Regisseur Joe Nussbaum gelang mit seinem Regiedebüt leider nicht allzu viel, da seine Teenie-Komödie trotz Spy Kids-Star Alexa Vegaan an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist. Immerhin sorgt diese für einige unfreiwillige Lacher, die ansatzweise über die grauenhafte Story hinwegtrösten können.
Regisseur Joe Nussbaum machte bisher nur mit dem sehr bekannten Kurzfilm George Lucas in Love auf sich aufmerksam! Bei seinem Kinodebüt fiel die Wahl auf ein, zumindest beim ersten Blick, typisches Teenie-Filmchen, das mit Spy Kids-Agentin Alexa Vega und Mika Boorem auch zwei halbwegs bekannte Gesichter für die Hauptrollen gewinnen konnte.
Die Außenseiterin Julie möchte am Abend bevor ihre beste Freundin die Stadt verlässt, mit ihr zum Abschied mit zwei weiteren Freundinnen noch eine Pyjamaparty feiern. In Mitten dieser Feier platzt das In-Girl der Schule, Stacie, welche den Vieren eine Wette vorschlägt, in der es darum geht, wer in Zukunft in der Schulpause auf den besseren Plätzen sitzen darf.
So bescheuert die Story auch klingt, so bescheuert ist auch der komplette Film! Dies liegt nicht nur an der schon genannten miesen Geschichte, sondern auch daran, dass der Film kein einziges Teeniefilm-Klischee auslässt und vor allen Dingen in Sachen Dialog an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist.
Dennoch muss man sagen, dass diese unfreiwillige Komik den Film immerhin vor dem Totalausfall rettet. Denn irgendwie gelingt dadurch ungewollt, eine teilweise recht unterhaltsame und aufgrund der grottenschlechten Dialoge, sogar halbwegs witzige Parodie auf dieses Genre.
Die Hauptdarstellerinnen bleiben leider ebenso blass: Konnte Alexa Vega in den Spy Kids-Filmen noch eine gute Figur machen, passt sie sich hier leider dem niedrigen Niveau an. Dies kann man getrost jedem Darsteller dieses Filmes weitergeben, denn auf eine zumindest durchschnittliche Leistung wartet man vergeblich.
Viel mehr braucht man zu diesem Werk eigentlich nicht verlieren: Plötzlich verliebt ist von der ersten bis zur letzten Minute klischeehaft und lächerlich, so dass man sich an diesen negativen Aspekten erheitern muss, wenn man überhaupt ein wenig unterhalten werden möchte.