Plump, flach, niveaulos - also wie erwartet. So könnte man die unnötige Fortsetzung von Rent a Man recht kurz bewerten. Rob Schneider präsentiert sich in gewohnter Manier und kann damit nur extrem eingefleischte Fans ins Kino zu locken. Außer einer miesen Geschichte mit viel schlechtem Humor hat dieser Streifen wirklich nichts zu bieten.
Was sich Produzenten und Drehbuchautor dabei gedacht haben, einen weiteren Deuce Bigalow-Streifen zu machen, wissen wohl nur sie selbst. Es muss auf jeden Fall viel Alkohol oder sonstige Drogen im Spiel gewesen sein, denn anders ist es wahrlich nicht zu erklären.
Beim Thema Drogen wären wir auch gleich mittendrin - in Amsterdam, denn das ist die neue Location für unseren gescheiterten Gigolo Deuce Bigalow. Zusammen mit seinem Freund T.J. (Eddie Griffin) versucht er dort das Business wieder in Schwung zu bringen, denn ein Gigolo-Killer geht um, der allen männlichen Nobel-Prostituierten das Lebenslicht ausknipst. Und so wirft sich Deuce wieder ins Rennen und macht dort einige Erfahrung mit den europäischen Frauen und den Drogen in Amsterdam.
Schlechte Story, schlechter Humor, schlechte Darsteller (wobei man denen zu Gute halten muss, dass sie wohl auch nicht gut sein durften) - letztlich kann man an Deuce Bigalow: European Gigolo kein gutes Haar lassen. Einzig die Tatsache, dass man schon vorher weiß, dass nur Schrott bei einer solchen Konstellation herauskommen kann. rettet den Film noch vor dem endgültigen Desaster. Die Jokes sind vorhersehbar und treffen wohl nur bei den extremen Fans, die sich wahrscheinlich gut unterhalten werden, ins Schwarze. Allen Anderen rate ich den Kinosaal großräumig zu umgehen, wenn darin einer der unnötigsten Filme des Kinojahres läuft.