hatte er 1981 in Carbon Copy seine erste Filmrolle, blieb aber weitestgehend unbeachtet. Auf der Bühne konnte er beachtlichere Erfolge feiern, für seine Rolle in dem Stück A Soldier's Play wurde er mit einem Obie ("Bühnen-Oscar") ausgezeichnet. Durch diese Auszeichnung wurde NBC auf ihn aufmerksam und er wurde für die Krankenhausserie St. Elsewhere verpflichtet. Mit dieser Serie hatte er den Sprung nach oben geschafft und ihm flatterten einige Angebote ins Haus. Für Regisseur Norman Jewison schlüpfte er in A Soldier's Story nochmals in seine bereits honorierte Rolle. 1987 nahm er sich zusammen mit Regisseur Sir Richard Attenborough der Rassentrennung in Südafrika an. Für seine Rolle des ermordeten Bürgerrechtlers Steven Biko in Cry Freedom, wurde er für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.


The Bone Collector
In Edward Swick's Historiendrama Glory war Denzel Washington 1989 als Sklave Tripp zu sehen. Diesmal konnten die Juroren nicht anders, als ihn mit dem Oscar für die beste Nebenrolle auszuzeichnen, den Golden Globe nahm er ganz im vorbeigehen mit. 1990 machte er als verführerischer Trompeter in Mo' Better Blues von sich reden. Bei diesem Film traf er zum ersten Mal mit dem schwarzen Regisseur Spike Lee zusammen, mit dem er dann 1992 das heikle Projekt Malcom X anpackte. Die Rolle des umstrittenen schwarzen Bürgerrechtlers sorge für mächtig Diskussionsstoff, aber gleichzeitig wurde das dreistündige Epos zu einem der besten Filme des Jahres gekürt. Beim Oscar und beim Golden Globe reichte es allerdings nur für eine Nominierung.


The Hurricane
In den folgenden Jahren konnte Denzel Washington ein ums andere Mal seine Klasse unter Beweis stellen. In der John Grisham Verfilmung The Pelican Brief half er Julia Roberts aus der Klemme und in Philadelphia steht er dem Aids kranken Tom Hanks zu Seite. Im U-Boot Thriller Crimson Tide zeigt sich sein Gespür für Blockbuster, andererseits stellte er die Kritiker in Devil in a Blue Dress zufrieden. Seine folgenden Filme Courage Under Fire und The Preacher's Wife sind fast sogar als Enttäuschung zu bezeichnen. 1998 meldet sich Denzel Washington als engagierter Jäger eines brutalen Serienkillers in Fallen zurück. Noch im gleichen Jahr dreht er zusammen mit seinem Freund Spike Lee He Got Game und spielt den verknackten Vater eines Basketballtalentes.


Remember the Titans
Im Thriller The Siege spielt Denzel Washington den Chef einer Einsatzgruppe gegen Terrorismus und muß sich mit dem entschlossen handelnden Militär Bruce Willis anlegen. 1999 ist er in The Bone Collector ans Bett gefesselt, muß aber gleichzeitig der unerfahrenen Angelina Jolie zu Seite stehen, um einen Serienkiller zu stellen. Zusammen mit Norman Jewsion dreht er anschließend den Film The Hurricane. Sein Porträt des zu unrecht verurteilten Boxers Rubin Carter markiert einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. Der Film wurde heftig diskutiert und kam nicht immer gut dabei weg. Die brillante Darstellung von Rubin Carter brachte Denzel Washington einen Golden Golbe ein, beim Oscar reichte es nur für eine Nominierung. Im Jahr 2000 stand er für den Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer in Remember the Titans vor der Kamera und ist darin als Trainer eines Football Teams zu sehen.


Training Day
Im Jahre 2002 war es dann endlich soweit, Denzel Washington wurde mit dem Oscar für die beste Hauptrolle in Training Day ausgezeichnet. In dem Film spielt er an der Seite von Ethan Hawke einen zwielichtigen Detective, den es auf die falsche Seite des Gesetzes verschlagen hat. Die eher ungewohnte Rolle des Bösewichts schien ihm sichtlich zu liegen und so lieferte er eine wirklich herausragende Leistung ab. Danach folgte mit John Q ein eher mittelmäßiges Drama, in dem Denzel Washington einen verzweifelten Vater mimte, der in einer Notaufnahme Geiseln nimmt, um die Operation seines Sohnes zu erzwingen. In Antwone Fisher spielte Denzel Washington nicht nur einen Militärspsychologen, er nahm auch zum ersten Mal selbst auf den Regiestuhl platz.


Man on Fire
Nach Out of Time, in dem es um einen Polizeichef unter Mordverdacht geht, ist Denzel Washington in gleich zwei Remakes zu sehen. Das erste war das kontrovers diskutierte Racheepos Man on Fire, basierend auf dem gleichnamigen Film aus den 80er Jahren. Denzel Washington verkörperte darin einen Bodyguard, der die Entführung eines kleinen Mädchens zu einem Rachefeldzug macht. Der Polit-Thriller The Manchurian Candidate schließlich verlegte die Handlung des Originals aus den 60er Jahren in die heutige Zeit. Es geht um einen Politiker, der von einem Unternehmen ferngesteuert wird. Denzel Washington spielt darin ein Golfkriegs-Veteranen, der diesen Machenschaften auf die Spur kommt.


Inside Man
Im Jahr 2006 wird Denzel Washington gleich zweimal im Kino zu sehen sein. In Inside Man - seiner dritten Zusammenarbeit mit Regisseur Spike Lee - verkörpert er erneut einen Polizisten und hat es mit einer verzwickten Geiselnahme zu tun. Später wird der Thriller Deja Vu folgen, bei dem Denzel Washington erneut mit Man on Fire Regisseur Tony Scott zusammen arbeiten wird und somit die Erwartungen hochschraubt. Doch auch seine eigenen Ambitionen als Regisseur vernachlässigt Denzel Washington nicht. Zurzeit dreht er gerade das Drama The Great Debaters, bei dem er jedoch nur hinter der Kamera agiert.



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