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Don't Come Knocking(Don't Come Knocking, 2005)
| Dt.Start: |
25. August 2005 DVD: 21. April 2006
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Premiere: |
19. Mai 2005 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
123 min
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Land: |
Deutschland, USA |
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Darsteller:
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Sam Shepard (Howard), Jessica Lange (Doreen), Tim Roth (Sutter), Gabriel Mann (Earl), Sarah Polley (Sky), Fairuza Balk (Amber), Eva Marie Saint (Howards Mutter), Emy Coligado, Majandra Delfino, Marieh Delfino, Yuri Elvin, James Gammon, Carrie Mae Jones, George Kennedy, Jeff Parise, James Roday, Marley Shelton, Rockey Whipkey |
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Regie:
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Wim Wenders |
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Drehbuch:
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Sam Shepard, Wim Wenders |
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 Inhalt
Der ehemalige Westernstar Howard Spence hat den Zenit weit überschritten und versucht die Abscheu vor sich selbst mit Alkohol, Drogen und Frauen zu ertränken. Durch Zufall erfährt er, dass er ein Kind hat und schöpft daraus neue Hoffung, dass sein Leben nicht nur ein einziger Reinfall war. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
Wim Wenders gelang ein imposanter Film mit einer interessanten, wenn auch nicht unbedingt innovativen Story, einem grandiosen Hauptdarsteller und absolut beeindruckender Bildsprache. Auch wenn nicht wirklich viel passiert und es erwartungsgemäß keine großen Überraschungen gibt, ist Don't Come Knocking ein beeindruckender, streckenweise wunderschöner Film, der sicherlich zu den besten Werken des deutschen Ausnahmeregisseurs gehört.
Der Traum vieler Drehbuchautoren ist es, selbst Protagonist der eigenen Geschichte zu sein. Denn nur wenn man selbst die Hauptrolle spielt, kann man sich sicher sein, dass nicht irgendein überbezahlter Egomane die liebevoll erschaffene Figur zu Grunde spielt. Sam Shepard (Black Hawk Down), seineszeichens Drehbuchautor und Schauspieler, hatte, nachdem er zuvor schon mit Wenders bei seinem Klassiker Paris, Texas zusammenarbeitete, in Don't Come Knocking eben dazu Gelegenheit. Doch nicht nur wegen der großartigen, authentischen Darbietung Shepards handelt es sich hier um einen wirklich gelungenen Film.
Ein großes Stück Filmkunst ist Don't Come Knocking vor allem wegen seiner opulenten Optik. Wim Wenders zeigt hier einmal mehr sein großartiges Gespür für Bildästhetik und verwöhnt zusammen mit seinem Kameramann Franz Lustig den Zuschauer mit beeindruckenden Kameraperspektiven und intelligenter Farbgestaltung. Schon allein durch die faszinierende Bildsprache dürfte der gebürtige Düsseldorfer selbst die beeindrucken, die bisher nichts mit seinen Werken anfangen konnten.
Die Story um den gealterten Filmstar, der inzwischen nur noch ein Schatten seiner selbst ist wurde von Wenders überzeugend umgesetzt. Zwar wird hier nichts neu erfunden, dafür aber ein interessanter Einblick in die desolate Psyche des früheren Helden gezeigt. Dem Zuschauer wird ein Blick hinter die Kulissen gewährt, womit nicht nur Filmkulissen, sondern auch "menschliche Kulissen" gemeint sind.
Mit dem Ende muss man nicht glücklich werden, viele werden es sicherlich auch nicht. Aber das ist nicht das Problem an Don't Come Knocking. Was den Film um einiges bringt, ist ein für Wenders nicht ganz untypischer Mangel an wirklich großen, einprägsamen Szenen. Dafür sind es einige kleine, wunderbare Momente und die fantastischen Bilder, die diesen Film zu etwas ganz besonderem und einem der besten Wim Wenders Produktionen überhaupt machen.  Weitere interessante Filme
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