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Ong Bak

(Ong-bak, 2003)

Dt.Start: 16. Dezember 2004
DVD: 22. März 2005
Premiere: 21. Januar 2003 (Thailand)
FSK: ab 16 Genre: Action
Länge: 104 min Land: Thailand
Darsteller: Tony Jaa (Ting), Petchtai Wongkamlao (Humlae/Dirty Balls/George (as Perttary Wongkamlao)), Pumwaree Yodkamol (Muay Lek), Suchao Pongwilai (Komtuan), Wannakit Sirioput (Don), Chumphorn Thepphithak (Onkel Mao), Chatthapong Pantanaunkul (Saming), Chatewut Watcharakhun (Peng), Rungrawee Barijindakul (Ngek), Nudhapol Asavabhakhin (Yoshiro), Pornpimol Chookanthong (Mae Waan), Udom Chouncheun (Ta Meun), Boonsri Yindee (Yai Hom), Arirat Ratanakaitkosol (Tang On), Woravit Tanochitsirikul (Sia Pao)
Regie: Prachya Pinkaew
Drehbuch: Prachya Pinkaew, Panna Rittikrai


Inhalt

Ein unsterblicher Geschäftsmann entwendet eine heilige Buddha Statue namens "Ong Bak" aus einem kleinen und friedvollen Dorf und verkauft sie meistbietend auf dem Markt. Der junge Boonting macht es sich daraufhin zur Aufgabe, den Dieb zu Stellen und die Statue an ihren alten Platz zurückzubringen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Ong Bak hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 76%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Toni Straßer
Ong Bak hat eine Wertung von 76%
Fans der Kampfkunst wird das Herz aufgehen, wenn sie sehen, wie sich Tony Jaa durch die Unterwelt von Bangkok prügelt. Der Film gibt zwar von der Story nichts her, zeigt aber unglaubliche Kampfszenen, bei denen man den Mund kaum wieder zu bekommt. Mit Jaa ist ein neuer Stern am asiatischen Filmhimmel aufgegangen, der sicher auch für große Hollywood-Produktionen geeignet wäre.

Bild aus Ong Bak Jackie Chan und Jet Li dürfen sich warm anziehen. Denn mit dem, was uns der Thailänder Tony Jaa in Ong Bak bietet, muss er sich wahrlich nicht hinter den beiden großen Namen des asiatischen Films verstecken. Wie er in diesem Film seine Gegner zur Strecke bringt und sie windelweich klopft, ist eine echte Sensation.

Dabei ist die Story des Streifens so einfallslos wie nebensächlich. Sie dient lediglich dazu, den Hauptdarsteller von einer Keilerei zur nächsten zu befördern. Und davon gibt es mehr als genug. Man merkt dem Film an, dass er nicht gerade mit einem üppigem Budget ausgestattet war. Die Verfolgungsjagd, die schon fast obligatorisch für diese Art von Film ist, fällt zwar sehr kreativ aus, wird aber nur billig in Szene gesetzt. Auch die Schauspieler agieren nicht gerade oscarverdächtig.

All dies gerät aber zur Nebensache, wenn Jaa loslegt. Man könnte fast meinen, er sei gerade aus einem Kampfspiel für eine Spielkonsole entsprungen. Sein Stil ist mehr auf Brutalität ausgelegt als auf Humor - ganz anders als Jackie Chan - und er ist auch nicht so elegant wie der eines Jet Li. Dennoch ist er keineswegs weniger spektakulär. Ganz im Gegenteil, Jaa bringt frischen Wind in das doch schon etwas abgenutzte Genre. Zwar wird hier der Martial-Arts-Film nicht neu erfunden, aber Ong Bak liefert doch einen neuen Kampfstil der sich sehen lassen kann.

Kinogänger die dem asiatischen Film nicht zugetan sind, sollten sich nicht davon abschrecken lassen, dass der Streifen aus Thailand stammt. Bis auf die Darsteller, ist er doch sehr westlich orientiert. Die Fights finden zu hämmernden Techno und Hip Hop Beats statt und zwischendurch darf Tony Jaa sogar ein paar Amerikaner verkloppen.

Trotz des verhältnismäßig niedrigen Budgets und der daraus resultierenden B-Movie-Optik bietet Ong Bak Kampfkunst auf allerhöchstem Niveau. Freunde des humorvollen Prügelfilms seien aber gewarnt. Der Film beginnt zwar recht amüsant, aber gerade gegen Ende brechen die Knochen reihenweise und es wird brutal aufeinander eingedroschen. Trotzdem dürfte Tony Jaa mit diesem Streifen in den Kampfsportolymp aufsteigen und auch Hollywoodangebote sollten nicht lange auf sich warten lassen. Wer Filme wie Kiss of the Dragon oder Born 2 Die mochte, der sollte sich diesen Film auf gar keinen Fall entgehen lassen.



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