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Die tolle Dokumentation über ein Phänomen der Tierwelt - die unglaublichen Strapazen, die ein Königspinguin für seinen Nachwuchs auf sich nimmt - zeigt eindrucksvoll, dass Tierfilme auch kreativ und spannend inszeniert sein können. Bei der Die Reise der Pinguine ist dies fantastisch und sympathisch umgesetzt worden.
Eine Tierdokumentation über Königspinguine - klingt erstmal nicht sonderlich spannend, sondern vielmehr nach Sonntag-Nachmittag Fernsehprogramm. Dennoch bietet die Geburt der kleinen plüschigen Mini-Pinguine einiges an Action, Drama und Romantik, sodass die Vorraussetzungen für einen Kinofilm eigentlich perfekt gegeben sind. Die Macher schaffen es zudem gekonnt, durch witzige Kommentare, die sie den Pinguinen in den Schnabel legen, einiges an Humor mit einzubringen.
Königspinguine legen mehrere hundert Kilometer zu den Brutstätten zurück und müssen mehrmals den langen und durch die extreme Kälte sehr schweren Weg zurück zum Eisrand zurücklegen, um an Futter zu kommen. Dabei lässt jedes Pärchen jeweils einen Elternteil zurück, um das Ei und später den jungen Nachwuchs vor der Kälte und den Schneestürmen zu schützen. Viele Pinguine sterben jedes Jahr bei dieser Tortur und dennoch besteht die Rasse der Königspinguine fort.
Die Bilder allein wirken schon sehr mitreißend, doch kombiniert mit der netten Geschichte, die uns erzählt wird, fiebert man mit den witzigen und manchmal auch tollpatschigen Tieren regelrecht mit. Man identifiziert sich mit den Hauptdarstellern und erlebt die Strapazen des aufwendigen Erwachsenwerdens des kleinen Fellknäuels am eigenen Leib. Diese Eigenschaften machen den Film zu einem echten Highlight, welches keinem Kinozuschauer entgehen sollte! |