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Beruf:
Schauspieler
Geburt:
28. Oktober 1974 in San Juan, Puerto Rico
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Vater:
John Lee Bottom (Landschaftsgärtner)
Mutter:
Arlyn Dunitz Jochebed (Hilfsarbeiterin)
Geschwister:
Summer Joy Phoenix
Libertad Mariposa Phoenix
Rain Joan of Arc Phoenix
River Phoenix
(alle Schauspieler)
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Familienstand:
ledig
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Kontakt:
c/o United Talent Agency
9560 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
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Joaquin Phoenix |
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To Die For
Man hört immer wieder von Hollywoodstars mit exzentrischen
Lebensstilen, doch die Geschichte der Phoenix-Family gehört mit
Sicherheit zu den verrücktesten. Joaquins Hippie-Eltern John
Bottom und Arlyn Dunetz lernten sich in Los Angeles kennen als
letztere Manhatten (und damit auch ihren Ehemann und ihren Job)
verließ und an die Westküste fuhr um ein neues Leben zu
beginnen. Die beiden beschlossen den Geheimnissen des Lebens von nun
an gemeinsam auf den Grund zu gehen, traten den "Kindern Gottes" bei
und reisten einige Zeit durch die Weltgeschichte. Als das Paar sich
1974 in Puerto Rico niederließ kam ihr drittes Kind Joaquin zur
Welt. Etwa zur gleichen Zeit trennten sie sich auch von den "Kindern
Gottes".


8MM
Im Alter von vier Jahren fragte der kleine Joaquin seinen Eltern,
warum er nicht ebenfalls so einen schönen Namen bekommen hat,
wie seine älteren Geschwister River und Rainbow. Sein Vater, der
gerade damit beschäftigt war das Laub im Garten zusammen zu
kehren, schlug seinem Sohn spontan "Leaf" als neuen Namen vor und
machte dem kleinen damit eine riesen Freude. Ende der 70er entdeckte
die Familie das künstlerische Potential ihrer Kinder, die mit
Auftritten auf der Straße mehr Geld verdienten als ihre Eltern.
Ein Freund schrieb daraufhin einen Brief an die Schauspielerin Penny
Marshall mit der Bitte den Kindern mal ein Vorsprechen zu
organisieren.


The Yards
Einige Wochen später bekam die Familie einen Brief von Paramount
mit der Einladung einfach vorbeizuschauen, wenn sie mal in Los
Angeles wären. John packte seine Frau und die drei Kinder
kurzerhand in den Caravan, änderte den Familiennamen von Bottom
auf Phoenix als Zeichen eines Neuanfangs und fuhr nach Los Angeles.
In der Stadt der Engel angekommen dauerte es auch nicht lange bis die
Kinder erste Angebote in Film und Fernsehen bekamen. Joaquin der
immer noch als "Leaf" unterwegs war konnte erste Erfahrungen mit der
Serie Seven Brides for Seven Brothers
und dem Film Space Camp sammeln.


Gladiator
In den folgenden Jahren lebten sich seine Eltern auseinander und als
Leafs Vater beschloß nach Mexico zu reisen, schloß er sich
ihm an. Während dieses Aufenthalts änderte er auch seinen
Namen wieder in Joaquin weil er große Probleme mit der
eindeutigen Übersetzung des Wortes "Leaf" hatte und die
Einheimischen immer glaubten er hieße "Knoblauch". Einige Monate
später kehrte Joaquin in die USA zurück und war auch
anwesend als sein Bruder River im Viper Room am 31.Oktober 1993 an
einer Überdosis Heroin starb.


Signs
Nach dem Tod seines populären Bruders stand Joaquin nun
plötzlich im Rampenlicht und bekam jede Menge lukrative
Angebote. Doch es stellte sich schnell heraus, daß er nicht nur
angesagt sondern auch ein äußerst talentierter Schauspieler
war. Nach seinem Auftritt in To Die
For war Joaquin unter anderem in Oliver Stones U-Turn und an der Seite von Vince Vaughn
und Anne Heche in Return to Paradise
zu sehen. Am Set von Inventing the
Abbotts lernte er die schnucklige Liv Tyler kennen und
verliebte sich ihn sie. Nach eigener Aussage war Liv die erste Frau
mit der Joaquin überhaupt ein Date hatte.


