Eine typische Adam Sandler Produktion, die ihren Fans genau das bietet was sie sehen will: Flachen Humor, die üblichen Verdächtigen in den Hauptrollen, zudem eine kleine Portion Charme und in diesem Fall auch wenigstens der fast komplette Verzicht von Fäkalhumor. Das macht den Film zwar noch lange nicht gut, kann aber für kurzweilige Unterhaltung sorgen.
Wenn im Vorspann Happy Madison Productions erscheint, kann man sich im Grunde immer sicher sein, einen kurzweiligen, meist recht flachen Film zu sehen, dessen Qualität mit der Tatsache ob nun Adam Sandler oder Rob Schneider die Hauptrolle übernimmt steht und fällt.
Die beiden Nerds Richie und Clark haben noch nie in ihrem Leben Baseball gespielt. Dem will Gus Abhilfe verschaffen und gibt ihnen ihre erste Lektion in Sachen Baseball. Als der Millionär und größte Nerd Mel dies erfährt, organisiert er kurzerhand ein Turnier in dem die sog. "Benchwarmers" gegen Jugendteam der Stadt antritt und als Turnierprämie ein eigenes Stadion als Preis winkt.
Wie schon erwähnt sollte man hier nicht nach einer annehmbaren Story zu suchen, denn auch diese Produktion ist extrem flach geraten, jedoch hat sie wie die meisten Happy Madison Filme einen liebenswerten Charme zu bieten, der immerhin etwas für die bescheuerte Idee, ehemalige Bankdrücker gegen jugendliche Bullies spielen zu lassen, entschädigen kann.
Eine große Überraschung ist zudem, dass der Film zum Großteil auf Fäkalwitze verzichtet und stattdessen lieber flache Gags zu bieten hat. Sicherlich ist dies auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, funktioniert aber überraschenderweise immer wieder, wofür sich wohl hauptsächlich die Mischung aus Charme und genannten Humor verantwortlich zeigt.
Zu den Darstellern braucht man eigentlich nur wenige Worte verlieren, außer dass Rob Schneider mal etwas ernsthafter spielen darf als sonst und dies ihm sogar ganz gut steht. Jon Heder spielt leider die gleiche Rolle wie schon in Napoleon Dynamite und auch David Spade könnte meines Erachtens ein wenig lustiger agieren, während Jon Lovitz durch das Auffahren als Supernerd trotz geringer Leinwandzeit zu gefallen weiß.
Trotz einiger Kritikpunkte muss man Die Bankdrücker zugestehen, dass er 80 Minuten, kurzweilige Unterhaltung bieten kann, sofern man auf diese Art von Humor steht. Wer schon bei anderen Komödien mit Adam Sandler die Augen rollt, sollte sich den Kauf eines Kinotickets lieber gleich sparen.