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Thank You For Smoking

(Thank You For Smoking, 2005)

Durchschnittliche Redaktionswertung

88%



Inhalt

Der aalglatte und sympathische PR-Stratege Nick Naylor arbeitet für die Tabakindustrie und muss seinen Arbeitgebern einen liberalen Senator vom Hals schaffen, der jedes Päckchen mit einem Totenkopf verzieren möchte. Bei dieser sowieso schon schwierigen Aufgabe kommt auch noch der an Krebs erkrankte Marlboro-Mann in die Quere, der die Industrie an den Pranger stellt. Im Privatleben hat es Nick ebenfalls nicht leicht, da er ein Vorbild für seinen 12-jährigen Sohn sein will und ihm dies auf Grund seiner Arbeit äußerst schwer fällt.

Kritik

von Toni Straßer

Wertung Kritik

91%

Diesen Film sollte man sich nicht entgehen lassen. Thank You For Smoking ist eine grandiose Satire mit beißendem Witz und einem sensationellen Hauptdarsteller. Regisseur Jason Reitman ist mit diesem Film eines der Komödienhighlights des Jahres gelungen. Also liebe Raucher: Kippe ausdrücken und ab ins Kino, denn dieser Streifen ist wirklich sehenswert. Aber natürlich kommen auch (oder gerade) die Nichtraucher voll auf ihre Kosten.

Bild aus Thank You For Smoking Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Buckley und handelt von einem Mann mit einem außergewöhnlichen Job: Nick Naylor arbeitet für die Tabakindustrie und muss dafür sorgen, dass deren gefährdetes Image keinen Schaden nimmt. Mit viel Wortgewandtheit und Überzeugungskraft schafft er es, sich aus jeder Krise herauszureden. Dabei muss er sich auch noch um die Erziehung seines Sohnes kümmern, was sich als nicht leicht herausstellt. Denn wie soll jemand, der die Menschen von der Unschädlichkeit des Rauchens überzeugen soll, ein gutes Vorbild für ein Kind sein?

Als absolut genial kann man die One-Man-Show von Aaron Eckhard bezeichnen. Der bisher eher unbekannte Schauspieler ist die Optimalbesetzung für diese Rolle, denn nach ansehen des Films kann man sich keinen Besseren für die Figur des Nick Naylor vorstellen. Sein gutes komödiantisches Timing und sein charmantes Auftreten sind in diesem Film wirklich perfekt aufgehoben. Bei all dem Lob für Eckhard darf man aber die Nebendarsteller nicht vergessen, die dem Streifen den letzten Schliff geben und eine runde Sache daraus machen. Hier ist vor allem Cameron Bright zu nennen, der sich als Nick Naylors Sohn nicht zu verstecken braucht. Und auch William H. Macy, als Senator Finistirre und Eckhards Gegenspieler, sorgt für Freude. Alles in allem also ein wirklich gutes Schauspielerensemble.

Wer auf schwarzhumorigen Wortwitz steht, der sollte sich den Starttermin von Thank You For Smoking dick im Kalender anstreichen. Was uns Regisseur Jason Reitman hier zeigt ist politisch absolut inkorrekt und verdammt komisch. Dabei bekommt nicht nur die Tabakindustrie, sondern auch die Politik ihr Fett weg. Der Film unterhält durchgehend prächtig und es sind kaum Schwächen festzustellen. Geniale Einfälle und tolle Darsteller machen Thank You For Smoking zu einem außergewöhnlichen Film, den es sich auf jeden Fall lohnt anzusehen. (Wenn möglich aber unbedingt im englischen Original!)

Kurzkritik

von Thomas Brendel

Wertung Kurzkritik

84%

Nick Naylor arbeitet als Lobbyist für die Tabakindustrie. Seine Aufgabe besteht darin, das Image des blauen Dunstes aufzupolieren und die Interessen der großen Firmen, die mit den tödlichen Suchtstängelchen ihr Geld verdienen, in der Öffentlichkeit zu vertreten. In der Rolle des gewissenlosen Strahlemanns brilliert Aaron Eckhart, dem dank seines charmanten Auftretens das Kunststück gelingt, nicht nur die Figuren innerhalb des Films, sondern auch den Zuschauer von sich und seinen Botschaften zu überzeugen. Jason Reitmans wortgewandtes Regiedebüt beweist eindrucksvoll, wie anfällig der Mensch für gezielt eingesetztes Charisma und gute Rhetorik ist und empfiehlt sich allein schon aufgrund dessen als absoluter Geheimtipp. Darüber hinaus ist Thank you for Smoking eine herrlich komische Satire, die allerdings zu keinem Zeitpunkt so bissig wird, dass es irgendjemandem wehtun würde.



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