Beruf:
Schauspieler, Produzent & Regisseur
Geburt:
25. April 1940
in New York
Vater:
Salvatore Pacino (Versicherungsmakler)
Mutter:
Rose Pacino
Geschwister:
---
Familienstand:
ledig
Kinder:
Julie Marie (*1989)
Mutter: Jan Tarrant
Zwillinge Anton & Olivia (*2001)
Mutter: Beverly D'Angelo
Kontakt:
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Al Pacino
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The Godfather
Al Pacino war keine zwei Jahre alt, da trennten sich seine Eltern und er zog mit seiner Mutter zu den Großeltern. Bis zu seinem siebten Lebensjahr durfte er nicht allein auf die Straße und so wuchs er größtenteils mit seinen Großeltern auf und spielte für seine Oma Theater. In der Schule kam er nicht richtig zurecht, denn er begeisterte sich ausschließlich für das Schauspiel. Im Alter von 17 warf er endgültig das Handtuch und kehrte der Schule den Rücken zu. Er schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und nahm Abends Schauspielunterricht. Mit vereinzelten Theaterauftritten verdiente er sich ein bisschen Geld dazu und konnte sich immer besseren Unterricht leisten. 1966 wurde er im bekannten Actors Studio aufgenommen und erhielt eine ordentliche Schauspielausbildung.


Serpico
Bereits 1968 wurde Al Pacino mit dem Obie Award als bester Schauspieler ausgezeichnet. Seine Rolle als Kleinkrimineller in dem Stück The Indie Wants the Bronx hatte die Kritiker entzückt und öffnete im endlich die Tür zum Broadway. Dort hatte er seine erste große Rolle in Does the Tiger Wear a Necktie? und wurde erneut aufgezeichnet, diesmal mit dem Tony. Nachdem er sich in der Theaterszene einen Namen gemachte hatte, peilte er eine Karriere im Filmgeschäft an. Für seinen ersten Film The Panic in the Needle Park bereitete er sich mit Filmpartnerin Kitty Winn besonders gut vor und informierte sich ausführlich über Drogen. Mit seiner Darbietung in dem Film machte er Francis Ford Coppola auf sich aufmerksam und dieser gab ihm die Rolle des Michael Corleone in The Godfather. Die beeindruckende Darstellung des zögerlichen Mafiasprösslings brachte ihm 1973 eine Oscarnominierung als bester Nebendarsteller ein.


Scarface
Auf den folgenden drei Oscarverleihungen war Al Pacino's Name in einem Umschlag. 1974 war er als bester Schauspieler für seine Rolle als ehrlicher New Yorker Cop in Serpico nominiert. Im Jahr darauf folgte mit dem zweiten Teil von The Godfather auch die zweite Oscarnominierung. Schließlich war es im Jahr 1976 seine Rolle als bisexueller Bankräuber in Dog Day Afternoon, die die Juroren erneut überzeugte. Die 80er Jahre begannen für Al Pacino wieder äußerste erfolgreich, es folge die fünfte Oscarnominierung für seinen Film ...And Justice for All. Nach seinem Auftritt als kubanischer Drogenboss in Brian de Palma's Scarface, widmete er sich wieder mehr seiner Bühnenkarriere und verbrachte viel Zeit am Broadway.


Scent of a Woman
Als trinkender Cop feierte Al Pacino 1989 in Sea of Love seine Rückkehr auf die Leinwand. Für Warren Beatty's Film Dick Tracy verbrachte er viel Zeit in der Maske und wurde dafür mit einer weiteren Oscarnominierung belohnt. Außerdem wurde The Godfather 1990 noch zur Trilogie komplettiert. Zusammen mit seiner Scarface Partnerin Michelle Pfeiffer stand er im Jahr darauf für Franke and Johnny vor der Kamera und lieferte eine seiner warmherzigsten Performances ab. Im Jahr 1992 war Al Pacino gleich zweimal für den Oscar nominiert, zum einen als Verkäufer in Glengarry Glen Ross und zum anderen als Blinder in Scent of a Woman. Für letzteren konnte er nach sieben "erfolglosen" Oscarnominierungen endlich die begehrte Trophäe in Empfang nehmen.


The Insider
In Brian de Palma's Carlito's Way war Al Pacino 1993 als Puertoricanischer Betrüger zu sehen und versuche wieder Ordnung in sein Leben zu bringen. Im Jahr 1995 war er in City Hall als New Yorker Bürgermeister und in dem Thriller Heat als hitziger Cop zu sehen. Für die Shakespeare Dokumentation Looking for Richard wagte er sich 1996, mit beachtlichem Erfolg, hinter die Kamera. In Donnie Brasco spielte er 1997 einen Mafiosi und freundete sich unglücklicherweise mit Undercover-Cop Johnny Depp an. Als teuflischer Anwalt war er im gleichen Jahr in The Devil's Advocate zu bewundern und versuchte Keanu Reeves für seine dunkle Seite zu begeistern. In The Insider, einem Film über die amerikanische Tabakindustrie, mimte er 60 Minutes Produzent Lowell Bergman und versuchte Russell Crowe für seine Sendung zu gewinnen. Ebenfalls 1999 war er in Oliver Stone's Sportdrama Any Given Sunday als engagierter Footballtrainer zu sehen.



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22. September 2011 - Scarface zum Dritten
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