| Dt.Start: |
17. November 2005 DVD: 10. Februar 2005
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Premiere: |
30. August 2003 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Animation |
| Länge: |
88 min
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Land: |
Japan |
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Darsteller:
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Toru Emori (Gin), Aya Okamoto (Miyuki), Yoshiaki Umegaki (Hana), Shozo Izuka (Oota), Seizô Katô (Mother), Hiroya Ishimaru (Yasuo), Ryuji Saikachi (Aged Man), Yusaku Yara (Miyukis Vater), Kyoko Terase (Sachiko), Mamiko Noto (Kiyoko), Akio Otsuka (Doktor), Rikiya Koyama (Bridegroom), Satomi Koorogi (Kiyoko), Mitsuru Ogata (Hidenari Ugaki), Chiyako Shibahara (Eriko Kawasaki) |
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Regie:
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Satoshi Kon |
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Drehbuch:
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Satoshi Kon, Satoshi Kon |
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Mit seinen vorherigen Werken kann das neuste Werk des Perfect Blue-Regisseurs leider nicht mithalten, dennoch bekommt der Animefan einmal mehr Zeichenkunst auf hohem Niveau geboten, sowie eine interessante Geschichte, die nur gegen Ende aufgrund seiner Auflösung sich ein paar Schwachpunkte eingestehen muss.
Mit seinem dritten Film beweist der von allen Seiten hochgelobte Satoshi Kon (Millenium Actress) seine Wandlungsfähigkeit, indem er mit seinem neuesten Anime einen Mix aus Drama und Komödie geschaffen hat, der zudem noch eine recht interessante Ausgangsgeschichte zu bieten hat:
Die Geschichte der drei Obdachlosen Gin, Miyuki und Hana beginnt an Heilig Abend an dem sie ein ausgesetztes Kind finden. Während die Drag-Queen Hana das Kind unbedingt behalten möchte, drängen die anderen Beiden sie das Kind aufzugeben. Dieser Konflikt ist Ausgangspunkt diverser Streitereien und scheint sie nach und nach auseinander zu bringen.
Ein großes Plus der Story ist, dass sie sich nicht nur auf den Konflikten der Obdachlosen befasst, sondern viele interessante Nebenstränge, wie z. B. das Treffen zwischen Drag-Queen und deren Mutter, einbaut, die den Charakteren die nötige Tiefe geben. Schade jedoch, dass man gegen Ende ein wenig zu viele Überraschungen hat einbauen wollen, die das Geschehen ein wenig unglaubwürdig machen.
Die Animationen hingegen sind sehr gelungen. Zwar erreicht man nie den Standard der Studio Ghibli Produktionen, dennoch liefert auch Satoshi Kon Animationskunst auf höchstem Niveau. Erstaunlich auch die Detailgenauigkeit im Hintergrund in dem man immer wieder nette kleine Anspielungen auf seine vorherigen Filme erkennen kann.
Tokyo Godfahters ist ein wirklich schöner Weihnachtsfilm mit einer guten Botschaft, die jedoch aufgrund seines Finales ein wenig unglaublich wird, was den Gesamteindruck leider ein wenig senkt. Dennoch ein guter Film und für jeden Animefan sicherlich einen Blick wert.