Nach dem schwachen Just Married! versucht sich Ashton Kutcher erneut in einer romantischen Komödie und kann sich bei der überzeugenden Geschichte, sowie seiner umwerfenden Kollegin Amanda Peet bedanken, dass dieser sympatische Film von Kalender Girls-Regisseur Nigel Cole fast durchweg unterhalten kann.
Nach der Horrorschwemme des letzten halben Jahres tut es gut mal wieder eine romantische Komödie auf der Leinwand geboten zu bekommen. Und so lässt Nigel Cole in seinem neuesten Film Ashton Kutcher (Voll Verheiratet) und Amanda Peet (Keine halben Sachen) auf Umwege zusammenkommen. Der Trailer versprach viel und auch das Endergebnis kann sich sehen lassen.
Auf einem Flug lernen sich der eher ruhige Oliver und die direkte Emily kennen und landen gleich zusammen im Bett. Daraufhin will sie nichts mehr von ihm wissen, doch Oliver gibt nicht auf und so kommt es dass sich die Beiden in den nächsten sieben Jahren immer wieder über den Weg laufen, aber nie wirklich einsehen können, dass sie doch für einander bestimmt sind.
Das ganze Szenario kommt den Cineasten natürlich sehr bekannt vor. Denn die Grundstory ähnelt doch sehr der von When Harry met Sally, doch das stört nicht weiter, da es Nigel Cole gelungen ist eine eigene sehr schöne und ehrliche Liebesgeschichte zu erzählen, die sehr sympathische Charaktere bietet und zugleich auch mit der nötigen Prise Humor ausgestattet ist. Daher sieht man auch gerne über einige kleine Längephasen hinweg. Des Weiteren kann So was wie Liebe auch mit seinem sehr passenden, wenn auch schon genretypischen, Soundtrack punkten.
Da Ashton Kutcher bisher nur in Butterfly Effect wirklich überzeugen konnte, stellte sich natürlich die Frage, ob er auch in einer Romantic Comedy gefallen wird. Zwar ist sein Spiel leider nicht mehr als Mittelmaß, dafür kann er aber durch seine sympathische Ausstrahlung den Zuschauer überzeugen. Seinem Love-Interest Amanda Peet hingegen, scheint die Rolle auf den Leib geschrieben, man könnte wirklich meinen, sie sei im wahren Leben genau wie Emily.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass So was wie Liebe zwar das Genre nicht neu erfindet, dafür aber eine sehr willkommene Abwechslung der Horrorschwemme ist, die dank ihrer sympathischen Charaktere und einer wundervoll aufspielenden Amanda Peet bei Liebhabern des Genres sicherlich ihren Zuspruch finden wird.