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Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong

(Tom-Yum-Goong, 2005)

Dt.Start: 06. Juli 2006 Premiere: 11. August 2005 (Hong Kong)
FSK: ab 16 Genre: Action
Länge: 90 min Land: Thailand
Darsteller: Tony Jaa (Kham), Petchtai Wongkamlao (Inspector Mark), Xing Jing (Madam Rose), Johnny Nguyen (Johnny), Nathan Jones (TK), Bongkoj Khongmalai (Pla), David Asavanond (Rick), Dean Alexandrou (Bodyguard), Lateef Crowder (Capoeira Kämpfer), Damian De Montemas (Vincent), Don Ferguson (Body Guard), Jon Foo (Wu Shu Fighter), Erik Markus Schuetz (Jhonnys Bodyguard), Daniel O'Neill, Ron Smoorenburg, David Ussawanon
Regie: Prachya Pinkaew
Drehbuch: Kongdej Jaturanrasamee, Prachya Pinkaew


Inhalt

Der einfache Dorfjunge Kham und sein Vater wollen dem König von Thailand ihre beiden kostbaren Elefanten schenken. Als diese von Madame Rose und ihren furchteinflößenden Handlangern gestohlen werden, versucht Kham zusammen mit einem Polizisten und einem ortskundigen Mädchen die Tiere zurückzuholen.
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Kritik

Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong hat eine Wertung von 84%
Martial Arts von seiner besten Seite bietet das neue Actionspektakel von Tony Jaa und reiht sich damit nahtlos an die großen Thailändischen Genrefilme der letzten Jahre ein. Sicherlich sind Story und die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers bescheiden, aber der Film ist aufgrund der Fights dennoch ein Leckerbissen für die Fans.

Bild aus Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong Fans von Ong Bak sollten sich von dem deutschen Filmtitel nicht in die Irre führen lassen, da Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong außer Hauptdarsteller und Regisseur nichts mit seinem Vorgänger gemeinsam hat und sollten daher keine Fortsetzung erwarten. Nichts desto trotz dürften Freunde von Ong Bak auch mit diesem Film nichts falsch machen, denn auch dieser bietet einen Tony Jaa in Bestform.

Der junge Kham und sein Vater haben mit dem Stadtleben wenig zu tun. Sie leben lieber in der Wildnis und führen ein ruhiges Leben. Dies ändert sich, als Khams Vater ermordet wird und sein bester Freund, im Übrigen ein Elefant, entführt wird. Voller Wut macht er sich auf in die große Stadt um seinen Vater zu rächen und seinen geliebten Elefanten zurück zu holen.

Die Story gibt sicherlich nicht viel her, jedoch sollte man das nicht wirklich als Kritikpunkt sehen, da der Zuschauer von einem Film wie diesen alles andere als eine Story sehen möchte, sondern Martial Arts Kämpfe en masse und genau das bekommt der zahlende Zuschauer auch geboten.

Tony Jaa und seine Actioncrew macht genau da weiter wo sie mit Ong Bak begonnen und in Born to Fight weitergemacht hat. Das Publikum bekommt ein Actionspektakel sondergleichen geboten, fernab jeglicher Computereffekte. Hier ist alles echt und das merkt der Zuschauer in jeder Szene. Die Kämpfe sind dabei herrlich in Szene gesetzt und ein Augenschmaus für jeden Martial Arts Fan. Erwähnenswert ist hierbei vor allem eine gut 10 Minuten lange Kampfszene in der sich Jaa ein Gebäude mit dutzenden Feinden hoch kämpft und das Ganze ohne einen einzelnen Schnitt in Szene gesetzt wurde. Einfach nur großartig.

Die Frage ob sich Tony Jaas schauspielerisches Talent gebessert hat, muss man leider mit nein beantwortet; es fehlt ihm noch an der Ausstrahlung eines Bruce Lee oder Jet Li, doch das macht er mit seinen einzigartigen Kämpfen locker wieder wett. Die Nebendarsteller gefallen da schon besser, vor allem Petchtai Wongkamlao, der schon in Ong Bak für die Lacher sorgen konnte.

Revenge of the Warrior - Tom Yum Goong ist von der Story her sicherlich das Gegenteil von einem Meisterwerk, aber erfüllt genau das, was der Zuschauer von ihm sehen möchte: Großartige Fight am laufenden Band. Wer darauf steht und schon von Born to Fight oder Ong Bak begeistert war, der ist bei diesem Actionkracher richtig aufgehoben.

von Daniel Licha


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