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Wächter der Nacht - Nochnoj dozor(Night Watch, 2004)
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29. September 2005 DVD: 22. März 2006
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Premiere: |
27. Juni 2004 (Rußland) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Fantasy, Sci-Fi |
| Länge: |
114 min
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Land: |
Rußland |
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Darsteller:
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Konstantin Khabensky (Anton), Wladimir Menschow (Geser), Valeri Zolotukhin (Kostyas Vater), Mariya Poroshina (Svetlana), Galina Tyunina (Olga), Jurj "Goscha" Kutsenko (Ignat), Alexei Chadow (Kostya), Zhanna Friske (Alisa), Ilya Lagutenko (Vampir Andrey) |
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Regie:
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Timur Bekmambetow |
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Drehbuch:
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Timur Bekmambetow, Sergei Lukyanenko |
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 Inhalt
In Moskau besteht ein zerbrechlicher Waffenstillstand zwischen Gut und Böse, den die Guten durch eine Gruppe namens "Others", die mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist, aufrecht erhalten. Große Angst haben die Menschen jedoch vor einer uralten Prophezeiung, die besagt, dass ein mächtiges Mitglied der "Others" von den "Dark Ones" verführt wird und die Welt durch einen neuen Krieg in die Katastrophe stürzt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
In Russland war dieser Film sensationell erfolgreich, in Europa und Amerika wird er das wohl kaum sein. Dass Wächter der Nacht - Nochnoj dozor richtig schlecht ist, kann man nicht direkt sagen - er ist vielmehr konfus und dadurch natürlich sehr verwirrend. Die Special Effects sind, gemessen an amerikanischen Standards, nur Durchschnitt und auch ansonsten hat dieser Fantasy-Action-Streifen nichts sonderlich Spektakuläres zu bieten. Und so überwiegt die fast unerträglich konfuse Story und macht Wächter der Nacht - Nochnoj dozor zu einem Film, den man sich getrost ersparen kann.
Filme, die in ihren Heimatländern Besucherrekorde gebrochen haben, haben derzeit Konjunktur. Nachdem es mit Ong Bak und Kung Fu Hustle dieses Jahr schon zwei Kassenschlager aus dem asiatischen Raum und mit G.O.R.A. Ende des letzten Jahres der erfolgreichste türkische Film aller Zeiten in die deutschen Kinos geschafft haben, kommt nun also der russische Megaerfolg Wächter der Nacht - Nochnoj dozor in die Lichtspielhäuser. In westlichen Gefilden wird der Film seinen Erfolgszug aber sehr wahrscheinlich nicht fortsetzen können.
Diesen Film zu beschreiben ist äußert schwierig. Die Geschichte verheddert sich in einen wirren Plot und es ist sehr schwer den schnellen Sprüngen der Story zu folgen und bei den verschiedenen Figuren, die ohne Einführung auftreten, den Überblick zu behalten. Regisseur Timur Bekmambetow haut den Zuschauern die Bilder wie Kalaschnikow-Salven um die Ohren, ohne dabei Rücksicht auf einen nachvollziehbaren Storyverlauf zu nehmen. Gerne hätte man auch mehr von der Stadtkulisse Moskaus gesehen, denn in ihr steckt mindestens genau so viel filmisches Potential wie in der von Prag, das in den letzten Jahren als Schauplatz verschiedener Filme sehr beliebt war.
Es ist kaum zu begreifen, warum dieser Streifen in Russland so erfolgreich war. Hat man dort nie etwas von Blade gehört? Denn im Vergleich zu dem Vampirjäger-Spektakel wirkt Wächter der Nacht - Nochnoj dozor wie ein C-Klasse Streifen. Das mag zum einen natürlich an der Budgetdifferenz liegen, zum anderen aber an der Umsetzung der Geschichte. Zu unbedacht wird mit den Figuren und der Story jongliert und der Zuschauer bleibt spätestens nach der Hälfte des Streifens verwirrt auf der Strecke. Da helfen auch ein paar gelungene Aufnahmen, die hauptsächlich am Anfang zu finden sind, nichts mehr. Auf dem deutschen Markt wird es dieser Film überaus schwer haben, denn es ist wohl schon mehr als ein Schluck von dem russischen Nationalgetränk notwendig, um an Wächter der Nacht - Nochnoj dozor seinen Spaß zu haben.  Weitere interessante Filme
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