Beruf:
Regisseur, Drehbuchautor & Produzent
Geburt:
05. Februar 1943
in Chicago, Illinois
Vater:
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Mutter:
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Geschwister:
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Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Summer Mann
verheiratet seit 1974
Kinder:
vier Kinder
Kontakt:
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Michael Mann
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The Last of the Mohicans
Der kreative Kopf hinter der erfolgreichen 80er TV-Serie Miami Vice wuchs im Arbeiterviertel von Chicago auf, wo 1960 seinen High School Abschluss machte. Nach einem Zwischenstop an der University of Wisconsin, wo er englische Literatur studierte, landete Michael Mann schließlich in London. Dort studierte er an der London Film School und übte sich bei Werbespots, Kurzfilmen und Dokumentationen als Regisseur. Nach seinem Abschluss im Jahre 1967 blieb er noch vier weitere Jahre in London ehe er nach Chicago zurückkehrte. Nur ein Jahr später verschlug es ihn nach Los Angeles, wo er Drehbücher für die erfolgreichen TV-Serien Starsky and Hutch und Police Story schrieb.


Heat
Nachdem Michael Mann das Drehbuch für den Pilotfilm Vega$ abgeschlossen hatte, widmete er sich seinem ersten Filmprojekt The Jericho Mile, für das er mit einem Director's Guild of America Award ausgezeichnet wurde. Im Jahre 1981 drehte er seinen ersten Spielfilm Thief, der zwar gute Kritiken bekam, aber kein Publikum fand. Auf der Mattscheibe hingegen lief es für Michael Mann weiterhin blendend, da seine Krimi-Serie Miami Vice zum Kult-Hit der 80er Jahre avancierte. Die beiden Hauptdarsteller Don Johnson und Philip Michael Thomas wurden wegen ihrer coolen Outfits sogar zu Modeikonen dieser Zeit.


The Insider
Seinen dritten Spielfilm Manhunter inszenierte Michael Mann im Jahre 1987. Diese erste Verfilmung von Thomas Harris Roman "Red Dragon" blieb weitestgehend unbeachtet, da es erst eines Anthony Hopkins (The Silence of the Lambs) bedurfte, um die Figur Hannibal Lecter bekannt zu machen. In den folgenden Jahren betreute Michael Mann zahlreiche TV-Projekte als ausführender Produzent, ehe er sich 1992 für The Last of the Mohicans wieder selbst auf den Regiestuhl begab. Die Verfilmung von James Fenimore Coopers Roman mit Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle gilt heute als eine von Manns besten Arbeiten.


Ali
Im Jahre 1995 lies Michael Mann die beiden Top-Stars Al Pacino und Robert DeNiro in dem von ihm gescripteten und inszenierten Thriller Heat gegeneinander antreten. Sein nächstes Projekt The Insider beschäftigte sich mit einem ehemaligen Mitarbeiter eines Tabakkonzerns (Russell Crowe), der sich von einem TV-Produzenten (Al Pacino) überreden lässt, mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Das Drama gilt als einer der besten Film des Jahres 1999 und wurde in sieben Kategorien, darunter Regie und Hauptrolle, für einen Oscar nominiert.


Collateral
Mit Will Smith in der Hauptrolle verfilmte Michael Mann im Jahre 2001 das Leben des legendären Boxers Muhammad Ali. Das ehrgeizige Projekt, das sich sowohl mit Alis sportlichen Erfolgen als auch mit Politik beschäftigte, wurde leider nicht in dem Maße gelobt wie Manns frühere Projekte. Im Jahre 2004 inszenierte er den Thriller Collateral, bei dem Tom Cruise erstmals in der Rolle eines Bösewichts zu sehen ist und sich als Serienkiller von dem unschuldigen Taxifahrer Jamie Foxx durch Los Angeles fahren lässt.



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