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Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

(Proof, 2005)

Dt.Start: 04. Mai 2006
DVD: 23. August 2006
Premiere: 16. September 2005 (USA)
FSK: ab 6 Genre: Drama
Länge: 100 min Land: USA
Darsteller: Anthony Hopkins (Robert), Gwyneth Paltrow (Catherine), Jake Gyllenhaal (Hal), Hope Davis (Claire), Gary Houston (Prof. Jay Barrow), Anne Wittman (Joann), Leland Burnett (Eddy), Daniel Hatkoff (Student), John Keefe (Bewunderer), Haroula Spyropoulos (Studentin), Colin Stinton (Physiker)
Regie: John Madden
Drehbuch: David Auburn


Inhalt

Nach dem Tod des genialen Mathematikers Robert, muss dessen Tochter Catherine den Verlust überwinden und gleichzeitig mit ihren eigenen Ängsten fertig werden. Roberts ehemaliger Student Hal steht Catherine in dieser Zeit zur Seite und sucht gleichzeitig in Roberts Aufzeichnungen nach dessen alter Genialität. In der Zwischenzeit kümmert sich Catherine entfremdete Schwester Claire um die Formalitäten.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 65%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Toni Straßer
Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn hat eine Wertung von 65%
Schade eigentlich, es hätte ein wirklich guter Film werden können. Doch nach einem starken Anfang zerbricht der Streifen an seiner schwachen Story. Was bleibt ist eine klasse Darstellerleistung und das Bedauern darüber, dass ihre überzeugende Darbietung am Ende von der schlecht inszenierten Geschichte überschattet wird. Denn das Problem von Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn ist, dass der Film nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern noch einen zweiten, unglaubwürdigen, Handlungsstrang ins Spiel bringt.

Bild aus Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn "Ich bin froh, dass er tot ist!", diese harten Worte verkündet Catherine bei der Beerdigung ihres Vaters Robert. Jahrelang lebte sie mit dem ehemaligen Mathegenie zusammen, der nach und nach an seiner Geisteskrankheit scheiterte und letztlich starb. Nun will der junge Hal, ein ehemaliger Student von Robert, in den Unterlagen des Verstorbenen nach unentdeckten mathematischen Beweisen suchen. Dabei entsteht eine Liebesbeziehung zwischen Catherine und Hal, die aber nach dem Fund eines besonderen Tagebuches zu zerbrechen droht. Denn Catherine behauptet, der darin enthaltene Beweis stamme von ihr. Doch niemand glaubt ihr.

Regisseur John Madden schaffte es mehrere Top-Schauspieler für Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn zu gewinnen. Neben den beiden Oscargewinnern Gweneth Paltrow und Anthony Hopkins übernahm auch Jake Gyllenhaal eine Rolle. Gyllenhaal, der für seine Leistung in Brokeback Mountain durchaus den Oscar verdient gehabt hätte, ist einer der aufstrebenden Stars Hollywoods. Auch dieser Film zeigt warum er momentan so gefragt ist, auch wenn seine Figur keine richtige Herausforderung an ihn darstellt. Paltrow spielt Anfangs klasse und es macht richtig Spaß ihr zuzusehen gegen Ende wirkt sie aber unglaubwürdig, was aber nur an der Story und nicht an ihr liegt. Anthony Hopkins, der ohnehin nur eine kleine Nebenrolle innehat, wird nicht wirklich auffällig und ist somit schwer zu bewerten.

Der Film beginnt sehr gut und ist ungefähr 60 Minuten lang äußerst unterhaltsam. Die tollen Darsteller und der schwarze Humor verbreiten ordentlich vergnügen. Dann jedoch offenbart die Story ihre Schwächen und das Niveau lässt deutlich nach. Ein Umstand, an dem einzig und allein das Drehbuch schuld ist. Denn ab dem Moment, in dem der mysteriöse mathematische Beweis ins Spiel kommt, wird es unpassend und die Handlungsweisen der Hauptfiguren werden äußerst unglaubwürdig und unnachvollziehbar. Hätte man die Story den ganzen Film über als tragisch-komische Liebesgeschichte gestaltet, wäre Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn ein klasse Film geworden, so jedoch ist nur die erste Hälfte absolut sehenswert.



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