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Antikörper(Antikörper, 2005)
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07. Juli 2005 DVD: 07. Februar 2006
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Premiere: |
24. April 2005 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Horror, Thriller |
| Länge: |
127 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Wotan Wilke Möhring (Michael Martens), Heinz Hoenig (Seiler), Andre Hennicke (Gabriel Engel), Ulrike Krumbiegel (Rosa Martens), Hauke Diekamp (Christan), Nina Proll (Lucy), Jürgen Schornagel (Sucharzewski), Isabel Bongard (Lucia Flieder), Nadeshda Brennicke (Night Club Singer), Cocoa Brown (Michelle), Domenico D'Ambrosio (Techniker), Hans Diehl (Pfarrer), Holger Franke (Prebisch), Bruno Grass (Frank Flieder), Konstantin Graudus (Wosniak), Horst-Dieter Hedram (Junkie), Lydia Karunyn (Joy), Frank Kusche (Wärter Schmidtzen), Rainer Laupichler (Kneiff), Marie Lindner (Tamara Gabhart), Laila Mohmand (Prostituierte), Leonardo Nigro (Schnorres), Natascha Paulick (Maria Flieder), Norman Reedus (Schmitz), Gudrun Ritter (Frau Sucharzewski), Elisa Schrey (Anna), Maria Schuster (Meiser), Laura Alberta Szalski (Sarah Martens), Jockel Tschiersch (Gabhart), Martin Umbach (Psychiater), Christian von Aster (Wagner), Milton Welsh (Fricke), Waltraud Witte (Frau Hering), Klaus Zmorek (Bosowski) |
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Regie:
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Christian Alvart |
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Drehbuch:
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Christian Alvart |
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 Inhalt
Nachdem der gefährliche Serienkiller Gabriel Engel von einer Spezialeinheit gefasst wurde, reist der Dorfpolizist Michael Martens nach Berlin, um mit Engels Hilfe den bestialischen Mord an einem kleinen Mädchen aufzuklären. Doch anstatt den Mord zu gestehen, verstrickt Engel den unerfahrenen Martens in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Ostertag
Ein deutscher Film mit dem Anspruch zu schocken und den amerikanischen Horror Thrillern ebenbürtig zu sein - das konnte nur schief gehen! Wieder einmal schlugen die Drehbuchschreiber über die Stränge und so ist Antikörper nicht mehr als eine stumpfe und dumme Aneinanderreihung von brutalen und ekelerregenden Szenen, die keinerlei Zusammenhang erkennen lassen.
Auch wenn der Cast mit Wotan Wilke Möhring (Anatomie 2), Andre Hennicke (Der alte Affe Angst) und Heinz Hoenig (Das Boot) eigentlich recht überzeugend wirkt, kann der so genannte Horror Thriller in keinerlei Hinsicht punkten oder gar überzeugen.
Der Serienkiller Gabriel Engel (Andre Hennicke) wird in einem Berliner Hinterhaus nach monatelanger Suche endlich überwältigt. Doch die folgenden Verhöre bringen leider nicht die gewünschten Antworten bezüglich der Ermordung eines kleinen Mädchens im Berliner Umland. Deswegen macht sich der Dorfpolizist Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) auf den Weg nach Berlin, um den Killer selbst zu verhören. Doch als er den Mörder das erste Mal vor sich sieht, beginnt eine lange und schmerzvolle Geschichte mit viel Gewalt, Sex und ungeahnten Erkenntnissen.
Die Story hinkt und zwar vom Anfang bis zum Schluss. Fehler und Ungereimtheiten in der Geschichte, das Ende ist meilenweit absehbar und auch die 1000 Plot-Twists sorgen nicht für die nötige Spannung oder Überraschung, sondern nerven vielmehr. Gepaart mit den extrem blutigen und "ekligen" Szenen wirkt Antikörper wie ein extrem billiges und stupides Remake von Das Schweigen der Lämmer: Gleicher Handlungsaufbau, gleiche Effekte, aber leider weitaus nicht so gut durchdacht und intelligent in Szene gesetzt wie das Original.
Die Darsteller sind bemüht, aber keiner von ihnen vermag den flachen Charakteren Leben einzuhauchen oder gar dem Zuschauer einen Zugang zu vermitteln. Zu stumpf und undurchsichtig sind die Gedanken und Gefühle, die das Drehbuch hier vorschreibt. Auch die Special Effects hätten sich lieber auf den Satz "weniger ist mehr" beschränkt, denn mit der äußerst brutalen und offensichtlichen Gewalt mit der man hier wohl den Hollywood-Blockbustern nacheifert, verschreckt man eher, als dass man wirkliche Spannung erreicht.
Alles in allem ist Antikörper ein äußert schwaches Beispiel für einen deutschen Psychothriller, der mit mieser Brutalität und geklauter Story zu punkten versucht. Man darf nur hoffen, dass sich erkennbare Linie, die der deutsche Filme in diesem Genre fährt, bald um 180 Grad dreht und man wieder mehr wert auf Handlung und Charaktere als auf Effekte legt.  Weitere interessante Filme
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