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Saw(Saw, 2004)
| Dt.Start: |
03. Februar 2005 DVD: 06. Juni 2005
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Premiere: |
19. Januar 2004 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Horror, Thriller |
| Länge: |
103 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Leigh Whannell (Adam), Cary Elwes (Dr. Lawrence Gordon), Danny Glover (Detective David Tapp), Ken Leung (Detective Steven Sing), Dina Meyer (Kerry), Mike Butters (Paul), Paul Gutrecht (Mark), Michael Emerson (Zep Hindle), Benito Martinez (Brett), Shawnee Smith (Amanda), Makenzie Vega (Diana Gordon), Monica Potter (Alison Gordon), Ned Bellamy (Jeff), Alexandra Bokyun Chun (Carla), Avner Garbi |
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Regie:
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James Wan |
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Drehbuch:
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James Wan, Leigh Whannell |
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 Inhalt
Adam und Lawrence erwachen angekettet in einem Kellerverlies und erblicken in ihrer Mitte eine blutüberströmte Leiche mit einer Pistole in der Hand. Ihnen wird mitgeteilt, dass sie und auch Lawrence Familie ermordet werden, sofern es Lawrence nicht gelingt, seinen Mitgefangenen binnen acht Stunden zu töten. Bewaffnet mit einer Knochensäge müssen die Beiden nun mit ihrem Schicksal fertig werden. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Im Jahre 2004 legten Leigh Whannell und James Wan mit Saw den Grundstein für die erfolgreichste, moderne Horror-Reihe.
Mit einem speziellen und treibenden visuellen Stil wird der Zuschauer von der ersten Sekunde an gefesselt, bevor er mit sehr schonungslosen Szenen schockiert wird. Die Atmosphäre stimmt, und das Finale gehört (je nach Standpunkt) zu den Besten des Genres.
Zwar kann man einzelne kleine Ungereimtheiten feststellen, doch fallen diese hier nicht sonderlich ins Gewicht (außerdem wurden sie in den Fortsetzungen korrigiert).
Tobin Bell wurde hiermit zu Recht zur neuen Horror-Ikone, und wer sich als Horrorfan sieht, kommt an diesem sehr gelungenen und blutigen Thriller nicht vorbei!
Kurzkritik
von Thomas Brendel
Zwei Männer wachen angekettet in einem fensterlosen Raum auf. Zwischen ihnen liegt eine entstellte Leiche auf dem gekachelten Boden. Rasch erkennen die Beiden, dass sie zum Spielball eines polizeilich gesuchten Serienkillers geworden sind und den Tag nur überleben, wenn sie über die Grenzen des eigentlich Zumutbaren hinaus wachsen. Was zunächst wie ein nervenaufreibendes Kammerspiel anmutet, entwickelt sich schnell zu einem konventionellen Horrorfilm, dessen Inszenierung unmotiviert zwischen düsteren Psycho-Thriller-Bildern und überdosierten, musikvideoartigen Schnittorgien wechselt. Leider verlässt sich Regisseur James Wan zu sehr auf die reine Schockwirkung seiner Schreckensszenarien, anstatt sich zumindest ansatzweise mit der Charakterisierung seiner Figuren zu beschäftigen. Dadurch wird das perfide Spiel des Jigsaw-Killers schnell öde und verkommt zu einer plumpen Aneinanderreihung von blutigen Bildern, die den Zuschauer jedoch ziemlich kalt lassen. Die Enttäuschung ist schließlich perfekt, wenn sich am Ende des Films die sehr angestrengt wirkende überraschende Wendung innerhalb der Handlung als billiger Taschenspielertrick entpuppt.
Kritik
von Toni Straßer
Von der ersten Minute an schafft dieser Film eine Atmosphäre, die alle anderen Faktoren in den Hintergrund rücken lässt. Saw ist sicherlich nicht der intelligenteste Thriller der letzten Jahre, aber der Schonungsloseste. Dadurch ist er bestens für einen spannenden und unterhaltsamen Kinoabend geeignet und bietet eine Story die man nicht hinterfragen muss, und auch nicht sollte.
Lange gab es keinen Film mehr der so von seiner Atmosphäre lebt wie dieser. Die Geschichte von Saw behandelt die alte Frage "Wie weit würdest du gehen, um dein Leben oder das deiner Familie zu retten?". Der Zuschauer wird so automatisch in eine Situation gebracht in der er sich darüber Gedanken macht, wie er handeln würde. Dabei fühlt und fiebert er mit den Protagonisten. Leicht zu ängstigende und sensible Leute seien vor diesem Film gewarnt, denn er enthält ein paar äußerst brutale und extrem intensive Szenen.
Sehr gut ist neben der Atmosphäre auch der strukturelle Aufbau des Films gelungen. Der Zuschauer wird ohne Einführung in die Handlung gestoßen und bekommt erst nach und nach durch Rückblenden Informationen zu den einzelnen Figuren geliefert. Dadurch wird die Spannung immens gesteigert. Durch die beiden genannten Faktoren gerät, genauso wie die Story, auch die Schauspielleistung zur Nebensache und spielt keine tragende Rolle mehr. Man könnte sie als solide aber nicht gerade begeisternd bewerten.
Alles in allem ist Saw ein überraschend fesselnder Thriller, den es sich durchaus lohnt anzusehen. Steuert er im Mittelteil auf ein kleines Loch zu, bekommt er doch noch rechtzeitig die Kurve und ist somit durchwegs spannend. Die Auflösung des Films wird zwar sehr hastig heruntergespult, aber mit einer derartigen Wucht, dass man sich daran nicht stört. Auch bekommt man dadurch nicht die Zeit über das Ende nachzudenken und verlässt so das Kino geschockt statt darüber zu grübeln ob alles zusammenpasst. Saw ist ein Streifen über den man nicht lange sinnieren, sondern auf den man sich einfach einlassen sollte, denn dann macht er mächtig Spaß.  Weitere interessante Filme
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