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Irren ist Männlich-Regisseurin Sherry Hormann liefert mit der Fussball-Schwulen-Komödie Männer wie wir einen harmlosen, aber teilweise recht unterhaltsamen Film ab, der in Sachen Story und Darstellerleistungen einige Mängel aufweist. Daher wäre der Streifen im Fernsehen besser aufgehoben.
Für die von RTL produzierte Komödie Männer wie wir ist der Sender auf Nummer sicher gegangen und hat sich für seinen ersten Kinofilm Deutschlands Lieblingssport als Thema heraus gesucht und mit einem Thema kombiniert, das ein wenig an The Full Monty erinnert.
Ecki ist Torwart beim kleinen Verein Boldrup und ist aufgrund eines verursachten Foulelfmeters im entscheidenden Spiel natürlich der Buhmann im Verein. Dies wird noch verschlimmert, als herauskommt, dass Ecki auf Männer steht und daraufhin komplett aus der Mannschaft geworfen wird. Dies will er nicht auf sich sitzen lassen und fordert seinen Ex-Verein auf, gegen eine von ihm organisierte Mannschaft zu spielen, die nur aus Homosexuellen bestehen soll.
Was mit einer netten Idee beginnt, wird recht schnell zu einer Standartgeschichte, bei der die Sportart Fußball in den Hintergrund gedrängt wird und man sich hauptsächlich auf die Suche und das Training von Eckis Fußballmannschaft konzentriert. Aber auch sonst bietet der Film kaum originelle Ideen, wirkt teilweise wie ein Fließbandprojekt und kann zu keinem Zeitpunkt überraschen oder wirklich ernsthafte Charaktere vorweisen.
Da die Handlung in den Hintergrund gedrückt wird, hofft man natürlich, dass man wenigstens durch einen gewissen Humor unterhalten wird. Dies gelingt zwar bedingt, wobei jedoch ein Großteil der Gags auf Schwulenklischees aufbaut, die jedoch teilweise so nett wirken, dass man sich dennoch darüber amüsieren kann. Aber auch andere charmante Gags hat der Film zu bieten, wer jedoch Lacher am Laufenden Band erwartet, wird enttäuscht werden.
Bei den Darstellern merkt man deutlich, dass man neuen Gesichtern eine Chance geben wollte: Zwar strahlt Hauptdarsteller Maximilian Brückner deutlich Spielfreude aus und er wächst mit seinem Charakter den Zuschauern schnell an Herz, jedoch täuscht das nicht über einige schauspielerische Schwächen von ihm hinweg. Für den restlichen Cast gilt im Grunde das Gleiche, mit Ausnahme der RTL-Serienstars, wie z. B. Mariele Millowitsch, die komplett deplaziert wirken.
Dennoch bereut man es am Ende nicht, sich Männer wie wir angesehen zu haben, da man teilweise nett unterhalten wird und einem die Darsteller sowie die (wenngleich auch belanglosen) Charaktere sehr viel Spaß bereiten können. Man muss jedoch ganz klar sagen, dass es wohl genügt hätte, diesen Film im TV auszustrahlen, denn Kinopotential besitzt der Film wirklich nicht. |