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Der Krieger und die Kaiserin(Der Krieger und die Kaiserin, 2000)
| Dt.Start: |
12. Oktober 2000 DVD: 07. Dezember 2001
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Premiere: |
02. September 2000 (Venice Film Festival, Italien) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama, Romanze |
| Länge: |
129 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Franka Potente (Sissi), Benno Fürmann (Bodo), Joachim Krol (Walter), Marita Breuer (Sissi's Mother), Lars Rudolph (Steini), Jürgen Tarrach (Schmatt), Melchior Beslon (Otto), Ludger Pistor (Werner Dürr), Natja Brunckhorst (Meike), Susanne Bredehöft (Zewil), Gottfried Breitfuss (Paul), Frauke Jacob (Pflegerin Birkenhof) |
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Regie:
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Tom Tykwer |
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Drehbuch:
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Tom Tykwer |
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 Inhalt
Sissi arbeitet als Krankenschwester in einer geschlossenen Psychiatrischen Anstallt. Bei einem Unfall wird sie schwer verletzt, doch der beherzt eingreifende Bodo kann sie retten. Nach ihrer Genesung macht sie sich auf die Suche nach ihrem mysteriösen Retter. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Straßer
Tom Tykwer's Film Der Krieger und die Kaiserin ist mit Abstand einer der dubiosesten Streifen, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Dazu fällt mir eigentlich genau ein Wort ein: laangsaaam! Dieses Wort definiert am besten den Erzählstiel, der in dem Film verwendet wird. Es beginnt recht schleppend und man ist nicht sicher was man von dem Ganzen halten soll. Nach einiger Zeit beginnt dann auch die Handlung und der Film nimmt endlich Form an. Aber das entscheidende Stichwort bleibt weiterhin laangsaaam. Die einfach gestrickte Story ist mehr oder weniger Beiwerk, sie läuft nur so nebenher und wird nur durch ein paar banale Dialoge getragen. Außerdem hat es Tom Tykwer konsequent durchgezogen, jeden Handlungsstrang abzuschließen. Keine noch so kleine Geschichte läuft ins Leere und der große Kreis schließt sich am Ende.
Die wahren Helden des Films sind Franka Potente und Benno Fürmann, die beiden blühen in ihren Rollen regelrecht auf und spielen einfach großartig. Jeder der beiden lebt in seiner eigenen kleinen Welt, doch am Ende schaffen sie es doch auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Untermalt wird die Geschichte der beiden durch schöne Bilder und passende Musik, wiederum ist laangsaaam das entscheidende Schlüsselwort. Aber obwohl die relativ unspektakuläre Story des ungleichen Paares auf satte 129 min ausgewalzt wurde, kam nie Langeweile auf. Das ist ein Phänomen das ich mir selbst nicht erklären kann, aber wahrscheinlich ist das genau Tom Tykwer's Art das Publikum einzulullen und in seinen Bann zu ziehen. Der Krieger und die Kaiserin ist wieder ein typisches Beispiel dafür, dass deutsche Filme einfach anders sind, aber deshalb nicht weniger gut. Das Ganze ist eine laangsaaam erzählte Geschichte, die einen fesselt und schließlich etwas verstört im Kino zurücklässt.  Weitere interessante Filme
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