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Der Film ist eine schwarzhumorige Komödie mit nordischem Touch. Trotz der tollen Besetzung schafft es The Big White - Immer Ärger mit Raymond aber nicht vollends zu überzeugen. Dafür ist die Story einfach zu abgenutzt und es ist zu wenig los. Nach geglücktem Beginn verläuft die Geschichte ziemlich öde bis zum einigermaßen gelungenen Finale. Einzig wirklich sehenswertes Element des Films ist Giovanni Ribisi, der eine gute Schauspielleistung zeigt.
Zwischen Mark Mylods ersten Kinofilm und seinem neuen Werk The Big White - Immer Ärger mit Raymond liegen Welten. Denn während Ali G. Indahouse ein knallbuntes Komödienvergnügen ohne jeglichen Sinn oder Anspruch war, setzt er nun mehr auf schwarzen Humor und ruhigere Töne. Dabei soll die Geschichte aber auch mehr Tiefgang haben, der einem aber auch leicht entgehen kann, wenn man nicht wirklich darauf achtet. Denn verpackt ist das Ganze in einer Geschichte, die man schon in mindestens 100 verschiedenen Variationen aus anderen Filmen kennt.
Von den Namen her hat der Streifen so einiges zu bieten. Mit Robin Williams und Holly Hunter schaffte es Mylond, sich gleich zwei Hochkaräter an Bord zu holen. Beide spielen ihre Rollen auch überaus gut, werden aber von den Grenzen, die ihnen die Story setzt, ausgebremst. Die beste Leistung zeigt in The Big White - Immer Ärger mit Raymond Giovanni Ribisi, der den ehrgeizigen und verbissenen Versicherungsagenten Ted Waters wunderbar darstellt.
Der Film ist einfach zu ereignislos. Machen die ersten 20 Minuten noch auf Grund von makaberem Humor und einigen netten Sprüchen Spaß, passiert anschließend einfach zu wenig und es macht sich Langeweile breit. Die Story gibt einfach zu wenig Neues her, als dass sie das Interesse des Zuschauers aufrechterhalten könnte. Da hilft auch das Staraufgebot nicht mehr viel. Und so ist The Big White - Immer Ärger mit Raymond ein Film, der niemandem weh tut. Sowohl denen nicht, die ihn sich ansehen, als auch denjenigen, die ihn verpassen. |