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Harold and Kumar

(Harold and Kumar Go to White Castle, 2004)

Dt.Start: 14. Oktober 2004
DVD: 28. April 2005
Premiere: 20. Mai 2004 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Komödie
Länge: 88 min Land: USA, Kanada
Darsteller: John Cho (Harold Lee), Kal Penn (Kumar Patel), Paula Garcés (Maria), Neil Patrick Harris (Neil Patrick Harris), David Krumholtz (Goldstein), Eddie Kaye Thomas (Rosenberg), Christopher Meloni (Freakshow), Fred Willard (Dr. Woodruff), Ethan Embry (Billy Carver), Steve Braun (Cole), Brooke D'Orsay (Clarissa), Luis Guzmán (Luis), Jon Hurwitz (Tony), Kate Kelton (Christy), Jamie Kennedy (Gruseliger Typ), Bobby Lee (Kenneth Park), Hayden Schlossberg (Hayden), Siu Ta (Cindy Kim), Dov Tiefenbach (Hippie-Arschloch), Rob Tinkler (J.D.), Gary Anthony Williams (Tarik)
Regie: Danny Leiner
Drehbuch: Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg


Inhalt

Der ausgenutzte Investmentbanker Harold lässt sich eines Abends von seinem nichtsnutzigen Mitbewohner Kumar dazu überreden, noch einen Burger essen zu gehen. Doch die vermeintlich einfache Fahrt zur nächsten Frittenbude, wird zum abgedrehten Road Trip durch die Nacht.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Harold and Kumar hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 8%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Toni Straßer
Harold and Kumar hat eine Wertung von 8%
Unlustige, schlecht kopierte und mehr als peinliche Gags, langweilige Handlung und nervende Darsteller. Mehr kann und will man zu Harold and Kumar eigentlich nicht sagen. Eine Komödie bei der man nicht mal lächeln muss, sondern sich nur wünscht, dass sie bald vorbei ist, in der Versenkung verschwindet und nie wieder zurück kommt.

Bild aus Harold and Kumar Was passiert, wenn der Chinese aus American Pie und der Inder aus Party Animals...wilder geht's nicht! aufeinander treffen? Diese Frage hat sich wohl wirklich noch niemand gestellt! Doch die Macher von Harold and Kumar haben sich eingebildet, dass diese Frage den Kinozuschauern schon lange unter den Fingernägeln brennt. Also machten sie sich ans Werk und inszenierten das Asiaten-Treffen. Dabei haben sie scheinbar verschlafen, dass die Zeit der Teenie-Komödien eindeutig vorbei ist.

Über die Story des Films will ich hier keine Worte verlieren. Sie spielt in Teenie-Komödien ja ohnehin keine tragende Rolle, auch wenn diese hier aus der untersten Schublade ist. Also setze ich dort an, wo es auch ehrlich darauf ankommt, bei den Gags. In der Aneinanderreihung von Ekel-, Kiffer- und Schwulenwitzen ist nichts dabei, was man nicht schon gesehen hat. Nach dem Motto "Lieber schlecht geklaut, als noch schlechter selbst gemacht" bedienen sich die Filmemacher hemmungslos, um nicht zu sagen dreist, bei den "Klassikern" des Genres. Ein bisschen American Pie, ein bisschen Road Trip, etwas Scary Movie und viel Jay and Silent Bob. Das klingt nach einer guten Mischung, mag sich jetzt manch einer denken. Doch was bei den gerade genannten Streifen noch lustig war, ist hier nur platt und peinlich.

Während die beiden Hauptdarsteller in ihren Nebenrollen in American Pie und Party Animals...wilder geht's nicht! noch für Lacher sorgten, wirken sie nun fehl am Platz und sind schnell nervig. Dies liegt mitunter auch an der deutschen Synchronstimme von Kumar. Rick Kavanians indischer Dialekt mag vielleicht fünf Minuten amüsant sein, doch einen kompletten Film über kann man dieses Gefasel nicht ertragen. Da hat es Harold mit dem Hochdeutsch von Oliver Pocher doch besser getroffen. Im Endeffekt sind die beiden kiffenden Freunde aber nur eine schlechte Raubkopie von Jay und Silent Bob.

Selbst hartgesottene Teenie-Komödien-Fans dürften in Harold and Kumar die Grenze des Erträglichen entdecken. Bei diesem Film hat das Zwerchfell Pause. Kein Gag schafft es, die Mundwinkel aus ihrer gelangweilten Position zu befreien. Aber was sollte man schon erwarten? Das Genre wurde schon vor diesem Streifen zu Grabe getragen. Und somit kann man es nur mit den Worten von ein paar Filmemachern sagen: Bitte, Nicht noch ein Teenie-Film!!



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