Beruf:
Produzent, Regisseur, Autor
Geburt:
14. Januar 1963
in Atlanta, Georgia
Vater:
Peter Soderbergh (Professor)
Mutter:
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Geschwister:
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Familienstand:
geschieden
Ex-Frau:
Betsy Brantley (Schauspielerin)
verheiratet von 1988 bis 1994
Kinder:
Sarah Soderbergh (* 1990)
Kontakt:
c/o Dollard Management & Productions
21361 Pacific Coast Highway #3
Malibu, CA 90265
USA
Steven Soderbergh
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Sex, Lies and Videotape
Der kleine Steven Soderbergh zog mit seiner Familie oft um und landete schließlich in dem Örtchen Baton Rouge in Louisiana. Dort ging er auch zu High School und besuchte schon während dieser Zeit Filmkurse an der Universität. Nach seinem Schulabschluß siedelte er nach Los Angeles über, um sein Hobby zum Beruf zu machen. Doch aller Anfang ist schwer und so musste auch Steven Soderbergh zunächst ein paar niedere Jobs verrichten, bevor er als freier Editor arbeiten konnte. In den frühen 80ern hatte er die Schnauze voll und ging zurück nach Baton Rouge, wo er in einer Spielhölle Münzen wechselte. Nebenbei produzierte er seine ersten Super8 Kurzfilme.


Kafka
Für die Rockband Yes produzierte Steven Soderbergh im Jahre 1986 ein Konzert-Video namens 9021LIVE, das sich bei MTV großer Beliebtheit erfreute. Das Werk wurde sogar bei den Grammy Awards in der Kategorie "Best Music Video, long form" nominiert. Sein erster Spielfilm sex, lies and videotape entstand 1989 und läutete eine neue Ära des Independent Films ein. In dem Streifen geht es um moderne Beziehungen und die Verbindungen zwischen Sexualität und Voyeurismus. Der Film lief erstmals auf dem Sundance Film Festival und räumt in Cannes die goldene Palme und den Preis für den besten Hauptdarsteller (James Spader) ab.


Out of Sight
Nach dem Erfolg seines Debüts sex, lies and videotape jagte eine Enttäuschung die nächste. In Steven Soderbergh's Film über das Leben von Franz Kafka spielte Jeremy Irons die Hauptrolle. Der schwarz/weiß Film King of the Hill schilderte die Probleme eines Jungen in der Depressionszeit. Diese beiden eher schwer zugänglichen Filme spielten zusammen nur knapp über zwei Millionen Dollar ein. Im Jahre 1996 trat Steven Soderbergh selbst vor die Kamera und war mit seiner Ehefrau Betsy Brantley in Schizopolis zu sehen. Genauso wie sein nächster Streifen Gray's Anatomy, einem Film Spalding Gray's Monologe, blieb dieser Film weitestgehend unbeachtet.


The Limey
Erst im Jahre 1998 wendete sich Steven Soderbergh wieder konventionelleren Filmen zu. In Out of Sight verdrehte Ausbrecher George Clooney dem US Marshal Jennifer Lopez den Kopf. Der Film war einer der Überraschungshits des Jahres und wurde auch von den Kritikern gut bewertet. Im Jahr darauf präsentierte er in The Limey einen ziemlich coolen Terence Stamp, der einen Ex-Sträfling spielte, der den mysteriösen Tod seiner Tochter rächen will. Mit diesen beiden Filmen war Steven Soderbergh wieder auf die Erfolgsstraße zurückgekehrt und konnte im Jahr 2000 sogar noch einen draufsetzen.


Erin Brockovich
Bei den Oscars im Jahr 2000 war Steven Soderbergh gleich zweimal als bester Regisseur nominiert. Zum einen gefiel der Jury sein auf wahren Umständen beruhendes Drama Erin Brockovich, in dem Julia Roberts einen Umweltskandal aufdeckt und die Schuldigen zur Rechenschaft zieht. Zum anderen war die Academy von seinem Drogendrama Traffic begeistert. Der starbesetzte Film besteht aus drei Handlungssträngen, die alle einen anderen Blick auf den Kampf gegen die Drogen werfen. Den Oscar erhielt Steven Soderbergh für seine Arbeit an Traffic, der außerdem mit drei weiteren goldenen Statuen dekoriert wurde.


Traffic
Steven Soderbergh hat das Remake Ocean's Eleven zu seinem nächsten Projekt auserkoren. Eine ganze Reihe von Stars stand für den Film Schlange, in dem eine Bande einige Casinos in Las Vegas leer räumt. Mit fast jedem seiner Filme gelingt es Steven Soderbergh, sich optimal auf das Publikum einzustellen. Seine Werke ziehen den Zuschauer sofort in ihren Bann und man hat von Anfang an das Gefühl, mittendrin zu sein. Er bevorzugt experimentelle und ungewöhnliche Kameraeinstellungen, sowie eine bestimmte Schnitttechnik, die sich durch Zeitsprünge und abrupte Ortswechsel auszeichnet. Hoffentlich hat er noch oft die Möglichkeit, seine Visionen auszuleben, die uns schon mehr als ein geniales Kinoerlebnis beschert haben.



News zum Star:


25. Januar 2012 - Soderberghs Pharmazeutika-Thriller mit Zeta-Jones und Law
18. August 2011 - Soderbergh lässt in Magic Mike Tatum und Pettyfer tanzen
01. Dezember 2010 - Erholter Michael Douglas freut sich aufs Klavierspielen
17. November 2010 - Bringt Soderbergh O.N.K.E.L. zurück?
20. September 2010 - Soderbergh hat große Pläne für Contagion


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