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X-Men: Der letzte Widerstand

(X-Men: The Last Stand, 2006)

Dt.Start: 25. Mai 2006
DVD: 23. Oktober 2006
Premiere: 25. Mai 2006 (UK)
FSK: ab 12 Genre: Action, Sci-Fi
Länge: 104 min Land: USA
Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Ian McKellen (Eric Lensherr/Magneto), Halle Berry (Ororo Munroe/Storm), Patrick Stewart (Charles Xavier/Prof. X), Famke Janssen (Jean Grey/Phönix), Kelsey Grammer (Hank McCoy/Beast), Vinnie Jones (Cain Marko/Juggernaut), Shawn Ashmore (Bobby Drake/ Eismann), Daniel Cudmore (Colossus), Alan Cumming (Kurt Wagner), James Marsden (Scott Summers/ Zyklop), Rebecca Romijn-Stamos (Mystik), Anna Paquin (Marie D'Ancanto/Rogue), Aaron Stanford (John Allerdyce/Pyro), Mei Melancon (Psylocke)
Regie: Brett Ratner
Drehbuch: Zak Penn, Simon Kinberg, Michael Dougherty, Dan Harris


Inhalt

Die Veröffentlichung eines "Heilmittels" für Mutanten schreckt die bisher friedlich mit den Menschen lebende Gesellschaft auf. Magneto nimmt das zum Anlaß einen Kriegszug gegen die Menschen zu führen, um endlich die Herrschaft zu erlangen. Doch die X-Men um Professor Xavier versuchen dem Treiben ein Ende zu bereiten, das Gleichgewicht und den Frieden wieder herzustellen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

X-Men: Der letzte Widerstand hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 88%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Markus Ostertag
X-Men: Der letzte Widerstand hat eine Wertung von 88%
Der dritte Teil der X-Men-Reihe soll die Geschichte der bekannten Mutanten weiterführen und neue Charaktere, die man aus den Comics kennt, auf die Leinwand bringen. Dies erfordert einiges an Geschick, um sich einerseits nicht in Kleinigkeiten zu verlaufen und trotzdem jedem Charakter die nötige Tiefe zu geben. X-Men: Der letzte Widerstand schafft es recht gut, die Aspekte der Story zu berücksichtigen und dennoch als Actionfilm überzeugen zu können.

Bild aus X-Men: Der letzte Widerstand Nachdem Brian Singer, der bei den ersten beiden Teilen Regie geführt hatte, den Regiestuhl wegen Superman Returns aufgab, übernahm der durch Musikvideos groß gewordene Brett Ratner (Rush Hour und Roter Drache). Dennoch sollte der Stil und die Stimmung der ersten beiden Teile mitgenommen werden, was im Großen und Ganzen auch gut funktionierte. Vor allem die unterschiedlichen Einzelgeschichten wurden gut aufgegriffen und fortgeführt. Gerade hier ist aber wohl auch der einzige größere Kritikpunkt anzusiedeln: Zu oft springt der Film zwischen den verschiedenen Charakter-Geschichten und lässt damit mehrmals Spannung fallen, was dem Film zwar insgesamt keinen Abbruch tut, aber man hätte hier mehr draus machen können!

Jean Gray (Famke Janssen) ist tot, gestorben durch die Wassermassen, die sie in X-Men 2 begraben haben. Darunter leidet vor allem ihr Verlobter Cyclops (James Marsden), der alleine eine Fahrt zu dem Todesort von Jean Gray unternimmt. Dort angekommen taucht auf einmal wieder eine lebende Jean Gray auf, die aber verändert scheint und nach einer schrecklichen Tat in die Schule von Professor Xavier (Patrick Stewart) zurückgebracht wird. Dort stellt sich heraus, dass Jean ihre Kräfte nicht mehr selbst kontrolliert, sondern von ihren Kräften kontrolliert wird - als einziger Klasse 5 Mutant scheint sie nun komplett außer Kontrolle geraten zu sein und könnte alles und jeden vernichten!

Doch nicht nur die Wiederauferstehung von Jean Gray ist Thema von X-Men: Der letzte Widerstand auch ein Heilmittel für Mutanten, welches die Kräfte unterdrücken und ein "normales" Leben ermöglichen soll, bringt die Mutanten-Gesellschaft in Aufruhr. Magneto nimmt diesen Aufschrei zum Anlass eine Armee aus Mutanten zusammenzustellen und endlich die Herrschaft zu übernehmen. Ein erbitterter Krieg zwischen Menschen und Mutanten beginnt. Doch die X-Men um Professor Xavier versuchen mit ihren Kräften wieder für Frieden zwischen den Lagern zu sorgen.

Wären nicht die vielen Geschichten der Einzelcharaktere, dann wäre der Streifen sicherlich der beste X-Men Film, denn die Schauspieler zeigen ihr ganzes Können und entfalten sich dank der gut ausgearbeiteten Charaktere mit großer Tiefe zu fantastischen Rollen! Aber auch die Special Effects können sich sehen lassen - auch wenn es einmal so wirkt, als hätten die Effekte die Story bestimmt - und setzen an manchen Stellen sicherlich neue Maßstäbe. Vor allem die oftmals perfekte Integration der CGI-Effekte in die Geschichte zeigen deutlich dass weniger oft mehr ist und man hier ein gutes Händchen bewiesen hat.

Insgesamt ist X-Men: Der letzte Widerstand rundum zu empfehlen. Er bietet eine solide Geschichte mit tollen Schauspielern, kann durch seine Action-Elemente überzeugen und zeigt sehr gute Special Effects, die jeden Fan zufrieden stellen werden. Alle nicht X-Man-Fans seien allerdings gewarnt, dass der Film oftmals auf das Wissen den vorherigen Teile aufbaut, sodass es manchmal nicht ganz einfach sein könnte der Geschichte zu folgen, wenn man nicht die komplette Franchise kennt!



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