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Casanova(Casanova, 2005)
| Dt.Start: |
09. Februar 2006 DVD: 22. Juni 2006
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Premiere: |
03. September 2005 (Venice Film Festival, Italien) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
111 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Heath Ledger (Casanova), Sienna Miller (Francesca Bruni), Lena Olin (Andrea Bruni), Jeremy Irons (Bischof Pucci), Oliver Platt (Papprizzio), Omid Djalili (Lupo), Stephen Greif (Donato), Ken Stott (Dalfonso), Charlie Cox (Giovanni Bruni), Natalie Dormer (Victoria), Tim McInnerny (The Doge), Phil Davies (Bernardo Guardi), Paddy Ward (Vittorio), Helen McCrory (Casanovas Mutter), Leigh Lawson (Tito) |
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Regie:
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Lasse Hallström |
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Drehbuch:
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Kimberly Simi, Jeffrey Hatcher |
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 Inhalt
Der unwiderstehliche Giacomo Casanova ist schockiert, als ihn die venezianische Schönheit Francesca Bruni zurückweist. Um sein angeknackstes Ego wieder zu stärken, lässt er nichts unversucht, um Francesca näher zu kommen. Dabei lässt er sich auf ein gefährliches Spielchen ein, dessen Ausmaße ihm zunächst nicht bewusst sind. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
Sehr seicht plätschert dieser Film über seine gesamte Dauer vor sich hin. Unterhaltsam ist Casanova dabei nur phasenweise, denn der Streifen hat weder komödiantische noch schauspielerische Höhepunkte zu bieten. Aber wenn man sich die Besetzungsliste ansieht, hätte man sich eigentlich schon vorher denken können, was man von diesem Film zu erwarten hat.
Beim Namen Casanova denken die meisten wohl an einen braungebrannten, feurigen Südländer, dem keine Frau widerstehen kann. Aber garantiert denkt dabei niemand an Heath Ledger. Und so kauft man ihm seine Rolle als größten Frauenhelden aller Zeiten auch nicht ab. Das ist bei diesem Film aber nicht wirklich von Belang, da er ohnehin wenig mit dem Casanova zu tun hat, den ich mir zumindest vorstelle.
Lustig und romantisch will der Streifen sein. Beides ist er aber nur bedingt. Zwar macht das Verwirr- und Verwechslungsspiel streckenweise Spaß, aber die meisten Gags wirken doch arg erzwungen. Da wird sich beispielsweise ziemlich dreist einer Szene aus American Pie - Jetzt wird geheiratet bedient, die so gar nicht in den Film passen mag. Regisseur Lasse Hallström konnte sich scheinbar auch nicht für eine Zielgruppe entscheiden. Und so ist der Film einerseits auf ein erwachsenes, etwas anspruchsvolleres Publikum andererseits aber auch auf Bravo lesende Teeny-Zuschauer zugeschnitten. Eine Mischung, die nicht wirklich zusammen passt.
Einziges wirkliches Highlight von Casanova ist seine schöne Optik. Eine gute Ausstattung und ein paar tolle Aufnahmen von Venedig fügen sich zu einem gelungenen Gesamtbild zusammen. Der Rest des Films glänzt durch Belanglosigkeit. Die Story hat zwar ein paar nette Wendungen zu bieten, reißt aber im Großen und Ganzen niemanden vom Hocker und auch die Darsteller sind eher mittelmäßig als überzeugend. Der Streifen lässt sich zwar gut ansehen, wer aber kein Fan von Heath Ledger ist, der kann sich Casanova getrost ersparen.  Weitere interessante Filme
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