| Dt.Start: |
nicht bekannt DVD: 07. Juli 2005
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Premiere: |
12. März 2004 (Kanada) |
| FSK: |
nicht bekannt
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Genre: |
Krimi |
| Länge: |
109 min
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Land: |
Kanada |
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Darsteller:
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Michel Coté (Marcel Talon), Jean Lapointe (Fred Giguère), Christopher Heyerdahl (Smiley), Nicolas Canuel (Vincent Savard), Marie-France Marcotte (Magdeleine "Maggy" Fortin), Sébastien Huberdeau (Régis Turcotte), Céline Bonnier (Annie Beaudoin), Anick Lemay (Isabelle Parenteau), Jean-Francois Boudreau (Mathieu Arcand), Michel Mongeau (Paolo Morrietti), Steve Banner (Denis Morissette), Jean-Francois Beaupré (Sergent Michel Létourneau), Wildemir Normil (Gardien Robert Jolicoeur), Martin Thibaudeau (Joel Falardeau), Fanou Lanciault (Assistante de Morissette) |
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Regie:
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Eric Canuel |
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Drehbuch:
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Mario Bolduc, Paul Ohl |
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"Die Verfilmung des größten Coups der kanadischen Geschichte" - so steht es auf der DVD geschrieben. Dennoch ist der Streifen nicht sonderlich innovativ, sondern zeigt vielmehr die bekannte Geschichte von einigen Bankräubern, die sich durch einen Tunnel Zugang zum Tresorraum verschaffen wollen. Durch die schnelle Erzählweise kommt aber wenigstens kaum Langweile auf.
Das Rad wird bei The Last Tunnel sicherlich nicht neu erfunden: Die Story altbacken und in Hollywood schon durchgekaut, die Darsteller emotionslos und die Charaktere äußerst flach. Einzig die schnelle Erzählweise hält den Film über Wasser, da man sich nicht mit Kleinkram und Nebensächlichkeiten aufhält.
Marcel Talon, eben aus dem Gefängnis entlassen, kann nicht aufhören und plant den größten Bankraub in der Geschichte Kanadas. Zusammen mit vier Partnern gräbt er in drei Monaten einen Tunnel aus dem Abwassersystem Montreals zum Tresorraum, wo sich 215 Millionen Dollar befinden. Dass es bei einem solchen Vorhaben aber zu Problemen kommt, ist klar...
Wären die Darsteller nicht so lustlos zu Werke gegangen, hätte man vielleicht wirklich noch etwas retten können, doch wahrscheinlich sind sie auch an ihren flachen Charakteren gescheitert. Denn als Zuschauer findet man keinerlei Identifikationsfigur - zu wenig wird über die Personen erzählt und zu emotionslos agieren die Darsteller. Die Musik ist praktisch nicht vorhanden und auch die Spannung lässt sehr zu wünschen übrig.
Viel mehr lässt sich zu diesem Film auch nicht sagen. Er hebt sich leider nicht sonderlich von dem Einheitsbrei Hollywoods ab, sondern versinkt durch die abgenudelte Geschichte förmlich darin. So bleibt ein fader Beigeschmack, denn irgendwie hat der Film doch ein gewisses Potential (sagt mein Bauchgefühl), woher er dieses nimmt, kann ich aber leider auch nicht erklären.