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Mission: Impossible III

(Mission: Impossible III, 2006)

Durchschnittliche Redaktionswertung

71%



Inhalt

Geheimagent Ethan Hunt, der sich inzwischen von der operativen Arbeit zurückgezogen hat, wird zur Rettung einer entführten Kollegin gerufen. Nachdem die Befreiungsaktion schief geht, gelingt es Hunt und seinem Team dennoch den Täter festzunehmen. Doch dem skrupellose Owen Davian gelingt die Flucht und obendrein die Geiselnahme von Hunts Verlobter. Nun muss er schnell handeln, um die Liebe seines Lebens zu retten.

Kritik

von Toni Straßer

Wertung Kritik

84%

Mit Mission: Impossible III kommt der erste große Blockbuster des Jahres in die Kinos. Und der Streifen hält das, was er verspricht: Sehenswerte Action, eine annehmbare Story und einen Tom Cruise in Höchstform. Der dritte Teil der Reihe muss den Vergleich mit den ersten beiden nicht scheuen, sondern übertrifft diese sogar noch. Also, die Messlatte liegt schon mal (wenn auch nicht unerreichbar) hoch und ein gewisser Daniel Craig steht nun wohl noch etwas mehr unter Druck.

Bild aus Mission: Impossible III In der zweiten Fortsetzung der Mission: Impossible-Reihe bekommt man erstmals die menschliche Seite von Special Agent Ethan Hunt zu sehen. Der Film zeigt etwas von Hunts Privatleben und bindet dieses auch in die Handlung ein. Das ist ein wichtiger Faktor, der viel zum gelingen von Mission: Impossible III beigetragen hat. Denn immer nur den coolen Typen auf der Leinwand zu sehen, der nur seine Mission im Kopf hat, wäre auf Dauer langweilig geworden. So aber wurde das ganze persönlicher und interessanter gestaltet.

Dadurch, dass jeder Teil der Reihe von einem anderen Regisseur gedreht wurde, hat auch jeder der Filme einen völlig eigenständigen Stil. Während Brian de Palma im ersten Streifen voll auf die gut inszenierte Story und die daraus entstehende Spannung setzte, inszenierte John Woo ein abgehobenes Actionballet in absolutem Hochglanz und mit viel Slow-Motion. J.J. Abrams baut bei Mission: Impossible III dagegen auf Hochgeschwindigkeit. Schnelle Schnitte und viele Handkameraaufnahmen machen die Stunt-Szenen zu einem echten Erlebnis. Dabei lässt er das Bild in manchen Augenblicken absichtlich etwas unscharf erscheinen, um damit noch mehr Atmosphäre ins Spiel zu bringen. Und das gelingt ihm vorzüglich.

Von Tom Cruises öffentlichem Privatleben kann man halten was man will, aber rein kinotechnisch gesehen ist der Mann ein absoluter Erfolgsgarant. Bei seinen Filmen kann man eigentlich immer sicher sein, dass sie überaus erfolgreich sein werden. Auch bei seinem dritten Auftritt als Ethan Hunt drehte er wieder viele Stunts selbst und macht dabei eine äußerst gute Figur. Sicher ist aber auch: Ein richtig großer Charakterdarsteller wird er wohl nie werden. Da gibt es ganz andere Kaliber, beispielsweise einen Phil Seymour Hoffman. Der gerade erst oscar-prämierte Darsteller spielt Hunts Gegenspieler Owen Davian, und das auf wunderbar böse Weise. Schade nur, dass sich die Geschichte voll und ganz auf Ethan Hunt konzentriert und Hoffman nur wenig Zeit gewidmet wurde. Von ihm hätte man wirklich gern mehr gesehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mission: Impossible III ist ein klasse Actionthriller mit super Special Effects und absolut grandiosen Schauplätzen. Klar, die Story ist nichts Besonderes und dient auch nur als Rechtfertigung dafür, es ordentlich krachen zu lassen. Aber wenn stört das, wenn der Film Spaß macht? Und das tut er auf jeden Fall. Eine weitere Fortsetzung in dieser hohen Qualität ist definitiv erwünscht. Und wer weis, vielleicht heißt es dann bald: "Bond? Wer zum Teufel ist James Bond? Ich kenne nur Ethan Hunt!"

Kurzkritik

von Albert Imroth

Wertung Kurzkritik

58%

Wieder sind fünf Jahre vergangen, wieder übernimmt ein neuer charakteristischer Regisseur, wieder war Tom Cruise beim Friseur. Und wieder ist es eine persönliche Mission, weil der IMF anscheinend so ein mieser Laden ist, dass jeder zweite zum Maulwurf und Verräter wird. Und abgesehen von der Gefahr in den eigenen Reihen muss sich Ethan Hunt diesmal noch mit Phillip Seymour Hoffmans kongenialer Vermischung des klassischen Superschurken mit dem klassischen Psychopathen stellen. Dessen Darbietung ist auch eines der Highlights dieses dritten Teils der Reihe, seine im Wechsel auftretende Kaltblütigkeit und Cholerik jagen einem echte Schauer über den Rücken. Abgesehen davon ist Mission: Impossible III ein solider Actioncocktail, aber leider gibt J.J. Abrams bei all der üblichen zutiefst menschlichen Dramatik an zu vielen Stellen artistisch-akrobatischen Stunts (natürlich vollführt von Selbstdarsteller Tom Cruise) den Vortritt gegenüber cleveren Spannungsmomenten. Einzig die Vatikansequenz ist in dieser Richtung ein echtes Meisterstück geworden. Was darüber hinaus bleibt, ist Tom Cruise als Tom Cruise in Tom Cruise - Der Film.



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