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Final Call

(Cellular, 2004)

Dt.Start: 03. Februar 2005
DVD: 13. Mai 2005
Premiere: 17. September 2004 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Thriller
Länge: 94 min Land: USA
Darsteller: Kim Basinger (Jessica Martin), Jason Statham (Greer), Chris Evans (Ryan), William H. Macy (Mooney), Jessica Biel (Chloe), Eric Christian Olsen (Chad), Richard Burgi (Craig Martin), Valerie Cruz, Eddie Driscoll (Ronnie), Eric Etebari (Dimitri), Adam Taylor Gordon (Ricky Martin), Rick Hoffman, Matt McColm
Regie: David R. Ellis
Drehbuch: Larry Cohen, Chris Morgan


Inhalt

Während ihrer Entführung gelingt es Jessica Martin via Mobiltelefon einen Unbekannten namens Ryan zu erreichen. Nachdem sie ihm ihre Situation geschildert hat, versucht Ryan ihr Leben zu retten. Doch die Zeit drängt, da die Batterie des Mobiltelefons zur Neige geht und Jessica vermutet, bald umgebracht zu werden.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Final Call hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 63%
Kurzkritik
von Benjamin Schieler
Wertung von 49 für Final Call

Man stelle sich vor, das Handy klingelt und am anderen Ende versucht einem eine verzweifelte Frau klarzumachen, dass sie entführt wurde und man ihre einzige Hoffnung ist. Was also tun: Auflegen? Oder dranbleiben? Final Call ist ein Schwarz-Weiß-Film, freilich keiner im eigentlichen Sinne, sondern einer mit sehr guten und sehr schlechten Seiten. Charmant und ironisch beschäftigt er sich mit dem Handy als Allzweck-Handy im Alltag. Unterhaltsam und rasant ist die Action. William H. Macy gefällt als desillusionierter Schreibtischcop mit neu entdeckter Spürnase. Doch dann sind da die Logiklöcher und die ständig plärrende Kim Basinger. Und diese Nervensäge macht einem den Filmgenuss ganz schön madig.

Kritik

von Daniel Licha
Final Call hat eine Wertung von 76%
David R. Ellis (Final Destination 2) schuf auf Basis von Larry Cohens (Nicht Auflegen!) Drehbuch einen überaus spannend inszenierten Thriller ohne große Effekte, der durch seine interessante Handlung zu überzeugen weiß und den Zuschauer somit eineinhalb Stunden gute kurzweilige Unterhaltung bietet.

Bild aus Final Call Autor Larry Cohen wollte mit seinem Drehbuch zu Final Call das Gegenstück zu seinem erfolgreichen Nicht Auflegen! kreieren. Während bei seinem letzten Drehbuch ein Mann an eine Telefonzelle gefesselt war und nicht auflegen durfte, so gibt es hier keine örtliche Begrenzung. Das Thema bleibt abe das selbe: Sobald aufgelegt wird, besteht die Gefahr, dass jemand ermordet wird.

Als der junge Ryan an sein Handy geht, staunt er nicht schlecht: Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Frau die behauptet, entführt worden zu sein. Nach anfänglicher Skepsis merkt Ryan schnell, dass dies mehr als nur eine dumme Verarsche ist und es sich um eine ernste Situation handelt. So versucht er alles daran zu setzen, um der Frau und ihrer Familie zu helfen.

Die Story gibt selbst eigentlich nicht viel her und man muss schon zugeben, dass es hier und da immer wieder ein paar Logiklöcher gibt. Jedoch kann man meistens darüber hinweg sehen, was vor allem Larry Cohens Grundidee zu verdanken ist, die immer wieder neue Überraschungen zu bieten hat und somit bestens unterhalten kann.

Ein Lob gebührt auch der Regie von David R. Ellis, dem es wie schon bei seinem letzten Film Final Destination 2 gelingt, den Grat zwischen schneller und spannender Inszenierung bravourös zu meistern und nie ins Hecktische zu verfallen. Ein Problem, an dem heutzutage die meisten Filme leiden.

Einen guten Griff hat man auch bei der Wahl der Darsteller gemacht: Kim Basinger und Chris Evans harmonieren am Telefon sehr gut miteinander und spielen ihre Rollen durchweg glaubhaft. Aber auch die beiden Nebendarsteller Jason Statham und William H. Macy können durch ihr gutes Spiel noch Einiges aus den doch recht flachen Charakteren herausholen.

Final Call ist insgesamt ein sehr kurzweiliger, dafür aber umso unterhaltender Actionthriller, den man jedoch nie zu ernst nehmen sollte. Wer also mal nicht dutzendweise CGI-Effekte und einen hausgemachten, unterhaltsamen Thriller sehen will, der kann guten Gewissens ein Ticket für eine Vorstellung dieses Filmes lösen.



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