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Also ganz ehrlich, es gibt meiner Meinung nach zweierlei Arten von Liebesfilmen: Zum einen wären da die Filme, die berühren, tief berühren und durch ihre sinnliche Zärtlichkeit in ungeahnte Gefühlsbereiche vordringen und den Wunsch und das Verständniss nach einem Verlangen zur Zweisamkeit erwecken, das einem ganz warm ums Herz wird. Stadt der Engel ist zum Beispiel solch ein Film, nach welchem man den Eindruck bekommt, noch gar nicht all die Tiefe der Liebe begriffen zu haben, ein Film, der wirkt, auch wenn man das Kino lange schon wieder verlassen hat. Und dann gibt es da noch sogenannte Feel-Good-Movies: Liebesfilme, die in der Hinsicht belanglos sind, das man sich für Momente lang gut oder schlecht (Jippi Singleleben) fühlt, mehr aber auch nicht. Es begann im September ist ein solcher Film.
Richard Gere spielt sich anscheinend selbst, was natürlich dazu führt, das alles so wunderbar ungespielt aussieht und Winona Ryder wirkt in dem Film so unsagbar zart, das man glatt die eigentlich alles überschattende Philosophie des Herbstes vergisst. Man mag dem Film zwar eine gewisse Vorrausehbarkeit, die sich aber wirklich in Grenzen hält und manchen schmalztriefenden Dialog vorwerfen können, aber da hat sich bei Con Air(klasse Film übrigens) ja auch keiner drüber beschwert. Es begann im September ist so ne Art Popcorn Liebesfilm: Man sollte einfach die ganze Sache entspannt angehen. Lehnt Euch zurück und freut Euch auf einen Film, der die Liebe als so wunderbar verträumt einfach und unkompiziert darstellt. Und all diejenigen, die dazu nicht in der Lage sind, empfehle ich ein romantisches Candlelight-Dinner. Und in dem Moment in dem Ihr Eurem Partner tief in die Augen blickt und spürt, wie einfach es doch sein kann zu lieben, erinnert Euch an Es begann im September zurück und gebt zu, das er wirklich ein süßer Film ist. Ein Popcorn-Film halt: Süß und verklebt und im ersten Moment ist einem ganz schlecht wenn man fertig ist, doch wenn dann der Zuckerschub einsetzt, ist man heilfroh es getan zu haben. |