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Batman Begins(Batman Begins, 2005)
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16. Juni 2005 DVD: 14. Oktober 2005
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Premiere: |
17. Juni 2005 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Abenteuer |
| Länge: |
140 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Christian Bale (Bruce Wayne/Batman), Michael Caine (Alfred), Liam Neeson (Henri Ducard), Katie Holmes (Rachel Dawes), Gary Oldman (Jim Gordon), Cillian Murphy (Dr. Jonathan Crane), Tom Wilkinson (Carmine Falcone), Rutger Hauer (Mr. Earle), Ken Watanabe (Ra's Al Ghul), Mark Boone jr. (Flass), Linus Roache (Thomas Wayne), Morgan Freeman (Lucius Fox), Larry Holden (Finch), Gerard Murphy (Judge Faden), Colin McFarlane (Loeb), Sara Stewart (Martha Wayne), Gus Lewis (Bruce Wayne mit 8 Jahren), Richard Brake (Joe Chill), Rade Sherbedgia (Obdachloser), Emma Lockhart (Rachel Dawes mit 8 Jahren), Christine Adams (Jessica), John Nolan (Fredericks), Tamer Hassan (Fadens Chauffeur) |
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Regie:
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Christopher Nolan |
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Drehbuch:
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David S. Goyer, Christopher Nolan |
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 Inhalt
Nachdem er als kleiner Junge den Tod seiner Eltern mit ansehen musste, geht Bruce Wayne nach Asien, um dort den gefährlichen aber ehrbaren Ninja Führer Ra's Al-Ghul um Rat zu bitten. Nach seiner Rückkehr nach Gotham City muss er feststellen, dass die Stadt im Verbrechens- und Korruptionssumpf zu versinken droht. Als er unter dem Anwesen seiner Eltern eine Höhle entdeckt, beginnt er langsam eine neue Identität anzunehmen und wird zu Batman. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Benjamin Schieler
Selten zuvor war ein Superhelden-Film so menschlich wie in dieser Geschichte, die erklärt, wie Batman überhaupt zu Batman wurde. Gerade die Tatsache, dass er nicht von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde oder in kosmische Strahlung geriet, sondern dass er ein Mensch ist, der von seinen Gefühlen geleitet wird, macht Batman sympathisch. Christopher Nolan fokussiert auf die Leere, die Bruce Wayne verspürt, auf seine Rachegelüste, seine Orientierungs- und Ziellosigkeit und seinen plötzlichen Ehrgeiz. Damit ist ihm ein wahrer Treffer gelungen - und mit der Wahl seines Hauptdarstellers Christian Bale zudem ein ganz großer Wurf.
Kurzkritik
von Albert Imroth
Nach den Anzügen mit Plastiknippeln in Joel Schumachers bunter Travestie-Nummer Batman & Robin wurde es verständlicherweise im Kino lange sehr ruhig um den dunklen Ritter. Christopher Nolan für den Neuanfang zu verpflichten, war allerdings die beste Idee, die die Produzenten haben konnten. Der britische Regisseur war vorher mit düsteren Gedankenspielen wie Memento und seinem Low-Budget-Erstling Following aufgefallen. Für Batman war er die dringend benötigte Neuinterpretation. Und wie in erwähnten Filmen bringt er für seinen Batman Begins wieder viel von der Düsternis der alten Burton-Filme und außerdem eine gehörige Portion Realismus und sogar eine psychologische Ebene. Der Superheld ohne Superkräfte wird zum Menschen, die überdrehten Bösewichte zu glaubwürdig gezeichneten Schurkenfiguren. Batman Begins kommt absolut glaubwürdig daher und verzichtet trotzdem nicht auf das für Comic-Verfilmungen nötige Maß an "larger than life". Hinzu kommt eine grandiose Besetzung, unter der allein Katie Holmes dem Film einen Hauch bitteren Nachgeschmack verleiht. Ansonsten gibt es tatsächlich nichts zu meckern!
