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Chucky's Baby

(Seed of Chucky, 2004)

Durchschnittliche Redaktionswertung

76%



Inhalt

Durch einen Film erweckt Glen seine Eltern Chucky und Tiffany eher zufällig zum Leben. Die Beiden verschwenden kaum Zeit und gehen wieder ihrem liebsten Hobby, dem Töten, nach. Glen hat jedoch nicht den Blutdurst seiner Eltern, was Chucky ziemlich missmutig stimmt.

Kritik

von Kurt Meinicke

Wertung Kritik

76%

Nachdem mit Chucky und seine Braut die Reihe um den sarkastischen Serienmörder, dessen Seele in einer Puppe gefangen ist, wiederbelebt wurde, folgt hier nun die nahtlose Fortsetzung. Diesmal ist sogar der Nachwuchs von Chucky und Tiffany dabei, was der Franchise eine weitere Erhöhung des humoristischen Anteils beschert. Dennoch kann man sich auch hier auf starkes Blutvergiessen und das allseits bekannte und beliebte diabolische Lachen des wohl selbstverliebtesten Mörders der Filmgeschichte freuen und wird als Fan der Serie bestimmt nicht enttäuscht.

Bild aus Chucky's Baby Chucky und seine Braut war eine gelungene Horror-Komödie, welche dem Chucky-Universum neues Leben eingehaucht hat. Nachdem Tiffany und Chucky in diesem vierten Eintrag als Puppen Nachwuchs gezeugt hatten, war es nur eine Frage der Zeit bis ein fünfter Teil erscheinen würde. Mit Chucky's Baby war es dann auch wirklich soweit, und wer gedacht hatte, dass Drehbuchautor Don Mancini wohl langsam die Ideen ausgehen müssten, der hat sich schwer getäuscht: Nachdem er bei allen vorherigen Teilen die federführende Kraft war, hat er sich für den neuesten Streich gleich selbst auf den Regiestuhl gesetzt und das Hauptaugenmerk noch mehr auf den Humor gesetzt, als es schon beim Vorgänger der Fall war.

Chucky's Baby beginnt mit einem sehr gelungenen CGI-Vorspann, bei welchem die Entstehung des Sprösslings innerhalb des Körpers von Tiffany gezeigt wird. Gleich darauf erfahren wir, dass ihn ein Möchtegern-Bauchredner für seine billigen Shows missbraucht, wobei die Puppe selbst unter blutrünstigen Albträumen leidet. Als er im Fernsehen Chucky und Tiffany entdeckt, beschliesst er nach Hollywood zu flüchten um seine Familie zu vereinen. Dort angekommen holt er seine Eltern aus dem Reich der Toten zurück und was folgt ist im Grunde genommen ein absurdes Familiendrama, wie man es noch nie zu Gesicht bekommen hat: Tiffany und Chucky wollen nur noch Eines und zwar richtige Körper um als normale Familie leben zu können. Zu dumm nur, dass Sie nicht mal wissen, ob Ihr Nachfahre ein Junge oder ein Mädchen ist und so wird aus dem Namenlosen Shitface kurzerhand Glen beziehungsweise Glenda. Hinzu kommt, dass Glen/Glenda überhaupt nicht nach seinen Erzeugern kommt und auch nichts vom Töten hält. Das familiäre Chaos ist perfekt als sich das Pärchen ausgerechnet die Schauspielerin Jennifer Tilly - welche sich hier selbst spielen darf, nachdem Sie schon im Vorgänger mitgespielt und Tiffany Ihre Stimme geliehen hatte - und den selbsternannten Regisseur Redman als Ihre Wunschkörper aussuchen.

In diesem Film nimmt sich Hollywood selbst aufs Korn und Don Mancini beweist Mut zur Provokation. So wird zum Beispiel über viele Schauspieler hergezogen und man könnte meinen, dass Schäferstündchen im Kampf um eine Rolle viel mehr bedeuten als jedes Casting. Gespickt wird das Ganze dann mit ein paar Morden, wobei dieser bisher letzte Teil weniger blutig daher kommt, als Chucky und seine Braut. Dies ist jedoch keineswegs schlimm, da mit den vielen Seitenhieben auf das Film-Business und einer Szene mit Brittney Spears genug Boshaftigkeit vorhanden ist. Ausserdem sind die wenigen Morde dafür umso blutiger und es macht einfach Spass, wenn Chucky in der Manier von Jack Torrance in Shining seine Familie mit einer Axt verfolgt, die Türe einreisst und dann nicht mehr weiss, was er sagen soll.

Irrwitzige Dialoge, nahezu perfekt animierte Puppen, die schrägste Film-Familie welche jemals auf einer Leinwand zu sehen war (ist es Zufall, dass Glen/Glenda in Sachen Mimik, Stimme und Aussage stark an Michael Jackson erinnert?) und ein Schauspieler-Ensemble, welches keinerlei Probleme hat über sich selbst zu Lachen und somit sehr überzeugend wirkt. Wer genau das erwartet, wird nicht enttäuscht und kann sich auf ein gelungenes Werk freuen. Der Schluss lässt hoffen, dass es noch weitere Filme mit dem überdimensionalen, mordenden Pumuckl geben wird. Bis dahin empfiehlt es sich die Wartezeit mit den bisherigen Chucky-Filmen zu verkürzen. In diesem Sinne: "Ade Due Damballa!"

Keine weitere Wertung


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