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Beruf:
Produzent & Autor
Geburt:
21. September 1957 in St Louis Park
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Vater:
Edward Coen (Professor)
Mutter:
Rena Coen (Kunsthistorikerin)
Geschwister:
Joel Coen (Regisseur & Autor)
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Familienstand:
verheiratet
Ehefrau:
Tricia Cooke
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Kontakt:
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Ethan Coen |
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Blood Simple
Joel Coen studierte an der New York University Film School, bevor er
in den frühen 80er Jahren in die Filmbranche wechselte. Sein
drei Jahre jüngerer Bruder Ethan schloß noch schnell sein
Philosophie Studium in Princeton ab und gesellte sich dann zu seinem
Bruder. Während Joel noch als Assistent Editor bei Sam Raimi's
Evil Dead arbeitete, schrieben die
Brüder bereits an ihrem ersten Drehbuch. Im Jahre 1984 bannten
sie das Drehbuch auf Zelluloid und so entstand ihr erster Steifen
Blood Simple. In der Mischung aus
Krimi und Drama geht es um einen Mann, der einen Detektiv beauftragt,
seine vermutlich untreue Frau auszuspionieren.


Barton Fink
Wie in ihren folgenden Filmen wird Joel als Regisseur gelistet und
Ethan als Produzent. Aber es ist kein großes Geheimnis, daß
die beiden nicht nur beim Drehbuchschreiben eng zusammenarbeiten. Im
Jahre 1985 schrieben sie für ihren Kumpel Sam Raimi des Drehbuch
Crimewave, übrigens der einzige
Film aus ihrer Feder, den sie nicht selbst verfilmt haben. Die
Komödie Rising Arizona trug
wieder die typische Handschrift der Coens, war aber trotzdem ganz
anders als ihr erster Film. Der Streifen handelt von einem
unfruchtbaren Pärchen, das sich kurzerhand bei einem reichen
Ehepaar, das gerade mit Fünflingen gesegnet wurde, ein Kind
ausborgt.


Fargo
Das 20er Jahre Gangster Epos Miller's
Crossing erzählt die Geschichte von zwei rivalisierenden
Banden. Vor allem John Turturro, mit dem die Coens oft
zusammenarbeiten, tat sich durch seine tolle Vorstellung hervor. Ihr
nächster Film Barton Fink wurde
gleich viermal für den Oscar nominiert und räumte in Cannes
die goldene Palme, den Regiepreis und den Preis für den besten
Schauspieler (John Turturro) ab. Im Gegensatz zu all ihren vorigen
Filmen kam ihr 1994er Werk The Hudsucker
Proxy bei den Kritikern weniger gut an. Umso erfreulicher war
der große Erfolg ihrer schwarzen Komödie Fargo.


The Big Lebowski
Der Film wurde siebenmal für den Oscar nominiert und ergatterte
letztlich zwei goldene Statuen. Zum einen wurden die Coen Brüder
für ihr Drehbuch ausgezeichnet und zum anderen wurde Frances
McDormand als beste Hauptdarstellerin geehrt. Der Film wurde noch mit
anderen unzähligen Preisen überhäuft und steigerte den
Bekanntheitsgrad der Brüder. Im Jahre 1998 verfaßte Ethan
Coen das Drehbuch The Naked Man und
tat sich noch im selben Jahr erneut mit seinem Bruder zusammen und
verfilmte The Big Lebowski. In dem
wohl unterhaltsamsten Film der Coens spielte Jeff Bridges die
Hauptrolle und prägte den Spitznamen "The Dude".


O Brother, Where Art Thou?
Ihre 30er Jahre Komödie O Brother,
Where Art Thou? basiert auf Homer's "The Odyssey" und verfolgt
die Geschicke von drei Flüchtigen (George Clooney, John
Turturro, Tim Blake Nelson) entlang des Mississippi. Im Jahre 2001
räumte ihr Drama The Man Who Wasn't
There bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis für
die beste Regie ab. Darin erpreßt ein Frisör den Mann, der
mit seiner Frau ein Verhältnis hat. Die Coen Brüder haben
über die Jahre ihren Filmstil etabliert und zählen
unumstößlich zu den innovativsten Filmemachern unserer
Zeit. Ihre einzigartige Mischung aus überspitzter Darstellung,
schrägem Humor, schelmischer Ironie und einer kleinen Priese
Brutalität wird uns noch viel Freude bereiten.


News zum Star: 31. Oktober 2011 - Justin Timberlake als Folk-Musiker? 26. Dezember 2010 - Die kleinen Fockers behaupten sich gegen die großen Coen-Cowboys 15. Dezember 2010 - Viele königliche Reden bei den Golden Globes? 14. Dezember 2010 - Colin Firth geht ein Wagnis ein 08. Dezember 2010 - Ethan und Joel Coen eröffnen die 61. Berlinale

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