| Dt.Start: |
22. September 2005 DVD: 21. Februar 2006
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Premiere: |
27. Mai 2005 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
113 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Adam Sandler (Paul "Wrecking" Crewe), Chris Rock (Caretaker), Burt Reynolds (Coach Nate Scarboro), James Cromwell (Gefängnisdirektor Hazen), Courteney Cox Arquette (Lena), Rob Schneider (Punky), Nelly (Megget), William Fichtner (Captain Knauer), Michael Irvin (Deacon Moss), Terry Crews (Cheeseburger Eddy), Bill Goldberg (Battle), Bill Romanowski (Wärter Lambert), Brian Bosworth (Wärter Garner), Bob Sapp (Switowski), Nicholas Turturro (Brucie), David Patrick Kelly (Unger), Kevin Nash (Wärter Engleheart), Steve Austin (Wärter Dunham), Dalip Singh (Turley), Cloris Leachman (Lynette), Tracy Morgan (Ms. Tucker), Lobo Sebastian (Torres), Ed Lauter (Duane) |
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Regie:
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Peter Segal |
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Drehbuch:
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Sheldon Turner |
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Das Remake des Burt Reynolds Klassikers ist nun schon die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Peter Segal und Adam Sandler. Der Film bietet dem Zuschauer erneut knapp zwei Stunden feinste Unterhaltung. Dafür sorgen die vielen schrulligen Charaktere, eine interessante Thematik sowie die hohe Anzahl zündender Gags.
Nachdem England im Jahre 2002 schon ein Fußball-Remake mit Vinnie Jones und Jason Statham auf die Leinwand brachte (Mean Machine), war sich Adam Sandler und seine Produktionsfirma Happy Madison nicht zu schade noch eine Version des Burt Reynolds Klassikers Spiel ohne Regeln auf die Leinwand zu bringen.
Aufgrund Trunkenheit am Steuer mit Fahrerflucht kommt Ex-Football-Profi Paul Crewe (Adam Sandler) in den wohl härtesten Knast der USA. Dort regiert Hazen (James Cromwell), ein footballbegeisterter Gefängnisleiter, der endlich die Wärtermeisterschaft gewinnen will. Crewe gibt ihm den Tipp, sein Team gegen eine Gurkentruppe antreten zu lassen, um das Selbstvertrauen der Wärter zu stärken. Diese soll aus den Gefangenen bestehen, die Crewe für das Spiel fit machen soll.
Die Macher des Filmes halten sich überraschend nah am Original. So wurden die Dialoge teilweise 1:1 übernommen und sogar etwas härtere Handlungsstränge berücksichtigt. Der einzige große Unterschied ist, dass man das Genre von Drama in Comedy geändert hat, was sich überraschenderweise gerade zum Vorteil gegenüber dem Burt Reynolds Klassiker erwiesen hat.
Der Humor des Films ist zwar sehr Sandler-typisch, jedoch zünden die Gags hier deutlich häufiger, als bei einigen seiner früheren Filme. Großen Anteil an der wirklich lustigen Umsetzung des Stoffes haben die vielen unterhaltsamen Nebencharaktere, wie z. B ein Insasse der seine Mitgefangenen täglich mit frischer McDonalds-Nahrung beliefert oder die vielen klischeehaften Gefängnischarakteren, die sich jedoch eher positiv auf den Film auswirken, da sie gewollt komisch sind.
In Sachen Darstellerleistungen sollte man bei einem Film dieser Art sicherlich nicht viel erwarten. Dennoch machen die Stars ihre Sache ganz ordentlich. Adam Sandler spielt seine typische Rolle gewohnt souverän. Dagegen enttäuscht Chris Rock ein wenig, da man normal mehr von ihm Erwarten kann. James Cromwell lässt genüsslich den Bösewicht raushängen und auch den restlichen Insassen merkt man den Spaß, den sie beim Drehen dieses Filmes hatten, deutlich an.
Der Film steht und fällt jedoch mit der Tatsache, ob man mit diesem Humor etwas anfangen kann. Falls ja, bekommt man ein Gagfeuerwerk mit vielen One-Linern sowie viele schrullige Charaktere geliefert. Aber auch wenn man nicht gerade ein Fan von Adam Sandler ist, kann man durchaus einen Blick riskieren, da er in Sachen Humor nicht nur für ihn typische Witze abliefert.