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Tierisch Wild(The Wild, 2006)
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01. Juni 2006 DVD: 05. Oktober 2006
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Premiere: |
April 2006 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Animation, Komödie |
| Länge: |
81 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Kiefer Sutherland (Samson), James Belushi (Benny), Greg Berg (Geier), Don Cherry (Pinguin Mc), Greg Cipes (Ryan), Jason Connery (Flamingo), Colin Cunningham (Rock Hyrax), Chris Edgerly (Camo), Janeane Garofalo (Bridget), Eddie Izzard (Nigel), Bob Joles (Cloak), Dominic Scott Kay (Junger Samson), Jonathan Kimmel (Scab), Carolyn Lawrence (Affenmädchen), Clinton Leupp (Mama Hippo), William Shatner (Kazar) |
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Regie:
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Steve Williams |
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Drehbuch:
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Ed Decter, Mark Gibson |
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 Inhalt
Als der junge Löwe Ryan irrtümlich vom New Yorker Zoo in die afrikanische Wildnis verfrachtet wird, startet sein Vater Samson eine halsbrecherische Rettungsaktion. Zusammen mit dem gerissenen Eichhörnchen Benny, dem bitteren Koala Nigel, einer schlagfertigen Giraffe, einer dämlichen Anakonda und einem boshaften Gnu bricht er aus dem behüteten Zoo aus und schlägt sich durch das wilde New York. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
Ach wie nett, Madagascar 2. Halt, Stopp, das hier ist ja gar nicht die Fortsetzung des Dreamworks Erfolgsstreifen aus dem Jahr 2005. Nein, das ist Disneys Tierisch Wild. Die Storyähnlichkeiten stechen doch stark ins Auge und es stellt sich die Frage, wer hier bei wem kopiert hat. Wie dem auch sei, Disneys neues Animationswerk kann nicht einmal annähernd mit Madagascar mithalten, liefert es doch eine abgenutzte Story und wenig Witz.
Die Freude der Kinobetreiber über den riesigen Erfolg von Ice Age 2 - Jetzt taut's dürfte gerade erst verflogen sein, da kommt auch schon der nächste Animationsstreifen in die deutschen Kinos. Doch die Hoffnung, Tierisch Wild könnte ähnlich viele Besucher anlocken wie der Eiszeit-Spaß, dürfte nicht all zu groß sein. Dafür hat der Streifen zu wenig Gags, zu wenig Charme und viel zu wenig Neues zu bieten.
Die Geschichte ist einfallslos und, eben von Madagascar, altbekannt. Der Handlungsverlauf ist abgehackt und lieblos gestaltet. Beispielsweise der Trip der Tiere durch New York: Hier hätten es unendlich viel Raum für gute Gags und nette Einfälle gegeben. Doch die Macher schickten die Figuren innerhalb von wenigen Minuten durch die Stadt und deren Kanalsystem und prompt sind sie am Hafen, dem eigentlichen Ziel angekommen. Auch von dort geht es problemlos und schnell weiter auf die Insel. Hier würde man gerne wissen, welches Eiland sich die Kreativ bei Disney zum Vorbild genommen hat. Eine Vulkaninsel mit Regenwald, in dem sowohl tropische Tiere, als auch Löwen, Nilpferde und eine Horde Büffel, eigentlich alles Bewohner des afrikanischen Raums, leben? Ein wahres Paradies für Biologen.
Was für ein Glück für Walt Disney, dass sie den Deal mit Pixar unter Dach und Fach bekommen haben. Denn von nun an sollten sie lieber den Profis das Produzieren von Animationsfilmen überlassen. Was bei Himmel und Huhn noch relativ gut funktionierte, ging bei Tierisch Wild in die Hose. Öde Story, unausgegorene und vor allem zu viele Charaktere und wenig Witz, das sind die negativen Attribute, die diesen Streifen auszeichnen. Das kommt dabei heraus, wenn man inflationär mit der Produktion solcher Streifen umgeht und mehr auf Geld als auf Qualität aus ist. Eins muss man Tierisch Wild aber doch zugute halten: Er ist extrem gut animiert.  Weitere interessante Filme
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