Kurzkritik
von Florian Tritsch
Christopher Nolans Entstehungsgeschichte des dunklen Ritters nimmt sich viel Zeit dafür zu erklären, wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Im Gegensatz zu den meisten anderen Superheldenfilmen wird diese hier nicht einfach abgehakt und dann ein Superschurke eingeführt, sondern hier steht alles in direkter Beziehung zueinander. Dieses Konzept, das weitaus weniger zufällig wirkt, weiß durchaus zu gefallen. Auch die Darsteller machen ihre Sache gut, besonders Christian Bale gibt als gebrochene Figur eine wirklich gelungene Vorstellung.
Allerdings weist Nolans Film besonders in der ersten Hälfte einige zähe Längen auf, die den Erzählfluss deutlich lähmen. So bleibt Batman Begins unterm Strich eine gute Superheldengeschichte. Allerdings wäre hier mit einem strammeren Drehbuch vielleicht noch ein wenig mehr drin gewesen.
Kurzkritik
von Markus Müller
Der Auftakt zu Christopher Nolans Batman-Trilogie nimmt sich viel Zeit, um Bruce Wayne, beziehungsweise Batman mit seinen Hintergründen zu etablieren, wobei sich besonders Christian Bale in der Hauptrolle wieder einmal als Glücksgriff erweist. Die Entscheidung, die Ausstattung und Entwicklung Batmans so realitistisch wie möglich anzulegen, war absolut richtig und wurde von Nolan auch technisch brillant umgesetzt.
Batmans Gegenspieler Ra's Al Ghul und Scarecrow sind sicherlich nicht die interessantesten Figuren des Batman-Universums, die Auswahl ist jedoch besonders im Hinblick auf die Nachfolgefilme durchaus sinnvoll. Ein echtes Manko hingegen sind einige teilweise schwülstige Dialoge, die besonders in den Szenen mit Katie Holmes nicht so recht zum düsteren Gesamtkonzept passen wollen. Doch davon abgesehen ist Batman Begins ein starker Auftakt für eine der erfolgreichsten Trilogien aller Zeiten.
Kritik
von Markus Ostertag
Mit großem Aufwand wurden die Anfänge von Batman verfilmt. Leider vergaß man ein wenig, dass der Zuschauer nicht nur durch Special Effects unterhalten werden will, sondern auch durch Story und Spannung. Zum Glück bekommt der Streifen in der zweiten Hälfte aber die Kurve und kann letztlich doch überzeugen.
Endlich erfahren wir, wie Bruce Wayne (Christian Bale) zu Batman wurde! Viele Fans warteten gespannt darauf, die Anfänge des Superhelden, der schon Jahrzehnte die Kinokassen klingeln lässt, zu sehen. Leider scheinen die Macher des Streifens aber mehr Wert auf die Special Effects und das Aussehen des Films, als auf die Story gelegt zu haben, denn nur so ist die erste Stunde des Films zu erklären.
Die reichen Eltern von Bruce Wayne werden vor seinen Augen in einem Theater-Hinterhof erschossen, wodurch sich sein Leben dramatisch verändert. Es quälen ihn Schuldgefühle und so verlässt er Gotham City, um sich für die Rache an den Verbrechern vorzubereiten. Als er nach einer Ausbildung wieder in seine Heimatstadt zurückkehrt, ist diese von Korruption und Verbrechen vollkommen verseucht und so erschafft Bruce Wayne die Figur des Batman.
In der ersten Hälfte des Filmes ist man dem Schlaf schon verdächtig nahe, denn ohne großes Engagement wird hier, die nicht sonderlich spektakuläre Geschichte des jungen Bruce runtergespult. Erst als Wayne wieder nach Gotham City zurückkehrt und dort als Batman sein "Unwesen" treibt, kommt der Film ins Rollen. Ab diesem Zeitpunkt wirken auch die Special Effects, auf die allergrößten Wert gelegt wurde, passend. Die Darsteller sind gut, aber nicht oscarverdächtig und so erlebt man eine recht nette Actionschlacht, die gegen Ende durchaus noch überzeugen kann.
Hätte Batman Begins anfänglich nicht so starke Schwächen in der Erzählung und würde früher bzw. schneller zum eigentlichen Actionteil kommen, dann wäre es sicherlich ein besserer Film geworden. So wird man als Fan gut unterhalten, aber auch alle Anderen haben bei einem verregneten Samstag Abend sicherlich ihren Spaß im Kino.  Weitere interessante Filme
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