Beruf:
Schauspieler, Regisseur, Produzent & Autor
Geburt:
09. Juli 1956
in Concord, Kalifornien
Vater:
Amos Hanks (Koch)
Mutter:
Janet Turner (Krankenschwester)
Geschwister:
Sandra Hanks (Autorin)
Larry Hanks (Professor)
Jim Hanks (Schauspieler)
Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Rita Wilson (Schauspielerin)
verheiratet seit 1988
Ex-Frau:
Samantha Lewes (Schauspielerin)
verheiratet von 1980 bis 1987
Kinder (1.Ehe):
Colin (*1978)
Elizabeth (*1982)
Kinder (2.Ehe):
Chester (*1990)
Truman Theodore (*1995)
Kontakt:
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Tom Hanks
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Philadelphia
Als Tom Hanks das 5. Lebensjahr erreichte, trennten sich seine Eltern und Tom blieb bei seinem Vater. Dieser verdiente sein Geld als Koch und so mußten sie oft den Wohnort wechseln. Durch dieses Nomadenleben konnte Tom Hanks nie richtige Freunde finden und so wurde er immer schüchterner und entwickelte eine lebhafte Fantasie. Im College und in der Universität nahm er an einigen Theaterproduktionen teil und so wurde das Great Lakes Shakespeare Festival in Ohio auf ihn aufmerksam. Nach drei Jahren klassischer Theaterausbildung ging er nach New York, um seine Karriere als Schauspieler voranzutreiben.


Forrest Gump
Nach zahllosen Vorsprechen ergatterte er 1980 eine Rolle in dem Slasher He Knows You're Alone. Die TV-Serie Bosom Buddies, in der er zusammen mit Peter Scolari Frauenkleider trug, um im Mädchenheim zu wohnen, war seiner Karriere wesentlich förderlicher und verschaffte im viele Gastauftritte in bekannten TV-Serien. Regisseur Ron Howard war von Tom Hanks angetan und so gab er ihm die Titelrolle in seinem Film Splash. Die Komödie war ein Erfolg und brachte Tom Hanks viele positive Kritiken ein. Anschließend war er in vielen Komödien zu sehen, wie beispielsweise Bachelor Party oder Dragnet. Diese Filme waren alles andere als gutes Kino und schnitten auch an der Kinokasse dürftig ab, doch alle zusammen markierten eine wichtige Stufe auf Tom Hanks Karriereleiter.


Apollo 13
Im Jahre 1988 drehte Penny Marshall den Film Big mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Seine Performance als Junge, der im Männerkörper gefangen ist, brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein. Doch dann ging es mit Tom Hanks bergab, er suchte sich die falschen Filme aus und war 1990 nach dem Film The Bonfire of the Vanities ganz unten angelangt. Drei Jahre später schaffte er in Sleepless in Seattle ein sensationelles Comeback, und überzeugte durch Witz und seine romantische Ader. Noch im gleichen Jahr wagte er sich an eine extrem heikle und noch nie da gewesene Rolle, in Philadelphia spielte er einen AIDS-kranken Anwalt. Für diesen atemberaubenden und erschütternden Auftritt bekam er den Oscar als bester Schauspieler verliehen.


Saving Private Ryan
Ein Jahr später war Tom Hanks in Robert Zemeckis Film Forrest Gump zu sehen. Er spielte einen tragischen Helden, der alle wichtigen Ereignisse des 20. Jahrhunderts miterlebt. Diese Rolle brachte ihm wieder einen Oscar ein und somit gelang ihm das Kunststück den Oscar zu "verteidigen". Anschließend tat er sich wieder mit Regisseur Ron Howard zusammen und drehte Apollo 13, außerdem lieh er Woody the Cowboy aus der Toy Story seine Stimme. Für den Film That Thing You Do! schrieb er das Drehbuch und nahm gleichzeitig auf dem Regiestuhl Platz. Der Streifen handelt von der Kleinstadtband The Wonders, die am großen Durchbruch arbeitet.


Cast Away
Steven Spielberg drehte 1998 das WW2 Drama Saving Private Ryan, Tom Hanks übernahm die Hauptrolle und überzeugte wiederum in einem erschütternden Film. Diesmal sollte es nicht sein mit dem Oscar und so blieb es nur bei einer Nominierung. In You've got Mail traf er wieder mit Meg Ryan, seiner Partnerin aus Sleepless in Seattle, zusammen und durchlebte mit ihr eine Internet Romanze. Im Jahre 1999 mußte er erneut ins Tonstudio, denn Disney hatte Toy Story 2 nachgelegt und Tom Hanks mußte wieder Cowboy spielen. Noch im selben Jahr war er in der Steven King Adaption The Green Mile zu sehen und überzeugte als hinterfragender Todeszellenwärter, der einem unschuldigen Schwarzen Todeskandidaten das Leben retten will. Im Jahr 2000 drehte er den Film Cast Away und strandet darin auf einer einsamen Insel.


The Ladykillers
Im Jahr 2002 folgte eine weitere Zusammenarbeit mit Steven Spielberg. In Catch Me If You Can jagte Tom Hanks als FBI-Agent den berühmten Hochstapler Frank Abagnale, gespielt von Leonardo DiCaprio. In Road to Perdition wurde Tom Hanks seinerseits gejagt, und zwar von Paul Newman als irischem Mafiaboss. Sein nächster Film The Ladykillers wurde von Joel und Ethan Coen (The Big Lebowski) inszeniert und blieb hinter den Erwartungen zurück. Auch Terminal, eine weitere Zusammenarbeit mit Steven Spielberg, wurde zwar von den Kritikern gefeiert, vom Publikum aber eher verhalten angenommen.


The Da Vinci Code
In The Polar Express beschritt Tom Hanks ganz neue schauspielerische Wege. Hier stand er nicht direkt vor der Kamera, vielmehr wurden seine Mimik und Gestik dank modernster Computertechnik auf animierte Charaktere übertragen. Aktuell ist Tom Hanks wieder in einem waschechten Blockbuster zu sehen, in der Verfilmung des Dan Brown Romans The Da Vinci Code. Als Historiker Robert Langdon macht er mit Unterstützung von Amelie-Star Audrey Tautou jagt auf den Heiligen Gral. Der Film unter der Regie von Ron Howard, mit den Tom Hanks bereits bei Apollo 13 zusammenarbeitete, kam zwar bei vielen Kritikern nicht so gut an, erfreute sich aber beim Publikum größter Beliebtheit.



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31. August 2012 - Matthew McConaughey - Auf den Straßen von Philadelphia?
17. August 2012 - Parkland - Der Tod von John F. Kennedy
11. April 2012 - Tom Hanks als Walt Disney?
27. März 2012 - Die Wachowskis: Vom Wolkenatlas zum Jupiter
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