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Sophie Scholl - Die letzten Tage(Sophie Scholl - Die letzten Tage, 2005)
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24. Februar 2005 DVD: 15. September 2005
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Premiere: |
24. Februar 2005 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
116 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Julia Jentsch (Sophie Scholl), Fabian Hinrichs (Hans Scholl), Gerald Alexander Held (Robert Mohr), Johanna Gastdorf (Else Gebel), Andre Hennicke (Richter Dr. Roland Freisler), Florian Stetter (Christoph Probst), Johannes Suhm (Alexander Schmorell), Maximilian Brückner (Willi Graf), Jörg Hube (Robert Scholl), Petra Kelling (Magdalena Scholl), Franz Staber (Werner Scholl), Lilli Jung (Gisela Schertling) |
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Regie:
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Marc Rothemund |
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Drehbuch:
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Fred Breinersdorfer |
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 Inhalt
Wegen einer Flugblatt-Aktion in der Münchner Universität, wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans im Februar 1943 verhaftet. In den folgenden Tagen wird sie von Mitgliedern der Gestapo verhört und nimmt dabei nie Abstand von ihren Idealen und stellt sich außerdem schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose". |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
Filme, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielen, haben seit Der Untergang natürlich Rückenwind. Und so erscheint Sophie Scholl - Die letzten Tage zum richtigen Zeitpunkt, denn dieser Streifen verdient Aufmerksamkeit. Er liefert ein sehr realistisches Bild von Sophie Scholls Verhaftung, dem Verhör und der Verurteilung. Wenn die Filme über die NS-Zeit weiterhin auf so hohem Niveau bleiben, darf es ruhig noch mehr davon geben.
Sophie Scholl ist eine der bekanntesten Widerstandskämpferin gegen das Nazi-Regime. Gemeinsam mit ihrem Bruder war sie Mitglied der "Weißen Rose" und versuchte mit Flugblättern das Deutsche Volk zum Aufstand gegen die Nazis zu bewegen. Nun wurden die Tage von der Verhaftung bis zu ihrer Hinrichtung verfilmt. Sophie Scholl - Die letzten Tage ist ein interessantes, realistisches Drama das aufwühlt. Sehr positiv ist dem Film anzurechnen, dass er Sophie Scholl nicht zwingend heroisieren will. Er zeigt das wirkliche Geschehen und setzt bis kurz vor Schluss nicht auf Rührseligkeit.
Schauspielerisch zeigt Sophie Scholl - Die letzten Tage tolle Leistungen. Julia Jentsch und Alexander Held, die den Großteil des Films gemeinsam bestreiten, spielen ihre Figuren äußerst glaubwürdig und intensiv. Die Szenen in denen Sophie Scholl (Jentsch) von Robert Mohr (Held) verhört wird basieren auf Originalprotokollen und sind grandios dargestellt. Wie es Sophie dank ihres perfekt konstruierten Alibis fast schafft ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, aber die Ausreden schließlich wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen, ist äußerst packend.
Dieser Film ist zwar nicht so massentauglich wie Der Untergang, dafür aber nicht weniger gelungen. Die letzten Tage vor der Hinrichtung der Sophie Scholl wurden sehr gut und spannend inszeniert. Klasse Schauspieler und eine realistische Darstellung tragen zum gelingen des Films bei. Seine Glaubwürdigkeit erreicht er dadurch, dass fast gänzlich auf künstlerische Elemente verzichtet wurde. Überaus gelungen ist auch der Musikeinsatz. Die meiste Zeit lebt der Film nur von den Dialogen und Bildern, die Musik wird nur bei bestimmten Szenen eingesetzt und unterstützt dann wunderbar die vorherrschende Stimmung. Sophie Scholl - Die letzten Tage ist ein sehenswertes Drama, dessen Aussage über Zivilcourage zeitlos ist.  Weitere interessante Filme
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