Ein gelungener Science-Fiction Film für die ganze Familie mit guten Special Effects. Mit Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum inszenierte Regisseur Jon Favreau ein aufregendes und vor allem gegen Ende sehr spannendes Weltraumabenteuer, das aber für die ganz Jungen nicht geeignet ist. Wer sich aber von durchgedrehten Kampfrobotern und menschenfressenden Aliens nicht abschrecken lässt, wird sich bei diesem Streifen gut amüsieren.
Man hätte den Film auch "Jumanji 2" nennen können, denn das Grundkonzept der Story ist das gleiche wie bei dem 1996 erschienenen Film mit Robin Williams. Das ist weniger verwunderlich, wenn man weis das die Romanvorlage des Streifens von Chris van Allsburg stammt, dessen Bücher auch schon die Ideen zu Der Polarexpress und besagtem Jumanji lieferten. Auch Zathura ist der Name eines Brettspiels, das seine Spieler diesmal in die unendlichen Weiten des Weltalls entführt, wo sie fantastische Abenteuer bewältigen müssen.
Zwar werden mit den Special Effects keine neuen Standards gesetzt, wie es damals Jumanji tat, gelungen und sehenswert sind sie aber allemal. Nicht nur dem jüngeren Publikum dürfte gefallen wie ein gesamtes Haus samt Keller durch den Weltraum schwebt. Die Story ist gut erzählt und zum Ende richtig spannend. Und zu alledem enthält der Film auch noch eine schöne Moral, die erfrischend unkitschig verpackt ist. Auch die Darsteller sind sympathisch und erfüllen ihre Rollen durchaus überzeugend. Alles in Allem ist Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum also ein durchwegs gelungenes Science-Fiction-Abenteuer für Kinder aber auch für Erwachsene.