Beruf:
Regisseur & Autor
Geburt:
29. November 1955
in St Louis Park
Vater:
Edward Coen (Professor)
Mutter:
Rena Coen (Kunsthistorikerin)
Geschwister:
Ethan Coen (Produzent & Autor)
Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Frances McDormand (Schauspielerin)
verheiratet seit 1994
Kinder:
Pedro McDormand Coen (*1994)
Kontakt:
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Joel Coen
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Blood Simple
Joel Coen studierte an der New York University Film School, bevor er in den frühen 80er Jahren in die Filmbranche wechselte. Sein drei Jahre jüngerer Bruder Ethan schloß noch schnell sein Philosophie Studium in Princeton ab und gesellte sich dann zu seinem Bruder. Während Joel noch als Assistent Editor bei Sam Raimi's Evil Dead arbeitete, schrieben die Brüder bereits an ihrem ersten Drehbuch. Im Jahre 1984 bannten sie das Drehbuch auf Zelluloid und so entstand ihr erster Steifen Blood Simple. In der Mischung aus Krimi und Drama geht es um einen Mann, der einen Detektiv beauftragt, seine vermutlich untreue Frau auszuspionieren.


Barton Fink
Wie in ihren folgenden Filmen wird Joel als Regisseur gelistet und Ethan als Produzent. Aber es ist kein großes Geheimnis, daß die beiden nicht nur beim Drehbuchschreiben eng zusammenarbeiten. Im Jahre 1985 schrieben sie für ihren Kumpel Sam Raimi des Drehbuch Crimewave, übrigens der einzige Film aus ihrer Feder, den sie nicht selbst verfilmt haben. Die Komödie Rising Arizona trug wieder die typische Handschrift der Coens, war aber trotzdem ganz anders als ihr erster Film. Der Streifen handelt von einem unfruchtbaren Pärchen, das sich kurzerhand bei einem reichen Ehepaar, das gerade mit Fünflingen gesegnet wurde, ein Kind ausborgt.


Fargo
Das 20er Jahre Gangster Epos Miller's Crossing erzählt die Geschichte von zwei rivalisierenden Banden. Vor allem John Turturro, mit dem die Coens oft zusammenarbeiten, tat sich durch seine tolle Vorstellung hervor. Ihr nächster Film Barton Fink wurde gleich viermal für den Oscar nominiert und räumte in Cannes die goldene Palme, den Regiepreis und den Preis für den besten Schauspieler (John Turturro) ab. Im Gegensatz zu all ihren vorigen Filmen kam ihr 1994er Werk The Hudsucker Proxy bei den Kritikern weniger gut an. Umso erfreulicher war der große Erfolg ihrer schwarzen Komödie Fargo.


The Big Lebowski
Der Film wurde siebenmal für den Oscar nominiert und ergatterte letztlich zwei goldene Statuen. Zum einen wurden die Coen Brüder für ihr Drehbuch ausgezeichnet und zum anderen wurde Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin geehrt. Der Film wurde noch mit anderen unzähligen Preisen überhäuft und steigerte den Bekanntheitsgrad der Brüder. Im Jahre 1998 verfaßte Ethan Coen das Drehbuch The Naked Man und tat sich noch im selben Jahr erneut mit seinem Bruder zusammen und verfilmte The Big Lebowski. In dem wohl unterhaltsamsten Film der Coens spielte Jeff Bridges die Hauptrolle und prägte den Spitznamen "The Dude".


O Brother, Where Art Thou?
Ihre 30er Jahre Komödie O Brother, Where Art Thou? basiert auf Homer's "The Odyssey" und verfolgt die Geschicke von drei Flüchtigen (George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson) entlang des Mississippi. Im Jahre 2001 räumte ihr Drama The Man Who Wasn't There bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis für die beste Regie ab. Darin erpreßt ein Frisör den Mann, der mit seiner Frau ein Verhältnis hat. Die Coen Brüder haben über die Jahre ihren Filmstil etabliert und zählen unumstößlich zu den innovativsten Filmemachern unserer Zeit. Ihre einzigartige Mischung aus überspitzter Darstellung, schrägem Humor, schelmischer Ironie und einer kleinen Priese Brutalität wird uns noch viel Freude bereiten.



News zum Star:


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27. Mai 2013 - Gleichgeschlechtliche Liebe in Cannes auf dem Treppchen
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26. Dezember 2010 - Die kleinen Fockers behaupten sich gegen die großen Coen-Cowboys
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