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Capote(Capote, 2005)
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02. März 2006 DVD: 22. August 2006
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Premiere: |
10. September 2005 (Toronto Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
114 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Philip Seymour Hoffman (Truman Capote), Catherine Keener (Nelle Harper Lee), Clifton Collins jr. (Perry Smith), Mark Pellegrino (Richard Hickock), Bruce Greenwood (Jack Dunphy), Chris Cooper (Alvin Dewey), Amy Ryan (Marie Dewey), Bob Balaban (William Shawn), C. Ernst Harth (Lowell Lee Andrews), Michelle Harrison (Babe Paley), Adam Kimmel (Richard Avedon), Bess Meyer (Linda Murchak) |
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Regie:
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Bennett Miller |
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Drehbuch:
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Gerald Clarke, Dan Futterman |
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 Inhalt
Nach einem brutalen Mord in Kansas wird Autor Truman Capote im November 1959 vom "New Yorker Magazine" beauftragt einen Artikel zu schreiben, aus dem schließlich mit dem Roman "In Cold Blood" einen Meilenstein der Literatur wurde. Truman Capote wollte die Hintergründe der Morde beleuchten und so begab er sich zusammen mit seiner Bekannten Harper Lee nach Kansas, wo er sich im Rahmen seiner Recherchen unwissend mit dem Killer Perry Smith anfreundet. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Ostertag
Truman Capote war einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und gerade sein Werk Kaltblütig hat ihn und die Schriftstellerwelt sehr verändert. Der Film zeigt eindrucksvoll und emotional die Entstehungsgeschichte des Buches um den kaltblütigen Mord an einer Familie, welches Capote so verändert oder vielleicht sogar zerstört hat.
"Ein Film mit Anspruch, der das wahre Leben und die Hintergründe zeigt." Das will Capote wohl sein und scheinbar haben die Macher dies auch erreicht. Kleine Kritikpunkte gibt es trotzdem, denn irgendwie will der Funke während des Films nicht überspringen, irgendwie wird dem Publikum nicht das vermittelt, was es eigentlich erwartet: Die Gedanken des Truman Capote!
Dass Philip Seymour Hoffman hier sicherlich in einer seiner größten Rollen zu sehen ist, steht vollkommen außer Frage (auch wenn mir seine Stimme nach einer Stunde doch schon extrem im Ohr dröhnte). Er gibt endlich sein komplettes Können preis und beweist, dass er einen Film auch alleine tragen kann. Vielleicht reicht es diesmal für eine Oscar-Nominierung. Aber auch die anderen Darsteller tragen zu dem Erfolg des Filmes bei, denn Catherine Keener und Chris Cooper stehen zwar im Schatten von Hoffman, machen aber selbst dort noch eine gute Figur.
Alles in allem ist Capote ein tiefgründiger Film mit einer sehr schweren Geschichte, die leider nicht ganz so perfekt vorgetragen wird, wie sie es verdient hätte. Zu wenig werden die Gedanken und Emotionen des Truman Capote beleuchtet und zuviel überlassen die Macher der Interpretation des Zuschauers. Dennoch ist der Streifen sehr empfehlenswert, wenn man anspruchvolles Kino mag oder einfach ein Fan von Capotes Büchern ist!  Weitere interessante Filme
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