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Stephen Chow is back! Jedoch leider nicht mehr ganz so witzig und furios wie er es noch bei seinem letzten Film Shaolin Kickers war. Nichtsdestotrotz kann er durch seinen typischen Humor erneut punkten und auch bei seiner überraschend effektreichen Inszenierung beweisen, dass er zu den Besten des asiatischen Kinos gehört.
Der Trailer war viel versprechend und nachdem sich Stephen Chows Filme kontinuierlich gesteigert haben, war man natürlich schon sehr gespannt auf seinen neuesten Streich, der wiederum viel Action und vor allen Dingen seinen typischen, aberwitzigen Humor versprach.
Als kleines Kind erwarb Sing von einem Obdachlosen ein Anleitung, wie man es zum besten Kung Fu Kämpfer der Welt schaffen kann. Doch dieser Kauf scheint ein Fehlkauf gewesen zu sein, da der mittlerweile erwachsene Sing alles andere als ein begnadeter Kämpfer ist. Da er nicht für das Gute auf der Welt kämpfen kann, schließt er sich der brutalen Axe-Gang an um zu sehen ob dies seine Bestimmung ist.
Auch wenn die Geschichte erneut ein paar sehr witzige Ansätze zu bieten hat, enttäuschte sie doch ein klein wenig, zumal Stephen Chow mit King of Comedy schon bewiesen hat, dass er sowohl sehr witzige und zugleich auch gute Geschichten schreiben kann. Hier beschränkt er sich ausschließlich aufs Blödeln, aber das kann er gut.
Aus diesem Grund bekommt der Zuschauer auch wie gewohnt viel zu Lachen und auch den ein oder anderen netten Einfall geboten. Schade ist jedoch, dass Hauptdarsteller Chow hier nicht so sehr zum Zuge kommt, wie in seinen vorherigen Filmen, da die Hauptrollen diesmal auf deutlich mehr Charaktere verteilt wurden.
Sehr überraschend ist auch die Inszenierung, die sich vor Big Budget Filmen nicht verstecken muss. Chow gelang es gekonnt den Film nicht in einen Effektreigen verkommen zu lassen, sonder schuf einen überzeugenden Mix aus seinem Humor und den immer wieder vereinzelnd auftretenden und gut inszenierten Effekten.
Auch wenn Kung Fu Hustle die hochgesteckten Erwartungen leider nicht ganz erfüllen konnte, lieferte Stephen Chow erneut eine sehr unterhaltsame Komödie ab, die zwar nicht ganz an seine letzten beiden Werke heranreichen konnte, aber im Vergleich zu den vielen US-Komödien immer noch eine wahre Perle ist. |