Buffalo Soldiers
In der schwarzen Komödie Clay
Pigeons verkörperte Joaquin Phoenix einen unbedarften
Kleinstädtler, der sich mit einem Serienkiller (Vince Vaughn)
anfreundet. Im Jahr 1999 war er in Joel Schumachers Thriller 8MM in einer markanten Nebenrolle als
Punker neben Nicolas Cage zu sehen. Das neue Jahrtausend brachte die
Karriere von Joaquin Phoenix entscheidend voran. Den Auftakt bildete
das Drama The Yards, in dem er einen
korrupten Geschäftsmann verkörperte. In Ridley Scotts Epos
Gladiator ließ er sich von dem
charismatischen Russell Crowe nicht die Butter vom Brot nehmen und
überzeugte als Kaiser Commodus mit brillantem Spiel.


The Village
Als Chef des Irrenhauses, in dem der Marquis de Sade gefangen
gehalten wird, war Joaquin Phoenix ebenfalls im Jahre 2000 in dem
Drama Quills zu sehen und
überzeugte als Mann, der von seiner Pflicht als auch von seinen
Sehnsüchten getrieben wird. Im Jahr 2001 war er in Buffalo Soldiers zu sehen und
verkörperte einen in West-Deutschland stationierten Soldaten,
der vor dem Fall der Mauer nur Blödsinn im Kopf hat. Für M.
Night Shyamalans Thriller Signs stand
Phoenix im Jahr darauf an der Seite von Mel Gibson vor der Kamera und
musste sich zusammen mit ihm und seiner Familie vor mysteriösen
Zeichen im Kornfeld fürchten.


Ladder 49
In dem romantischen Drama It's All About
Love stand Joaquin Phoenix im Jahre 2003 zusammen mit Claire
Danes vor der Kamera und verkörperte zusammen mit ihr ein
Liebespaar, das versucht, die Beziehung zu retten. Im Anschluss daran
begab er sich ins Tonstudio und lieh in Disneys Brother Bear einem Jungen die Stimme, der
sich in einen Bären verwandelt. Im Jahr 2004 gelang es Joaquin
Phoenix endgültig, sich als Hauptdarsteller zu etablieren. In
dem Thriller The Village, seiner
zweiten Zusammenarbeit mit Filmemacher M. Night Shyamalan,
verkörperte er einen Bewohner einer isoliert lebenden Gemeinde,
der sich danach sehnt, mehr über die Welt jenseits des
angrenzenden Waldes zu erfahren.


Walk the Line
Als Feuerwehrmann, der in einer lebensbedrohlichen Situation sein
Leben Revue passieren lässt, war Joaquin Phoenix in dem Drama
Ladder 49 zu sehen. Viel Lob erhielt
er für seine kleine aber auffällige Nebenrolle in dem Drama
Hotel Rwanda, in dem der grauenhafte
Völkermord in Ruanda thematisiert wurde. Im Jahr 2005
übernahm Joaquin Phoenix in James Mangolds Walk the Line die Hauptrolle und
verkörperte Country Legende Johnny Cash. Durch seine intensive
Vorbereitung auf die Rolle und seine Fähigkeit, sich in den
Charakter hinzuversetzten, gelang ihm ein hervorragendes Portrait des
legendären Musikers, dessen Privatleben ein Trümmerfeld war.

 News zum Star: 07. September 2007 - Joaquin Phoenix - hin und her gerissen zwischen zwei Frauen 16. August 2006 - Joaquin Phoenix in "Reservation Road" 31. Januar 2006 - Oscars 2006: 8 Nominierungen für "Brokeback Mountain" 17. Januar 2006 - Golden Globes 2006: "Brokeback Mountain" und "Walk the Line" räumen ab 05. Januar 2006 - "Brokeback Mountain" für vier SAG-Awards nominiert

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