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Domino

(Domino, 2005)

Dt.Start: 29. Dezember 2005
DVD: 09. Mai 2006
Premiere: 14. Oktober 2005 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Action, Thriller
Länge: 128 min Land: USA
Darsteller: Keira Knightley (Domino Harvey), Mickey Rourke (Ed Moseby), Edgar Ramirez (Choco), Rizwan Abessi (Alf), Mo'Nique (Lateesha), Delroy Lindo (Claremont Williams), Jacqueline Bisset (Mrs. Harvey), Christopher Walken (TV-Produzent), Dabney Coleman (Drake Bishop), Mena Suvari (Assistentin des Produzenten), Macy Gray (Lashindra Davis), Stanley Kamel (Antony Cigliutti), Brian Austin Green (er selbst), Ian Ziering (er selbst)
Regie: Tony Scott
Drehbuch: Richard Kelly


Inhalt

Die Tochter des berühmten Schauspielers Laurence Harvey lebt ein privilegiertes Leben Beverly Hills und lehnt sich schon früh gegen Konvention auf. Nachdem ihre Modelkarriere deshalb scheitert, beschließt sie Glamour und Ruhm hinter sich zu lassen und schließt sich einer Gruppe von Kopfgeldjägern an.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Domino hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 45%
Kurzkritik
von Benjamin Schieler
Wertung von 66 für Domino

Keira Knightley will ein bisschen Spaß haben, also bricht sie nicht mehr hochnäsigen College-Schlampen oder rempelnden Model-Kolleginnen die Nase, sondern bösen Buben, als Kopfgeldjägerin. Zwischendurch legt sie einen Lapdance hin oder spielt mit der zugeknöpften Polizeipsychologin Lucy Liu. Oh Männerträume freut euch, denn ihr werdet wahr. Blut, Action und Christopher Walken - welch wunderbare leicht verdauliche Unterhaltung, bestens geeignet für den sinnfreien Filmabendschmaus nach einem harten Alltag. Nach einer Botschaft sollte man aber besser nicht schauen, auch wenn so getan wird, als gebe es eine. Es ist eben - ganz wertfrei - "nur" ein Tony-Scott-Film.

Kritik

von Toni Straßer
Domino hat eine Wertung von 23%
Auf was für einem Trip war Tony Scott bitteschön, als er diesen Film drehte? Domino ist ein konfuser Streifen, mit Kopfschmerzen bereitend schnellem Schnitt und wirrer Story. Wer einfach nur einen guten Actionstreifen sehen will und nicht scharf auf ein krankes Bildmassaker ist, der sollte auf jeden Fall die Finger von diesem Streifen lassen.

Bild aus Domino Die Darstellerliste von Domino hört sich prinzipiell sehr gut an. Man sollte sich aber von den großen Namen nicht täuschen lassen. Keiner der Schauspieler, bis auf Keira Knightley, bekommt die Möglichkeit seinen Charakter richtig zu entwickeln. Schade eigentlich, denn mit Mickey Rourke als knallharten Kopfgeldjäger und Christopher Walken als skrupellosen TV-Produzenten, hätte man zwei klasse Typen gehabt von denen man gerne mehr gesehen hätte. Keira Kneightley spielt ihre Rolle, im Rahmen der Möglichkeiten, sehr gut und zeigt, warum sie derzeit eine der gefragtesten Nachwuchsschauspielerinnen ist.

Man ist bei diesem Film über jede Minute dankbar, in der einem die Bilder nicht im Millisekundentakt um die Ohren gedonnert werden. Aber diese Minuten sind leider rar. Die meiste Zeit fühlt man sich an japanische Zeichentrickserien erinnert, die beim Zuschauer epileptische Anfälle auslösen. Tony Scott verlieh dem Streifen einen Schnitt wie ein Stroboskoplicht und man hat nach ca. 10 Minuten bereits Angst vor einem Augenkrampf. Das hat nichts mehr mit innovativer oder künstlerisch anspruchsvoller Filmtechnik zu tun, sondern ist einfach nur maßlos übertrieben.

Tony Scott, normalerweise ein Garant für solide Action mit ansprechender Optik, schuf mit Domino einen Film, der in keinster Weise überzeugen kann. Der unflüssige Erzählstil stört genauso wie die konfuse Story an sich. Es gibt viel zu viele Charaktere, die meist nur sporadisch wichtig für die Handlung sind und über den Schnitt habe ich mich ja schon genug ausgelassen. Da schaut man sich doch lieber ältere aber dafür gelungene Scott Filme wie Staatsfeind Nr. 1 oder Last Boy Scout an und erspart sich dieses Augenkrebs verursachende Machwerk.



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