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Der Polarexpress(The Polar Express, 2004)
| Dt.Start: |
25. November 2004
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Premiere: |
21. Oktober 2004 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Animation |
| Länge: |
100 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Tom Hanks (Der kleine Held, Vater des Jungen, Schaffner, Landstreicher, Weihnachtsmann), Michael Jeter (Smokey, Steamer), Peter Scolari (Der Einsame), Nona Gaye (Das Mädchen), Eddie Deezen (Der Besserwisser), Charles Fleischer (General der Elfen) |
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Regie:
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Robert Zemeckis |
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Drehbuch:
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Chris Van Allsburg, Robert Zemeckis |
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Inhalt
Obwohl ein Junge von seinen Freunden und von seiner Familie gesagt bekommt, dass der Weihnachtsmann nicht existiert, glaubt er fest an den weißbärtigen dicken Mann mit dem roten Mantel. An Heiligabend wartet er gespannt auf das Klingeln der Rentierglöckchen und ist umso überraschter, als vor seinem Fenster plötzlich ein Dampflok zum Stehen kommt. Zusammen mit anderen Kindern wird er mit besagter Lok zum Nordpol gefahren und erlebt eine außergewöhnliche Fahrt. |  |
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Ein wunderschöner Kinderfilm, der mit viel Liebe zum Detail animiert wurde und für die Kleinen durchwegs spannend ist. Das Traumduo Robert Zemeckis und Tom Hanks, das schon bei Forrest Gump und Verschollen zusammen arbeitete, produzierte den Film gemeinsam. Er basiert auf Chris Van Allsburgs gleichnamigem, weltweit erfolgreichem Kinderbuch.
Mit diesem Film bringt Hollywood seit Langem wieder einen computeranimierten Streifen nur für Kinder ins Kino. Während Filme wie Findet Nemo oder Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück mit ihrem bissigen Humor auch eine erwachsene Zielgruppe ansprachen, zielt diese Kinderbuchverfilmung nur auf das junge Publikum ab.
Die Geschichte ist sehr phantasievoll und wurde dank sensationeller Computertechnik wunderbar umgesetzt. Das Zauberwort dabei ist "Performance Capture". Diese Technik war bereits bei Golum in Der Herr der Ringe - Die Gefährten zu sehen. Dabei werden die Bewegungen und die Mimik eines Menschen durch Sensoren direkt auf den Computer übertragen. Somit ist es möglich, dass Tom Hanks in diesem Film fünf verschiedenen Charakteren seine Gesichtszüge leiht und anschließend einen Großteil davon auch noch synchronisierte. Leider ist es aber noch nicht möglich die Augen eines Schauspielers auf sein virtuelles Pendant zu übertragen. Somit müssen diese noch separat animiert werden, was zur Folge hat, dass die Blicke mancher Figuren ziemlich starr wirken.
Zur Weihnachtszeit ist Der Polarexpress der perfekte Film für Familien mit kleineren Kindern. Der Streifen ist durchaus pädagogisch wertvoll und während sich die jungen Zuschauer an der begeisternden Geschichte erfreuen, dürfen die Erwachsenen die fantastischen Computeranimationen bewundern, die erneut Maßstäbe setzen. Nie wirkten CGI-Figuren lebendiger. Und die Szene, in der der Zug über den zugefrorenen See schliddert stellt einen cineastischen Höhepunkt dar, der sowohl Jung wie Alt gleich begeistern wird. |  | | von Toni Straßer |

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