Was erwartet man von einer guten Actionkomödie? Hauptsächlich doch gute Action und ein paar amüsante Gags. Von Beidem hat Taxi leider nicht allzu viel zu bieten. Lahme Scherze und müde Verfolgungsjagden überwiegen bei diesem Film. Hinzu kommen noch unsympathische Figuren und eine altbekannte Story.
Ein Taxi, das sich auf Knopfdruck in einen Super-Sportwagen verwandelt und auf Verbrecherjagd geht. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Und tatsächlich ist New York Taxi das Remake des gleichnamigen französischen Films aus dem Jahre 1998. Nun muss man sich die Frage stellen, ob es wirklich nötig war, einen erst sechs Jahre alten Film neu erscheinen zu lassen und ob dieser Film überhaupt das Potential für ein Remake hatte. Beides muss man mit einem deutlichen Nein beantworten.
Die Story blieb die gleiche wie beim Original. Die Polizei schafft es nicht eine Verbrecherbande dingfest zu machen und bekommt deshalb Hilfe von einem Hitech-Taxi. Nur der Schauplatz des Geschehens wurde von Marseille nach New York verlegt. Den Verfolgungsjagden kommt dies allerdings nicht zu Gute. Sie bieten wenig Action und sind zudem noch schlecht geschnitten.
Die Darsteller des Films schaffen es zu keinem Zeitpunkt Sympathie aufzubauen. Queen Latifa liefert zwar ihre gewohnt frechen Sprüche, mehr aber auch nicht. Auch Jimmy Fallon kann nicht punkten. Er spielt den tollpatschigen Anti-Cop dermaßen lieblos, dass dieser einen bereits nach wenigen Minuten aufregt.
Das einzig wirklich Sehenswerte an diesem Film sind die Supermodel-Bankräuberinnen unter der Führung von Gisele Bündchen. Ansonsten fährt der Streifen eher mit angezogener Handbremse und kommt nie richtig in Schwung. Gerade wenn man denkt, jetzt geht es ordentlich los, ist der Film schon zu Ende. In Sachen Action und Gags hat New York Taxi nichts als Durchschnittsware zu bieten und auch die Schauspieler wissen nicht zu überzeugen. Man sollte sich das Eintrittsgeld also lieber für eine richtige Taxifahrt sparen.